Ergebnisse letzter Spieltag

Frauen
Radebeuler HV - TSV 1862 Radeburg 28:6

Männer
Radebeuler HV II - TSV 1862 Radeburg 27:31

 

Vorschau nächster Spieltag

AUSWÄRTSSPIEL

Samstag, 25.01.2020
Männer um 17:00 Uhr gegen ESV Dresden II

Mit 4 Zählern ins neue Jahr gestartet

Die Winterpause war vorbei, die Spaßturniere über die Feiertage ein voller Erfolg, die Handballmänner hatten beim Turnier der Fußballer als beste Radeburger Mannschaft abgeschlossen, der Rahmen für einen erfolgreichen Wiedereinstieg in die Punktspiele war gegeben.

Vor allem für die Frauen um Stefan Gneuß und Steffen Schiefner war das erste Spiel des neuen Jahres auch gleich ein Richtungsweisendes. Mit der (dieses Mal aber wirklich) zweiten Mannschaft des HSV Weinböhla kam der Tabellen-Vorletzte zum Letzten. Abstiegskampf pur. Dabei hatte auch Weinböhla nur 2 Punkte auf der Haben-Seite, diese gewann allerdings die beinahe komplette erste Mannschaft der Verbandsliga im Hinspiel gegen unsere Mädels. Revanche war also das Motto des Tages. Bis auf Lisa Throne, die beruflich immer noch ausfiel waren alle Mädels an Board. Aber auch der Gegner hatte eine volle Bank mit dabei, da fragte man sich ernsthaft, warum da die Hilfe der ersten Mannschaft im Hinspiel nötig war.
Das Spiel Begann ausgeglichen nervös, die Radeburger Deckung vor Anne Sperling stand stabil, das was durchkam wurde von der gut aufgelegten Radeburger Torhüterin weggefangen. Doch leider wurde, wie in dieser Saison zu oft, die starke Deckungsleistung zu selten in Tore umgemünzt. Dass die Gäste bei eigener 3:2 Führung ihre erste Auszeit nahmen, spielte den Radeburger Damen irgendwie dann in die Karten. Bis auf 9:5 konnte man sich absetzen, schöne Spielzüge konnten endlich verwertet werden. Man merkte den Mädels ganz klar an – Das Spiel wollen wir unbedingt gewinnen. Mit dem letzten verwandelten 7-Meter von Leonie Zeidler zum 12:7 ging es in die Pause. Dort schwor man sich eins - Wir geben den Vorsprung nicht mehr ab.
Und so kam es dann auch. Man ließ den Gegner nicht mehr rankommen. Spätestens als eine Werferin des HSV einen 7-Meter ehrfürchtig vor Manu Kusnierz auf den Boden warf, war der Widerstand der Gäste gebrochen. Nun war nur noch die Frage, kann man den direkten Vergleich gewinnen und an den Damen aus der Weintraubenstadt vorbeiziehen. Mit einem feinen Spielzug über links, glich man beim Stand von 21:14, 90 Sekunden vor Ende quasi aus. Und als 13 Sekunden vor Ende Myriam Röschel noch einen Konter versenkte, war klar, der TSV gewinnt den direkten Vergleich gegen den HSV. Eine geschlossene Leistung, aus der man eigentlich niemanden herausheben darf. Mit dieser Einstellung, welche die Mädels hier an den Tag legten, sind sicher auch noch mehr Punkte in der Rückrunde drin. Der Start für ein erfolgreiches 2020 ist jedenfalls gelungen.

Für Rabu spielten:
Sperling und Kusnierz im Tor,
Bornstein, Strauß (1/1), Seifert (3), Gawalski, Zeidler (9/2), Dittmann (1), Schulz (3), Röschel (3), Schiefner (2)

 

Machs mit, machs nach, machs besser, so lautete dann das Ziel der Herren des TSV. Nach dem verkorksten Jahresende gegen die beiden Dresdner Truppen TU und HSV, wollte man seine Zuschauer gegen das Kellerkind, den HC Sachsen, ein wenig versöhnen. Nicht mitwirken konnten dabei die verletzten Kotte und Egberts, sowie der abwesende C. Küttner. Nichts desto trotz, alles andere als ein klarer Sieg wäre eine Überraschung. Konzentration von Beginn an, das forderte Coach Ruhland von seinen Recken. Und das sollten sie liefern, zumindest über eine Halbzeit lang.
Die Geschichte ist dann auch an sich fix erzählt. Über eine bockstarke Abwehr und gutes Umkehrspiel schaffte man es, den Gegner schon frühzeitig die Lust am Spiel zu nehmen. Hatte man vor dem Spiel vernommen, das die Gäste 30 Tore in der Paul-Tiedemann-Halle erzielen wollten, so hatte man beim Stand von 17:5 nach 26 Minuten doch ernsthafte Sorgen, dass es hier zu früh sehr langweilig werden könnte. Zwar gab es bis zur Pause noch ein wenig Kosmetik am Ergebnis, jedoch sprach auch das 17:8 eine klare Sprache. Die Radeburger sagten sich, nur nicht nachlassen, dem Publikum was bieten. Aber wie es dann eben bei den Zillestädtern immer so ist. Wenn der Gegner weit genug distanziert ist, dann kommt der Schlendrian. Die Konzentration war weg, zumindest im Angriff. In der Deckung kassierte man auch in Hälfte 2 nur 11 Tore, was für die Abwehr und beide Torhüter spricht. Dass man vorne aber nur noch 11 Tore warf, hatte nichts mit verlorener Qualität zu tun, sondern mit nachlassender Konzentration und Konsequenz. So stand am Ende ein nie gefährdetet 29:19 Sieg Pflichtaufgabe erfüllt, weiterhin Platz 2, mehr aber nicht. Nun geht es zum nächsten Kellerkind, dem RHV, wo man ja nie weiß, wer aus der ersten gerade aushelfen kann. Konzentration ist auch hier gefragt, nicht das am Ende ein vermeintlich leichter Gegner zur Stolperfalle wird.

Für Rabu spielten:
Jahn und Küttner im Tor,
Kusnierz (4), Gründler (2), Gneuß (1), Eilber (1/1), Ludewig (1), Schur (3), M. Tietze, R. Tietze (1), C. Schütt (4), J.Schütt (1/1), Eckart (11)

Eine Halbserie mit Luft nach oben

Nun ist sie schon wieder rum, die erste Halbserie der Saison 2019/2020, in welche die Handballerinnen und Handballer des TSV mit hohen Erwartungen gestartet sind. Ein Überblick über das bisher erreichte.

Unsere jüngsten der F-Jungend haben bisher nur trainiert, aber die ersten Einsätze stehen für die Minis nun auch bald vor der Tür.

Unsere männliche Jungend E war bisher 4 Mal im Einsatz, ging dabei in der Kreisliga auch jedes Mal als Sieger von der Platte. Damit sind sie auf einer Welle mit den Jungs eine Klasse höher, denn auch die D-Jugend hat bisher von 10 Spielen erst eins verloren. Da leisten die Trainer Küttner/Kitsch ganze Arbeit. Weiter so.

Ebenfalls eine Erfolgsgeschichte schreiben die Mädels aus der D-Jugend, trainiert von Sophie und Henry Hadasch. Auch hier steht nach 10 Spielen erst eine Niederlage und damit ebenfalls Platz 1. Das erste Highlight des Jahres für die jungen Damen wird im Jahr 2020 der Radeburger Girl´s Cup am 25.01. in der Paul-Tiedemann-Halle, wo sich wieder Mannschaften aus Nah und Fern messen. In den letzten Jahren konnten die Zuschauer einige hochklassige Spiele beäugen, es sind wieder alle herzliche eingeladen.

Die älteste Jungendtruppe, die C-Jugend von Sebastian Habelt hatte anfänglich ein paar Probleme sich zu Punkten zu kämpfen, ist aber nach und nach besser in die Saison gekommen. Nach den letzten 3 Siegen stehen die Jungs nun auf Medaillenplatz 3, eine Steigerung ist klar zu erkennen.

Im Frauenbereich hatte man sich nach der letzten doch sehr erfolgreichen Saison ausgemalt, endlich einmal nicht im Abstiegsstrudel zu sitzen. Doch der personelle Aderlass der letzten Jahre nahm leider erneut zu. Durch diverse Gründe sind die Frauen personell arg gebeutelt in die Saison gegangen, wieder stehen einige Leistungsträger der letzten Jahre nicht mehr zur Verfügung. Trotzdem wollte man am Ziel Mittelfeldplatz anknüpfen, was bisher nicht gelang. Zwar hat man sich in der Defensive gesteigert, jedoch fehlt es vorne an Durchschlagskraft. So sind die Radeburger Damen Letzter, ohne Punkt. Verbesserung ist hier doch sehr wünschenswert.

Personell auf ganz anderen Wegen bewegten sich unsere Männer. Zu einigen Jugendspielern, gesellten sich als Neuzugänge Basti Eckart und Tim Kotte, welche die Qualität des Kaders nochmal nach oben bringen sollten. Zu Beginn der Saison rannte man von Sieg zu Sieg, alles deutete auf ein Finale am letzten Spieltag gegen den ewigen Rivalen HSV Dresden hin. Doch bereits am Vorletzten Spieltag ließ man, personell geschwächte, beim Aufsteiger TU Dresden einen Punkt liegen. Am Ende könnte das schon einer zu viel sein. Eine Woche später zeigte dann der HSV, stark verjüngt, dass er dieses Jahr gewillt ist, eine Klasse hoch zu gehen. Mit 21:28 verlor man das erste Spitzenspiel in eigener Halle, der Traum vom Aufstieg erhielt zwei herbe Dämpfer. Trotzdem beendet man das Jahr 2019 mit Platz 2 und steht wieder im Halbfinale des Pokals.

Der nächste Spieltag ist nun am Wochenende, die Damen empfangen zum Abstiegsgipfel um 16 Uhr den Vorletzten aus Weinböhla, die Männer treffen 18 Uhr auf die Herren aus Neustadt Sebnitz.

Männer - Im Spitzenspiel unterlegen

Nachdem man in der Vorwoche den ersten Punktverlust erleiden musste, wollten die Radeburger Handballmänner im Spitzenspiel gegen den HSV Dresden diese Scharte auswetzen und mit dem Herbstmeistertitel ins neue Jahr gehen. Beide Teams trennte nur ein Punkt, Fakt war also, der Sieger ist Herbstmeister.
Personell waren bis zur Erwärmung bis auf den verletzten Robert Egberts alle an Board, die Voraussetzungen waren also sehr gute. Leider brach bei Stefan Gneuß eine Verletzung im Wurfarm wieder auf, sodass eine Option im Rückraum entfiel. Nichts desto trotz, man wollte den Tabellenführer stürzen. Und der Start war recht verheißungsvoll. Zwei schnelle Tore vom starken Michi Tietze, der TSV lag vorne, die Stimmung war prächtig. Erst recht, als Sebastian Küttner einen Strafwurf der Gäste nach dem andern entschärfte und sein Team so pushen konnte. Nur leider vergaßen die Radeburger Jungs in Hälfte eins, sich einen Vorsprung rauszuwerfen. Zu oft wurden klarste Chancen vergeben. So ging man mit einem Tor minus in die Pause, es war noch alles drin.
In Hälfte zwei zeigte sich dann jedoch deutlich, was dem TSV auch in diesem Jahr noch fehlt. Die Breite im Kader. Während der Gast aus der Landeshauptstadt auf wirklich jeder Position wechselte, mussten beim TSV nahezu alle Spieler durchspielen. Torgefahr wurde bei den Gästen dadurch auch nicht weniger, im Gegenteil. Der Altstar im Team der Dresdner, der unseren Jungs schon oft wehtat, Thomas Wolf, tat das auch dieses Mal. Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Scheinbar die Zillestädter. Allein er netzte den Ball 11 Mal ein. Stück für Stück setzten sich die jungen Tabellenführer, geführt von ihrem Leitwolf ab.
Das am Ende eine Niederlage mit fast 10 Toren Abstand zu buche steht, hat den direkten Vergleich ganz schwer zu gewinnen gemacht. Wer jedoch diesen Gegner gesehen hat, der glaubt auch nicht, das da noch ein Spiel verloren wird. Selbst hat man nach den beiden letzten Spielen den Aufstieg nicht mehr in der Hand, das enttäuscht. Trotzdem sollte man alles daran tun, auch in der Rückserie nach vorn zu schauen und jeden Gegner zu bespielen. Denn auch in den letzten Jahren kam es immer Mal wieder zu einer verrückten Aufstiegsregelung. Daher muss das Ziel jetzt lauten, Rang zwei sichern.

Bis dahin schöne Weihnachten, ein Highlight gibt es dann zwischen den Feiertagen.

 

Handball für Jedermann geht in seine dritte Runde. Bei Fragen, schreibt Stefan Gneuß eine WhatsApp oder schreibt uns bei Facebook. Die Nummer ist auf der Homepage unter der Frauenmannschaft zu finden!

Männliche Jugend C

Motor Dippoldiswalde - TSV 1862 Radeburg 21:22

Zum Jahresabschluss durfte die C-Jugend erstmals in schöne Dippoldiswalde zum Spiel fahren. Die Vorzeichen waren wieder alles andere als günstig, standen Trainer Habelt doch nur 10 Spieler zur Verfügung...
Doch diejenigen die dabei waren spielten die ersten 15 Minuten wie die Feuerwehr...selbst die Auszeit des Gegners beim Stand von 8:4 aus Radeburger Sicht ließ man links liegen und erhöhte stetig um ein Tor auf den Zwischenstand von 11:4...
Dann jedoch kam wieder Bruder Leichtfuß ins Radeburger spiel und der Gastgeber wurde durch unnötige Ballverluste wieder ins Spiel gebracht...so stand „nur“ ein 14:10 aus Radeburger Sicht auf der Anzeigetafel...
In der zweiten Halbzeit taten sich die Jungs von der Promnitz extrem schwer gegen die kompakte 6:0 Deckung der Dippoldiswalder...Es kam dadurch wie es kommen musste...der Gegner ging 2:30 vor dem Ende mit einem Tor in Front...doch diesmal hatte Trainer Habelt sich seine Auszeit bis zum Schluss aufgehoben und man konnte 1:30 vor dem Ende durch Tim Hartmann den Ausgleich erzielen. Jetzt kam der spannende Teil...

Dippoldiswalde im Angriff. Auszeit Heim bei 59:38. Der erste Angriff wird abgewehrt und zehn Sekunden vor Schluss holt sich S. Gärtner den Ball und läuft zum Konter...
Wird gefoult, die Uhr läuft ab und es gibt....7-Meter!!

Diesen verwandelt der Gefoulte selber zum viel umjubelten Endstand...

Der Rest war pure Freude aus Radeburger Sicht, zumal das erste Spiel genauso knapp verloren ging.

In diesem Sinne wünschen wir allen Spielern, Eltern, Sponsoren und Fans eine besinnliche Weihnachtszeit

Frauen letztendlich enttäuschend. Männer mit deutlichem Sieg im Spitzenspiel

Das Heidenauer Wochenende stand an, zwei Gegner in Rabu zu Gast, gegen die sich sowohl Frauen als auch Männer immer schwertaten. Doch nach den beiden deutlichen Siegen die männlichen Jungend E gegen die Cowsiger HSG und die zweite des RHV, wollten die beiden Erwachsenentruppen einen glatten Heimspieltag draus machen. 

Den leider Mal wieder dezimierten Damen des TSV stand dabei die zweite Mannschaft des SSV Heidenau gegenüber, eine Truppe, die man zwar schonmal ärgern konnte, jedoch noch nie besiegen. Trotz aller Absagen, Punkte sollten endlich her. Und der Anfang war auch gleich recht ansehnlich. Gestützt auf eine starke Abwehr und eine wieder glänzend aufgelegte Anna Sperling konnte man mehrfach in Führung gehen, vorne führte Leonie Zeidler Regie und war selbst gefährlich vorm Tor. Zudem zeigte auch Luisa Gawalski, dass sie Stück für Stück eine Bereicherung für die Mannschaft wird und steuerte 2 schöne Tore bei. Bei einem Rückstand von nur einem Tor ging es in die Kabine, 9 geworfenen waren ja schon bald so viele wie die Woche davor, man hatte Hoffnung auf was Zählbares.
Doch diese Hoffnung zerstreute sich in Hälfte 2. Zwar blieb die Deckung sicher und für die Gäste beinahe nicht zu überwinden, aber das Angriffsspiel war eine Katastrophe. Mutlos, Kraftlos, um nur zwei Ausdrücke zu nennen. Anweisungen der Trainer wurden nicht umgesetzt oder einfach ignoriert. So wird es schwer in der Bezirksliga Punkte zu holen. Man kann nur hoffen das bald wieder mehr Leute zum Spiel da sind, damit die Trainer mehr Möglichkeiten haben. Ansonsten wird nach der besten Saison seit Jahren, die man letztes Jahr zeigte, dieses Jahr ein Rückfall in Zeiten, die diese Mannschaft überstanden zu haben schien. 

Für Rabu spielten:
Sperling im Tor,
Bornstein (1), Strauß (4/2), Seifert, Gawalski (2), Görne, Zeidler (4), Schiefner (1)

Besser wollten es nun die Männer machen. Doch mit der SG Pirna/Heidenau stand ein Gegner auf der anderen Seite, der ebenfalls oben mitmischen will. Erstmals hatte der TSV die volle Kapelle an Board, wenn auch ein paar Spieler angeschlagen waren. Die Marschrichtung war klar, es sollte bei der Nulllinie bei den Minuspunkten bleiben.
Und von Beginn an zeigten die Ruhland-Jünglinge, dass sie hier nicht gewillt waren, Punkte abzugeben. Ein gut aufgelegter Sebastian Küttner hinter der souveränen 5:1 Deckung war der Schlüssel für einfach Tore im erweiterten Gegenstoß. Zudem waren die Zillestädter in der ersten Hälfte von allen Positionen erfolgreich. So ging es mit einem 6-Tore Polster in die Pause.
Aus dieser heraus, schafften es die Gäste allerdings nochmal, den TSV in Bedrängnis zu bringen. Bis auf zwei Tore schmolz der Vorsprung, was allerdings vor allem daran lag, dass der Schlendrian Einzug im 1862´er Spiel hielt. Doch diese Mannschaft kann sich selbst aus solch einem Loch ziehen. Vor allem Basti Eckart zog den Gästen jetzt den Zahn, sowohl vorne als auch hinten. Am Ende war er mit 17 Toren erfolgreichster Schütze des Spiels. In Summe steht ein ungefährdeter 31:21 Sieg, jetzt ist erstmal Pause. Weiter geht es am 26.10, dann spielen die Männer 17 Uhr im Pokal gegen die SG Klotzsche in der heimischen Halle. 

Für Rabu siegten:
Sebastian Küttner und Jahn im Tor,
Kusnierz (1), Gründler (1), Gneuß (4), Eilber, Ludewig, Schur, M.Tietze (2), R. Tietze (3), C. Schütt (2), Kotte (1), Eckart (17/1)
Allzeit bereit neben der Bank: Habelt, Ch. Küttner, J.Schütt

Männer bleiben ungeschlagen, Frauen punktlos

Ein Auswärtswochenende stand für fast alle Mannschaften des TSV an. Einzig die männliche Jungend D war zuhause aktiv. Und da blieben am Samstagvormittag alle 4 Punkte in der Zillestadt. Damit sind die Jungs von Sebastian Küttner und Lars Göran Kitsch weiterhin ungeschlagen.
Das wollten die Männer ihnen gleich machen. Der Weg nach Lommatzsch stand an, ein Weg, der nicht selten ein steiniger war. Dazu kamen Ausfälle von Lucas Kunsierz und Bastian Eckart, Sebastian Küttner war nach einer Trainingsverletzung noch angeschlagen. Erstmals wieder im Team war dafür Michi Tietze.
Von Beginn an merkte man, die jungen Wilden des SSV wollten es den bis dato ungeschlagenen Radeburgern nicht einfach machen. Mit Kampf und Leidenschaft machten die Gastgeber es den Ruhland-Jungs reichlich schwer. Mit nur einem Tor Vorsprung für den Gast ging es in die Katakomben. Dort wurde angeprangert, dass man dem Gegner vor allem kämpferisch die Stirn bieten muss, sonst könnte es hier eng werden.
Und siehe da, in Hälfte zwei konnte man sich auf teilweise 5 Tore absetzen, es sah nach einem sicheren Sieg aus. Doch die Hausherren gaben sich nie geschlagen, kamen immer wieder ran. Aber Radeburg hatte eine Waffe in Hinterhand. Sebastian Küttner, welcher noch gar nicht ganz fit war, entschärfte mehrere Strafwürfe und freie Würfe der Terence-Hill-Städter. Was so ein Schlag auf den Oberschenkel ausmachen kann. Am Ende machte Michi Tietze zum 26:28 den Deckel drauf, eher Sebastian Küttner den letzten Wurf der Gäste auch noch hielt. Weiter Verlustpunktfrei, das zählt. Nun kommt die SG aus Pirna und Heidenau, ein echtes Topspiel, Zweiter gegen Dritten. Mit einer Steigerung sind auch hier zwei Punkte drin!
Ein großes Lob noch an Sportfreund Ebert aus Lommatzsch und Tony Ludewig, welche für die nicht angereisten Unparteiischen einsprangen und trotz des knappen Ergebnisses ihren Job brillant lösten. 

Für Rabu spielten:
Egberts, Sebastian Küttner, Jahn im Tor,
Gründler (1), Gneuß (8/4), Eilber, Schur, M. Tietze (7), R. Tietze (3), C.Schütt (5), J.Schütt, Kotte (4), Chr. Küttner

 

Nun wollten Sonntag die Jungs der C Jungend und die Damen mitziehen. Doch leider wurde daraus nix. Die jungen Männer um Sebastian Habelt waren leider wieder knapp unterlegen. 

Zu den Damen. Diese hatten mit dem MSV Dresden den Aufsteiger vor der Brust, von dem alle erwarten, dass direkt ein Durchmarsch geschieht. Da aber deren beste Werferinnen ausfielen, rechnete man sich schon was aus. Allerdings musste Radeburg ebenfalls auf eine Handvoll Spielerinnen verzichten, was das Unternehmen erster Sieg nicht zwingend einfach gestalten sollte. Nichts desto trotz, man wollte punkten. Und das sah auch anfangs gar nicht so schlecht aus. Die Abwehr vor Anna Sperling stand gut, was durchkam war fast immer sichere Beute der Radeburger Torhüterin. Doch es war wie immer in dieser Runde, es hapert vorne. Zwar führte man sogar man 4:3, was in Hälfte 1 bei Halbzeitstand 6:4 für den Gastgeber schon eine Hausnummer war, jedoch sollte das die einzige Führung bleiben. Kein Tempo, zu viele Ballverluste, zu selten mutige Abschlüsse. So gewinnt man keine Spiele. Einzig der Abwehr ist es zu verdanken, dass man am Ende mit 16:10 eine relativ glimpfliche Niederlage erlitt. Es kommt viel Arbeit auf die Damen des TSV in den nächsten Wochen zu, Fakt ist, es muss vorne was passieren. 

Für Rabu spielten,

Sperling im Tor,
Bornstein (2), Strauß (2), Seifert (1), Gawalski (2), Görne (2), Zeidler, Schulz (1), Schiefner

Licht und Schatten zum ersten Heimspieltag

Nun endlich war es, nach langer Zeit des Wartens wieder soweit. Die Handballerinnen und Handballer des TSV 1862 durften um Punkte in der heimischen Paul-Tiedemann-Halle kämpfen. Zu Gast war für die Erwachsenenmannschaften jeweils der Radebeuler HV. Dabei waren die Vorzeichen für Männer und Frauen recht unterschiedlich.
Die selbsternannten Weinbergschnecken zählen im Damenbereich auch dieses Jahr sicher wieder zum erweiterten Favoritenkreis. Die Radeburger Damen, die auch in dieser Saison den einen oder anderen Abgang zu beklagen haben, hatten sich jedoch in der Vorbereitung und auch in der letzten Woche sehr wacker gegen Truppen geschlagen, die eine Etage weiter oben anzusiedeln sind. Von daher war man auch hier guter Dinge, den Favoriten, trainiert vom ehemaligen Regionalligaspieler Daniel Schmidt, zu ärgern. Kurz und bündig muss man leider sagen, das Unterfangen ging gründlich an den Baum. Zwar erspielte man sich in den ersten Minuten gute Chancen, welche leider allesamt am Gebälk landeten, doch nach dem 3:0 für die Gäste, hatte man das Gefühl, der Drops ist gelutscht. Mit hängenden Köpfen trotteten die Radeburger Damen übers Feld und wurden von den RHV Damen förmlich überrannt. Viel zu selten gelang es, eine klare Chance zu erspielen. Und mit einem extrem langsamen Rückzug, machte man es den Gästen leicht, ihre Stärke im Gegenstoß auszuspielen. Mit 5:19 ging es in die Kabine, ein Debakel kündigte sich an.
In der Kabine wurde vom Trainer-Duo Schiefner/Gneuß an die Ehre appelliert. Und zumindest merkte man in Halbzeit zwei, dass die Mädels den Kampf annahmen. Deutlich zu spät, aber immerhin. So konnte man die zweite Hälfte gewinnen und zumindest ein wenig den Fans und auch den Trainern zeigen, dass man doch nicht so schlecht ist, wie die erste Halbzeit vermuten ließ. Nun heißt es hart trainieren, damit man nach einer Spielpause endlich die ersten zwei Zähler der Saison einfahren kann.

Für Rabu spielten:
Sperling im Tor,
Bornstein (3), Strauß, Seifert, Görne (1), Zeidler (5/2(, Dittmann (1), Throne (1), Schulz (1), Schiefner, Gawalski (2)


Die Männer wollten es natürlich besser machen, schließlich hat man sich vor der Saison ein großes Ziel auf die Fahnen geschrieben. Da die erste des RHV spielfrei hatte, war es wenig verwunderlich, dass man auf einige bekannte Gesichter traf, welche im Trainingsspiel gegen die Verbandsliga-Truppe der Gäste auch schon in Rabu zu Gast waren. Da man selbst auf Stammkräfte wie Robert Egberts. Michi Tietze oder Clemens Schütt verzichten musste, schien ein ungefährdeter Sieg gegen das Kellerkind der letzten Saison nicht unbedingt einzutreten. Doch die Radeburger Jungs spielten von Beginn an eine routinierte Partie. Über eine gute Abwehr vor einen bärenstarken Sebastian Küttner, konnten immer wieder einfache Tore erzielt werden und man hielt den Gegner schnell auf Distanz. Zudem zeigten die Ruhland-Schützlinge den einen oder anderen Leckerbissen. Ein Dreher aus fast unmöglichem Winkel bei 4 gegen 6 Unterzahl von Stefan Gneuß oder ein sensationeller Doppel-Kempa über die Stationen Kotte-Kusnierz-Eckart waren Zeichen für wachsendes Selbstvertrauen der Gastgeber. Selbst die Verletzung von Stefan Gneuß in Hälfte eins brachte keinen Bruch ins Spiel. Im Gegenteil. Wieder einmal bekamen alle ihre Einsatzzeiten, das Ergebnis wurde verwaltet. Immer dann, wenn es eng wurde, wussten die Radeburger zu kontern. Ob in der ersten Hälfte über Lucas Kunsierz und Stefan Gneuß, oder in der zweiten über Jakob Schur und Basti Eckart. So fuhr man am Ende einen nie gefährdeten 32:26 Erfolg ein, der wie letzte Woche hätte höher ausfallen können. Egal, es zählen die Punkte. Denn schon nächsten Samstag kommt mit dem ESV Dresden die erste Bewährungsprobe, denn mittlerweile spielen dort schon einige alte Verbandsliga-Recken, die sicher auch hoch motiviert sind, die weiße Weste des TSV zu besudeln. Start ist dann wieder 18 Uhr in der Paul-Tiedemann-Halle.

Für Rabu spielten:
Küttner und Jahn im Tor,
Kusnierz (5), Gründler (2), Gneuß (5/1), Eilber (1), Schur (2), R. Tietze (3), J. Schütt (1), Kotte (1), C. Küttner, Eckart (12/2)


Um das Wochenende abzurunden, soll natürlich noch erwähnt werden, dass die Mädchen und Jungen der weiblich D und männlich E konnten ihre Spiele an diesem Wochenende ebenfalls alle gewinnen. Damit ist der Radeburger Nachwuchs in dieser Saison noch ungeschlagen. Es bleibt zu hoffen, dass das auch nach dem ersten Spiel der männlichen Jugend C ist, welche am Samstagvormittag in die Saison startet.

Scharfer Start in die Saison 2019/20

Endlich war es wieder soweit, die Saison 2019/20 startete, nicht nur für die Männer im Sachsenpokal. Wenn auch noch nicht für alle im Punktspielbetrieb.Die weibliche Jugend D war am Freitag als erstes aktiv. Zum Testspiel hatte man sich in Ortrand beim SV Eintracht verabredet. Und man merkte den Mädels an, das die letzte Saison, in der man viel Lehrgeld zahlen musste, sich doch auszahlte. Mit 22:12 wurde ein klarer Sieg erzielt, der Mut für die neue Spielrunde macht. Auch die Jungs der D Jugend machten es den jungen Frauen gleich und gewannen zum Auftakt beide Spiele. Die Küttner-Kitsch Schützlinge sind damit optimal in die neue Saison gestartet.
Dieses Ziel hatten die Damen und Herren des TSV natürlich auch. Dabei war bei beiden ein Sieg möglich, immerhin standen bei den Frauen mit dem HSV Weinböhla II und bei den Männern mit dem HC Sachsen zwei Mannschaften auf dem Plan, die man in der letzten Saison hinter sich lassen konnte.
Den Damen wurde dabei allerdings ein kleiner Strich durch die Rechnung gemacht. Da die erste der Gastgeber noch spielfrei hatte, wurde das Spiel scheinbar kurzfristig als letzter Test vor der Saison genutzt. In Hinblick darauf kann man mit 21 Gegentore sehr zufrieden sein. Jedoch 14 vorn, das ist zu wenig. Mangelndes Glück und die Chancenverwertung, wenn man daran arbeitet, dann sind in den nächsten Wochen sicherlich Punkte möglich. Wenn man eine gute Abwehr als Grundlage für die Saison sieht, ist das sicher eine Stärke, die man ausbauen sollte.
Nun waren am Ende noch die Herren der Schöpfung gefragt. Beim HC Sachsen hatte man sich traditionell schwergetan, das sollte dieses Mal doch anders werden. Da mit den Tietze-Brüdern und Lucas Kusnierz einige Stammkräfte fehlten, wurde aus der Jugend aufgefüllt. So bekam beispielsweise Christoph Küttner seinen ersten Einsatz im Männerteam.
Das Spiel war von Beginn an in Radeburger Hand, das 1:0 der Neustädter sollte zugleich ihre letzte Führung bleiben. Über eine gute Abwehr wurde Gegenstöße gelaufen, vorne war man mit einfachem Stoßen-Rückstoßen zum Erfolg gekommen. Bis zu 8 Tore betrug die Führung. Diese veranlasste Trainer Ruhland natürlich, allen Spielern ihre Einsatzzeiten zu geben. Zwar kamen die Gastgeber immer Mal wieder ran, jedoch konnten die Zille-Städter sich immer wieder sicher absetzen. Am Ende stand ein solider 28:24 Erfolg, der durchaus hätte höher ausfallen können. Am Ende zählen die Punkte und der Fakt, dass alle Spieler ihren Anteil am Sieg hatten. Drei gute Torhüter, die Jugend treffsicher, die Arrivierten schaukelten das Ding am Ende Heim. Christoph Küttner erzielte unter dem Jubel aller sein erstes Männertor, was die trockenen Kehlen sicher einmal befeuchten wird.
Nun gilt volle Konzentration aufs nächste Wochenende, dann ist bei Frauen und Männern der Radebeuler HV zu Gast. Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung.

Für Rabu Frauen spielten:
Kusnierz und Sperling im Tor,
Strauß (2/1), Seifert, Görne, Zeidler (3/1), Dittmann (3), Schulz (1), Throne (1), Schiefner (4)

Für Rabu Männer spielten:
Egberts, Küttner, Jahn im Tor,
Gründler (2), Gneuß (5/3), Eilber (1), Ludewig, Schur (1), C. Schütt (5), Kotte (2), J. Schüttt (1), Ch. Küttner (1), Eckart (10/2)

Der Traum von Europa ist ausgeträumt

Nun ging es endlich wieder los, Handball in Radeburg. Und nachdem die Jungs von Neu-Trainer Jost Ruhland sich ja im letzten Jahr für den Sachsenpokal qualifiziert hatten, stand mit der HSG Neudorf Döbeln auch gleich ein dickes Brett in der Radeburger Halle. Nichts desto trotz, das Ziel EHF Pokal 2022 stand im Raum, daher wollte man dem Favoriten natürlich die Stirn bieten. Leider hatten die Radeburger etwas mit personellen Problemen zu kämpfen, was die Aufgabe nicht einfacher machte. Und bis zum Stand von 0:6 waren die Messen dann irgendwie auch schon gelesen. Hatten Siege in der Vorbereitung gegen Niederau, Pulsnitz und Radebeul die Hoffnung auf ein Wunder im Pokal genährt, sah man sich hier einem körperlich deutlich überlegenen Kontrahenten gegenüber. Trotz allem, die Jungs aus der Zillestadt gaben sich vor doch recht gut gefüllter Halle nicht auf und konnten am Ende mit knapp 30 Toren zeigen, wo die Stärke der besten Offensive der letzten Bezirksligasaison liegt. Auch die Rückkehrer Tim Kotte und Bastian Eckart zeigten, dass sie eine sofortige Verstärkung sind. Damit ist der Kader recht breit aufgestellt, das Ziel ist trotz der Niederlage klar formuliert. Der TSV möchte wieder eine Etage nach oben. Utopisch ist das keinesfalls. Im Kalenderjahr 2019 ist man in Ligaspielen noch ungeschlagen, der Kader ist breiter als im letzten Jahr und der Ehrgeiz der Truppe ungebrochen. Nun gilt es die positiven Eindrücke der Vorbereitung umzusetzen, am besten gleich am kommenden Sonntag beim HC Sachsen. Ein unangenehmer Gegner, der dem TSV schon einige Male Probleme bereitet hat. Man darf also gespannt sein, wie die Herren des TSV aus den Startlöchern kommen, denn auch andere Vereine wie die SG Pirna Heidenau oder der HSV Dresden, werden oben angreifen wollen. Mit der Angriffsleistung vom Spiel gegen Döbeln, besonders in Hälfte zwei sollte ein guter Start gelingen.

Für Rabu spielten:
S.Küttner und Egberts im Tor,
Kusnierz (2), Gründler (4), Gneuß (3), Ludewig (2), R. Tietze (3), C. Schütt (6), Kotte (4), C. Küttner, Eckart (5/1)