Ohne Kleber keine Punkte.

Noch drei Spiele standen für die Erwachsenen-Teams des TSV auf dem Programm, dann soll diese Saison auch schon wieder zu Ende sein. Zu Beginn des Endspurts ging es für beide Teams Richtung Osten, Auswärtsspiele in Heidenau und Pirna standen auf dem Programm.
Die Damen fingen etwas eher als die Herren an, 14:15 war Anwurf in der Sporthalle Heidenau, erwartungsgemäß war hier der heiß geliebte Kleber verboten. Wer die klebefreien Spiele der Tsv Frauen Radeburg bisher verfolgt hatte wusste, dass man sich damit immer schwertat. Das zudem mit Luise Kotte und Myriam Röschel noch zwei wichtige Stammspielerinnen fehlten, welche beim letzten wachsfreiem Spiel in Klotzsche perfekt harmonierten, machte das Unterfangen nicht sonderlich einfacher. Ebenso wenig die Tatsache, dass es gegen den Tabellen-Zweiten ging. Nichts desto trotz, im Hinspiel hatte man mit einer starken Leistung gezeigt, dass man auch mit den Spitzenteams der Liga mithalten kann.
Und auch dieses Mal zeigte man wieder, dass man zum Teil das auch Auswärts kann. Beim 3:4 lagen die Mädels aus der Zillestadt sogar vorn. Unter den Augen von Trainer Steffen Schiefner, der erstmalig das alleinige Kommando am Spieltag hatte, zeigten die jungen Damen allerdings auch wieder ihre größte Konstante in dieser Saison – Die Inkonstanz. Bis zur Pause zeigte man eine zu schwankende Leistung, kassierte zu viele Konter und ließ den Gegner bis auf 15:9 entfliehen.
Es zeigte sich genau das, was über die ganze Saison schon zu erkennen ist. Spielt man schnell, kann man mit jedem Gegner mithalten, wird man unkonzentriert, dann überrennen einen eben viele Teams.
In Hälfte zwei schafften es die Gäste sogar noch mal auf drei Tore ran zu kommen, jedoch konnte man das Spitzenteam der Frauen nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. Das am Ende ein 29:21 auf der Tafel steht, ist sicherlich zu hoch, zeigt dann am Ende aber wohl die Cleverness des Gegners. Wenn man von Beginn an die Lücken in der gegnerischen Deckung erkannt und genutzt hätte, wäre vielleicht eine große Überraschung drin gewesen. So steht man wieder mit leeren Händen da. Nach Ostern trifft man auf den ESV Dresden, wieder ein Team aus dem oberen Drittel der Tabelle. Doch das diese Truppe jedem Gegner Probleme bereiten kann, hat sie gezeigt. Vielleicht erleben wir alle noch mal das volle Leistungsvolumen der Mädels und damit den endgültigen Klassenerhalt.

Für Rabu spielten: Kusnierz und Sperling im Tor,
Bornstein (6), Strauß (3/2), Seifert, Moor, Zeidler (3), Dittmann (1), Schulz, Throne (2), Bürger (5), Schiefner


Fast zeitgleich, 14:45 flog der Ball bei den Männern. Die Spielgemeinschaft des 
ESV Lokomotive Pirna und des SSV Heidenau - Handball Männer war der Gastgeber. Da man in der Halle am Sonnenstein spielte, wo im Nachgang unser Jens Tieken mit seiner HSG Freiberg noch Mitteldeutsche Oberliga spielen sollte (wo mächtig Kleber an die Kugel kommt), fuhr man mit der freudigen Erwartung zum Spiel, endlich mal bei diesem Gegner mit Wachs zu spielen. Eine Hoffnung, die mit eintreffen in die Halle, wie ein Heliumballon an der Nadel zerplatzte. Ein freundlicher Mann (augenscheinlich der Hallenwart), welcher uns auf den Parkplatz der Halle lotste, gab auch gleich zu verstehen, dass in dieser Halle striktes Wachsverbot herrsche. Verwunderung machte sich in den Gesichtern der Radeburger Recken breit. Sollte Bezirkswachs anders kleben als das in der Mitteldeutschen? Sollte unser Jens gar ohne geliebten Kleber spielen. Was ist aus der Halle geworden, welche noch vor einigen Jahren Drittligahandball (dort ist Wachs nämlich laut DHB Pflicht) bestaunen durfte. Nun gut, dann eben ohne. Haben wir ja dieses Jahr schon oft genug hinbekommen, schaffen wir auch nochmal.
Doch weit gefehlt. Das Spiel war, teilweise eine spielerische Offenbarung. Ein Gastgeber, der mal einen der Top drei schlagen wollte, zeigte das, was die Zillestädter über die Saison eigentlich auszeichnete: Tempo!
Allein unseren drei guten Torhütern ist es zu verdanken, dass am Ende nicht mehr als 11!!! Tore beide Teams trennten. Auch das Fehlen von Spielern wie Habelt, Ruhland, M. Tietze oder Merkwirth darf hier keine Entschuldigung sein. Man sollte doch die letzten beiden Spiele anders auftreten, um auch zu zeigen das man nicht zu Unrecht die Bezirksliga auf Rang drei beenden wird. Nach einer desaströsen zweiten Hälfte, war man am Ende froh das es vorbei war. Viele der Recken wollen aus Frust erst einmal eine kühle Blondine aus rundlich geformten Blech zu sich nehmen. Allerdings, so die Aussage, gäbe es zum A-Jugend Sachsenliga Spiel keine Getränke der Marke Radeberger, Alkohol schenke man jetzt noch nicht aus. Gut, zu diesem Spiel gab es immerhin Kleber. Kleiner Fun-Fact am Rande, ein Weizenbier wurde den Radeburger Herren ausgeschenkt. So beendete man diesen Spieltag, wie man ihn begann, mit reichlich Verwirrung. Damit bleiben an diesem Tag drei Feststellungen, die den gemeinen Radeburger Handballer im Gedächtnis bleiben: Kleber ist nicht gleich Kleber, Weizen ist kein Bier, Wir sind nicht immer wir!

Wir bitten alle, die das hier lesen, nicht alles so bierernst zu nehmen. Das letzte was uns nach diesem gebrauchten Nachmittag bleibt, ist Gott sein dank unser Humor. Wir freuen uns, nach Ostern unsren Fans dann noch einmal unser wahres Gesicht zu zeigen. Bis dahin, bleibt sportlich!

Für Rabu spielten: Jahn, Küttner, Egberts im Tor,
Gründler (1), Gneuß (2), Eilber (2), Ludewig, Schur, R.Tietze (3), Pietzsch (3/1), Schütt (5), Kreutze (3), Nitz (4)

Männer erfüllen Pflichtaufgabe

Am gestrigen Samstag waren die Jungs von der Promnitz in der Porzellanstadt Meißen gefordert. Die Vorzeichen für das Spiel gegen die Elbe-Städter waren alles andere als gut, fielen doch mit Clemens Schütt und Stefan Gneuß zwei wichtige Stammkräfte wegen Studium bzw Arbeit aus. So mussten eben die verbliebenen Spieler diese Lücke schließen.
Trainerfuchs Pinkert begann, schon wie letzte Woche in Radebeul, mit der "zweiten" Reihe. Doch die Startformation Eilber, Nitz, Habelt, Schur, Gründler und Ludewig konnten Ihrem Torhüter zu wenig helfen. Durch einfache Fehler im Angriff wurden die Meißner immer wieder zu einfachen Kontern eingeladen, die sie souverän versenkten. Nach 15 Minuten und beim Stand von 2:6 aus Radeburger Sicht, wechselte Trainer Pinkert dann seine Stammkräfte ein und das Ergebnis konnte bis zur Pause auf 15:12 korrigiert werden.
In der Pause tankten alle Spieler wieder ordentlich kraft, so dass man gut motiviert aus der Pause kam. Schnelle Tore bis zum 19:12 ließen schon schlimmes Erahnen für die Gastgeber. Aber Trainer Pinkert wechselte auch in der zweiten Hälfte munter durch, so dass alle Spieler auf in etwa ausgeglichene Spielzeiten kamen. Am Ende stand ein nie gefährdeter 33:21 Sieg auf der Anzeigetafel und es erschallte wieder ein kräftiges "Wachsfreisieg" durch die altehrwürdige Sporthalle im Heiligen Grund.

Was bleibt als Fazit dieses Nachmittags...Die zweite Reihe wirkte (verständlicherweise) wenig eingespielt. Die Abwehr hatte gegen sehr unerfahrene und junge Meißner Aufbauspieler nur in der ersten Halbzeit wirklich Probleme und der Wachsfreie Kempa der Tietze Brüder klappt immer noch nicht. Dennoch kann man mit dieser Leistung beruhigt in die nun anstehende Spielpause (und vor allem FASCHINGSPAUSE!!) gehen.

Für Radeburg spielten:
Küttner, Egberts und Jahn (laut Protokoll 1) im Tor,
Gründler (2), Eilber (2), Ludewig, Schur (2), M. Tietze (2), R. Tietze (3), Pietzsch (6/4), Habelt (4), Kreutze (7), Nitz (4)

Männer routiniert, Frauen machen Hoffnung in Hälfte 2

14 Uhr, beste C-Jugend Zeit, keine Mittagsstunde, kein Wachs. Die Voraussetzungen für die Radeburger Handball-Männer in der Lößnitzhalle Radebeul waren am letzten Samstag doch alles andere als gut. Das mit Jost Ruhland, Dennis Kreutze und Sebastian Habelt dann noch drei Pfeiler der bisherigen Saison fehlten, machte die Aufgabe natürlich nicht leichter. Trotzdem wollte man sich beim Kellerkind, dem Radebeuler HV keine Blöße geben.
Die Aufstellung, die Trainerfuchs Pinkert wählte, überraschte die mitgereisten Fans zusätzlich. Der vermeintliche Stamm-Rückraum TTG saß zu Beginn komplett draußen, die Jungs, die durch ihren Trainingseinsatz jede Woche auf sich aufmerksam machen, die sollten gleich mal zeigen was sie können. Und siehe da, eine stabile Abwehr um den im Rückraum spielenden Clemens Schütt, ein im Angriff auf Halb druckvoll aufspielender Jakob Schur, die flotte Rennsemmel René Gründler, der immer wieder einlief – der TSV führte auch mit dieser nicht 100% eingespielten Truppe führte man in Radebeul. Es entwickelte sich im Prinzip das Spiel, welches man im Hinspiel auch hätte erwarten können. Die Zillestädter konnten munter wechseln - der Gegner hatte nie auch nur im Ansatz eine Chance, den Tabellendritten zu gefährden. Das 9:14 zur Pause, war im Prinzip ein Fingerzeig dahin, wo die Reise in diesem Spiel hingeht.
Zu Beginn der zweiten Hälfte setzten sich die Radeburger Jungs recht fix auf 8 Tore ab, bei 10 Toren Differenz regulierte sich die ganze Übung dann. Keiner wollte dem anderen mehr weh tun, locker und lässig wurden zwei weitere Punkte eingefahren.
Die Lehren aus diesem Spiel?
- mittlerweile kann man wechseln ohne einzubrechen
- es ist jeder im Kader torgefährlich
- der Wachsfreie Kempa der Tietze Brüder klappt immer noch nicht
- wir bleiben Dritter!

Nun geht es nach Meißen, wieder kein Kleber, aber das macht den Jungs ja mittlerweile nix mehr aus. Anwurf ist 16 Uhr im Heiligen Grund. Wir freuen uns auch dieses Mal wieder auf eure Unterstützung!

Für Rabu siegten:
Jahn, Küttner, Egberts im Tor
Gründler (3), Gneuß (5), Eilber (2), Ludewig, Schur (3), Tietze, M. (3), Tietze, R. (3), Pietzsch (9/4), Schütt (4), Merkwirth (1)

 

Machs mit, machs nach, machs besser!

So und nicht anders sollte eigentlich nun das Motto der Mädels des TSV lauten. Hochmotiviert wollte man nun die Überraschung schafften und das Spitzenteam aus Radebeul ärgern. Doch in der ersten Hälfte schafften es die jungen Damen maximal, ihre Trainer zu ärgern. Lediglich Manu Kusnierz im Tor und Chrissi Schulz auf Links-Außen schafften es, irgendwas aufs Parkett zu legen, das annähernd nach Handball aussah. Fehlwürfe, Fehlabspiele, kein Zugriff in der Deckung. Der Gastgeber musste sich nicht mal anstrengen, um gegen eine, im ersten Durchgang, leblose Radeburger Mannschaft einen 9-Tore Vorsprung zu erspielen.
Ihren Unmut über diese Hälfte, machten die Trainer Gneuß/Schiefner in der Halbzeit auch gehörig Luft. Zumindest kämpfen und den mitgereisten Zuschauern etwas zurückgeben, das war das Credo, mit welchem man die Damen aus der Kabine entließ. Man wollte sehen, ob die Mannschaft noch lebt.
Vorweggenommen: Das tut sie.
Was sich in Hälfte zwei auf der Platte abspielte, es ist eigentlich nicht zu glauben. Wenn man einem die Video-Auswertung zeigt, er würde denken es sind zwei verschiedene Mannschaften. Aus einer umgestellten 5:1 Deckung wurden Bälle erobert, Tempo gespielt, Chancen verwertet und vor allem: Es wurde als Team gespielt. Wenn man mal alles, seien es Kritiker auf der Tribüne, oder was auch immer ausblenden kann und sich einfach mal auf das konzentriert, was man zweifelsohne kann - wo könnte diese Truppe stehen. Die zweite Hälfte von Radebeul war das blühende Beispiel dafür. Zwar lag man leider schon zu weit zurück, allerdings wurde gegen ein Spitzenteam der Liga die zweite Halbzeit souverän gewonnen. Nach den letzten doch ernüchternden Wochen, macht das zweifelsohne Mut. Die Mannschaft lebt - und es sind noch Punkte zur Genüge zu verteilen. Vorm Spiel merkten die Trainer an, dass auch im Hinspiel bei einigen Spielerinnen der Knoten geplatzt war. Sollte diese zweite Hälfte dafür sorgen, dass er es nun bei allen ist, dann war Radebeul trotz dieser Niederlage für beide Radeburger Erwachsenenteams eine lohnende Reise. Auch wenn in Riesa am kommenden Samstag eine Hammeraufgabe wartet, diesen Radeburger Mädels aus Hälfte zwei ist alles zuzutrauen, allerdings wieder nur dann, wenn man als Team fightet. 

Für Rabu kämpften:
Sperling und Kusnierz im Tor,
Wolf, Strauß (5/4), Seifert, Moor, Dittmann, Kotte (5), Schulz (5/2), Röschel, Throne (1), Bürger (1), Schiefner (3), Meyer

 

Bevor es untergeht, Endstand bei den Männern war ein 23:33 Erfolg, die Kiste Bier für Tor 30 schnappte sich dieses Mal Stefan Gneuß. Die Mädels verloren am Ende mit 26:20.

0/6 – Der Heimspieltag war nix

Nach den letzten Auswärtsauftritten, stand am letzten Wochenende wieder ein Heimspiel-Wochenende für die Teams des TSV an.

13 Uhr begann die B-Jugend. Leider waren die Jungs wieder nicht siegreich, die Burschen des SV Rähnitz waren leider zu stark. Trotzdem Jungs, Kopf hoch, weiter trainieren!

Eben diesen SV Rähnitz hatten um 15 Uhr die Frauen auch vor der Brust. Nach zwei verlorenen Spielen 2018, war ein Sieg hier einfach Pflicht. Doch es begann schwerlich. Weder vorn, noch hinten bekamen die Mädels des TSV Zugriff auf den Gegner. Beim 0:4 aus Radeburger Sich, gelang es den Mädels erstmalig den Ball im Rähnitzer Kasten zu versenken. In einer spielerisch extrem flachen Partie, schafften es die jungen Radeburger Frauen zumindest, immer nicht mehr als diese 4 Tore zwischen den Gast und sich kommen zu lassen. Mit 6:10 ging es in die Halbzeit.
Man machte sich neuen Mut, der Gegner war ja nun nicht weit weg. Und auf einmal zeigten die Damen, was sie können. Mit einer starken Deckung und schnellem Umkehrspiel, wurde ein 6:0 Lauf auf die Platte gezaubert. Man dachte, das wird ein Selbstläufer. Doch weit gefehlt. Kaum hielt die Torhüterin der Gäste den ersten Ball in Hälfte zwei, war es vorbei mit der Radeburger Herrlichkeit. Was von der Bank auch versucht wurde, man kam einfach nicht mehr ins Spiel.
So stand nach einem schwachen Spiel, mit einer kurzen Stärkephase, eine 14:19 Niederlage gegen einen Gegner, der an sich auch nur von den Radeburger Fehlern lebte. Leider muss man sagen, das war das schwächste Spiel, welches die Mädels aufs Parkett legten. Nun heißt es Gas geben und Punkte holen, gegen Gegner wo es nicht unbedingt einfacher wird. Am Samstag geht es nun nach Radebeul, ein Team aus der oberen Tabellenhälfte, zumindest kann man hier ohne Druck spielen.

Für Rabu spielten:
Kusnierz, Sperling im Tor,
Wolf, Bornstein(1), Strauß(1), Seifert, Zeidler, Dittmann(1), Kotte(3), Schulz, Röschel(3/2), Throne, Bürger(4), Schiefner(1)

 

Die Männer hatten im Anschluss das Spitzenspiel in der Bezirksliga, es ging gegen den HSV Dresden. Das Hinspiel konnte man knapp gewinnen, der Gegner brannte auf Revanche.
Zu Beginn des Spiels merkte man, dass die Gegner aus der Landeshauptstadt das eingespieltere und reifere Team sind. Ein Gegner, der aus alten Haudegen besteht, die jahrelang auf höherem Niveau gespielt hatten, zeigte in der ersten Hälfte den Jungs von der Promnitz, wo deren Grenzen liegen. Der Angriffsmotor stockte, die Deckung war zu offen. Hier zeigte sich dasselbe Bild wie im Frauenspiel, der TSV schaffte es zumindest, den Gegner in Schlagdistanz zu behalten. 9:13 stand es zur Halbzeit.
Die zweite Hälfte ist dann schnell erzählt. Zwar schafften es die Radeburger, den Rückstand zu verkürzen, jedoch schaffte man es nie, dem Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
So verlor man ein spannendes, immer faires und am Ende knappes Spiel mit 24:26 und musste den HSV erst einmal passieren lassen. Nun gilt es in Radebeul wieder in die Spur zu kommen!

Rabu spielte mit:
Egberts, Küttner, Jahn im Tor,
Gründler(1), Gneuß(5/1), Ludewig, Schur(1), M.Tietze(6/2), R.Tietze(4), Schütt(3), Kreutze(4), Habelt, Ruhland, Eilber

Zwei von vier Punkten aus der Klotzscher Schlittschuhbahn entführt!

Eine Woche hatte man in Radeburg keinen klebenden Ball durch die Halle fliegen sehen, denn sowohl Männer als auch Frauen wollten wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt bei den Mädels und den Klassen-Nicht-Erhalt bei den Jungs zu holen. Man wähnte sich also perfekt vorbereitet, um beide Spiele siegreich zu gestalten.
Unsere Mädels staunten beim Einzug in die Halle allerdings nicht schlecht, als man die Truppe der SG Klotzsche Handball sah, dort machte sich die eine oder andere Spielerin bereit, die man sonst eher aus den Gefilden der Verbandsliga kennt. Egal sagte man sich, heute müssen Punkte her, egal gegen wen. Auch die zeitlich recht fragwürdige Unterbrechung des Einwerfens der Radeburger Damen aufgrund der angeblich zu dreckigen Spielgeräte, brachte die Truppe nicht aus der Konzentration. Wild entschlossen kam man aus der Kabine und wollte gleich allen zeigen, wo die Punkte heute hingehen.
Nach einer kurzen Gewöhnungsphase an den glatten Untergrund und das Spielgerät, legten die Mädels richtig los. Aus einem 5:1 Rückstand wurde innerhalb weniger Minuten eine 8:9 Führung, für die Frauen aus der Zillestadt. Das Trainer-Duo Schiefner/Gneuß sah genau das, was unter der Woche trainiert wurde. Eine stabilere Abwehr als noch in der Vorwoche, schnelles Umschaltspiel, abräumen auf Außen oder Durchbrüche zum Kreis. Taktisch und kämpferisch zeigten die Tsv Frauen Radeburg genau das, was man in einem Spiel ohne den geliebten Kleber erwarten darf. Vor allem die rechte Seite mit Myriam Röschel und Luise Kotte konnte hier glänzen. Zum Pausentee ging es mit einem demzufolge verdienten 12:15 für unsere Mädels.
Die Ansage war klar, noch einmal so konzentriert spielen, nicht nachlassen, Punkte holen, Puffer zur Abstiegszone schaffen.
Aber kurzum, das ging mehr als schief. Die Deckung fasste nicht mehr zu, vorn wurden keine Zweikämpfe mehr gewonnen, das Umschalten mit schnellen Pässen wurde vernachlässigt, stattdessen wurden dem Gegner reihenweise Bälle in die Hände gespielt. Nach einen 14:4 Lauf für die Gastgeber war der Drops quasi gelutscht. Die Ansage von außen: Den direkten Vergleich gewinnen, immerhin kann das Ende des Jahres wichtig sein. Leider konnte auch dieses Ziel nicht erreicht werden, sodass am Ende eine verdiente 30:24 Niederlage auf der Anzeige stand.

Aufgeben darf nun aber keine Alternative sein, denn schon am Samstag kommt der SV Rähnitz in die Paul-Tiedemann-Halle, eine Truppe, die man mit einem Sieg ebenso tief in den Keller der Tabelle ziehen kann. Die Mädels hoffen an diesem Spitzenspieltag natürlich auf zahlreiche Unterstützung ihrer Fans!

Für Rabu spielten:
Sperling und Kusnierz im Tor,
Wolf, Bornstein (1), Strauß, Seifert (1/1), Moor (1/1), Zeidler, Kotte (11), Schulz (1), Throne, Bürger (4), Schiefner (4), Röschel (1)

 

Nun waren die Männer dran, zumindest zwei Punkte in die Zillestadt zu befördern. Die Jungs aus Klotzsche um den Ex-Radeburger Marcel Börner standen in Top Besetzung auf dem Parkett und sahen wild entschlossen aus, an den Erfolg der Damen anzuknüpfen.
Die Ansprache vor dem Spiel war klar, nur zusammen holen wir uns hier die Punkte, nur wenn wir die Fehler aus dem Hinspiel abstellen, werden wir auf Platz 2 der Bezirksliga bleiben. Taktik Fuchs Pinkert wollte den Gegner mit einer offensiven 3:2:1 Deckung überraschen, im Angriff sollten vor allem Würfe frei vom Kreis zum Erfolg führen. Abwehr-Ass Jost Ruhland wechselte mit Stefan Gneuß, der das Spiel am Laufen halten sollte. So die Theorie.
Den Schachzug mit der offensiven Deckung konnten die Klotzscher zu Beginn gut bespielen, jedoch ist der TSV in diesem Jahr so gut aufgestellt, dass man die Abwehrformation jederzeit wechseln kann. Über eine 5:1 oder 4:2 bis hin zur klassischen 6:0, immer wieder wurde der Gegner vor neue Herausforderungen gestellt. Im Angriff war man von allen Positionen gefährlich, die Deckung um Robert Egberts stabilisierte sich, Radeburg setzte sich ab. Bis zum 10:12 konnten die Gastgeber folgen, dann mussten sie abreißen lassen, der TSV ging mit 13:18 in die Pause.
Und auch hier war die Prämisse klar: Nicht nachlassen!
Kurz gesagt, das wurde umgesetzt! Von oben runter spielte man in der Manier eines Spitzenteams die zweite Hälfte runter, alle Spieler bekamen ihre Anteile, alle zeigten eine ansprechende Leistung. Keiner musste mehr Angst haben, dass man wie in der Vorrunde durch den einen oder anderen Wechsel den Gegner zurück ins Spiel holt.
Mit dem Sahnehäubchen hinten raus, Querpass von René Gründler auf Dennis Kreutze, der legt auf Stefan Gneuß, der steht vor einer Lücke wo sogar er ohne Probleme durchkommt, 28:36 Endstand, die Radeburger Jungs holen eindrucksvoll die Punkte aus Dresden und sind gewappnet. Wofür?
Für das Endspiel um Platz 2 in der Bezirksliga Mitte am Samstag, 17 Uhr, Gegner, HSV Dresden e.V. Lasst uns dem Spiel einen würdigen Rahmen geben, denn dann steht ein noch größeres Kaliber vor den Jungs des TSV. Wir freuen uns drauf, mit euch das nächste Handballfest zu feiern! 

Für Rabu siegten:
Jahn, Küttner, Egberts im Tor,
Gründler, Gneuß (5), Ludewig (1), Schur (3/1 – und das 30.!!!), M.Tietze (11/2), R.Tietze (7), Pietzsch (1), Schütt (2), Kreutze (6); Ruhland

Ein großer Dank zum Schluss noch einmal an alle Radeburger Fans, die den Weg in die Halle in Klotzsche gefunden haben. So eine Masse an Auswärtsfans ist in der Bezirksliga einmalig, Danke dass es euch gibt!!!!

Frauen ohne Deckung, Männer ohne Probleme

Endlich war es wieder soweit, nach 4 Wochen der Spielpause, waren die Frauen und Männer des TSV endlich wieder gefordert, es ging wieder um Punkte.

Bei den Mädels ging es dabei gegen die HSG Weißeritztal, einem Gegner, dem man schon zweimal im letzten Jahr unterlegen war. Beide Male war es die offensive Deckung der Gäste, die den Radeburger Damen das Leben schwermachte. Nur logisch, dass darauf der Trainingsschwerpunkt der letzten Wochen lag. Mit fast allen Mädels an Board, sollten zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt her.
Leider musste man von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen, die Anfangsphase wurde schlicht und ergreifend verschlafen. Danach zeigten die jungen Radeburgerinnen allerdings, was zumindest offensiv in ihnen steckt. Wenn am Ende des Spiels fünf Spielerinnen mindestens fünf Mal treffen, dann zeigt das, wie variabel das Radeburger Angriffspiel an diesem Tag war. Am Ende sprechen 31 eigene Tore auch dafür, dass dort in der kurzen Winterpause gut gearbeitet worden ist. Wenn man allerdings mit 31 Toren kein Frauenspiel gewinnt, dann muss irgendwas gründlich schiefgelaufen sein. Und das war an diesem Tage einfach die Abwehr. Trotz einer richtig guten Anna Sperling im Tor, konnte man hinten nie richtig Zugriff auf die erfahrenen Gäste bekommen. Unverständlich eigentlich, da man die vorherigen Spiele selbigen Gegner zumindest in der 6:0 Deckung im Griff hatte.
So stand am Ende mal wieder eine unnötige Niederlage, die aufgrund des Sieges der SG Klotzsche die Tabellensituation nochmals verschärft. Nun geht es dort nächste Woche quasi schon zum Endspiel um den Klassenerhalt. Man darf gespannt sein, welche Unterstützung die zweite Mannschaft der SG von oben bekommt. Allerdings: Mit der Leistung, vorne wie hinten, aus dem Hinspiel, müssen zwei Punkte mit zurück an die Röder kommen.

Für Rabu spielten:
Sperling und Kusnierz im Tor,
Bornstein (5), Strauß (3/3), Seifert, Moor (1/1), Zeidler (4/1), Dittmann, Kotte (5), Schulz, Röschel (5), Throne, Bürger (7), Schiefner

 

Im Anschluss waren dann die Herren gefragt. Alles andere als ein Sieg gegen den HC SACHSEN wäre hier eine Faustdicke Überraschung gewesen. Auch wenn mit Robert Egberts und Markus Pietzsch zwei Spieler fehlten, im Radeburger Kader muss jeder ersetzbar sein. Und mit dem Selbstvertrauen wurde auch begonnen. Ein starker Sebastian Habelt im Tor, variables, schnelles Umschaltspiel, Torgefahr von allen Positionen. Kurzum, die ersten zehn Minuten liefen quasi von selbst.
Das hier keine Auszeit der Gästetrainerin kam, an dieser Stelle sehr überraschend, jedoch gab sie klare Kommandos an ihre Jungs, sie sollten sich mehr bewegen.
Doch das half nix, die offensive Radeburger Deckung hatte den Gegner jederzeit im Griff, lediglich im Angriff kam der Motor etwas zum Stocken. Das lag vor allem daran, dass Trainer Pinkert allen Spielern ihre Zeiten gab, was angesichts des doch sicheren Vorsprungs völlig richtig war. Näher als vier Tore kamen die Gäste nie heran, die Radeburger Jungs waren auch mit der zweiten Garde zu mindestens ebenbürtig. So ging es mit 17:12 in die Pause.
Die zweite Hälfte war im Prinzip ein Spiegelbild der ersten. Der Vorsprung pegelte sich bei sechs – sieben Toren ein, niemand in der Halle hatte das Gefühl, das der TSV die Punkte liegen lassen könnte. Positiv zu erwähnen sind sicherlich die Auftritte von Tony - was, den hat der mit einer Hand gefangen – Ludewig und Daniel – Killer – Jahn, die ihre starken Trainingsleistungen endlich auch mal im Spiel zeigen konnten. Selbiges galt für die Linkshandfraktion René Gründler und Jakob Schur, die das Fehlen von Markus Pietzsch wettmachten. Schön für die Jungs, dass ihre Leistungen unter der Woche auch mal am Wochenende Früchte trugen.
So siegte der TSV aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus wenig glanzvoll mit 32:25. So einfach wird es sicher nächste Woche nicht, dann muss man auswärts bei der SG Klotzsche Handball ran, das Team um den Ex-Radeburger Marcel Börner ist sicherlich heiß, dem Spitzenteam aus der Zillestadt das Leben so schwer als möglich zu machen. Wir freuen uns mit Frauen und Männern ab 14 Uhr im Gymnasium Klotzsche auf zahlreiche Unterstützung.

Für Rabu siegten:
Jahn, Küttner, Habelt im Tor,
Gründler (4), Gneuß (7/1), Eilber, Ludewig (1), Schur (3), M. Tietze (7/1), R. Tietze (4), Schütt (3), Merkwirth, Kreutze (3), Ruhland

Frauen brechen wieder ein - Männer begeistern, verlieren aber dennoch

Der letzte Spieltag der Hinrunde stand auf dem Programm, die D-Jugend hatte den Tag bereits eröffnet, auch die Jungs der B-Jugend waren mit ihrer Vorrunde durch. Nun galt es für die Radeburger Erwachsenen-Teams eine Vorrunde, die eine gute Entwicklung bei Männern und Frauen aufzeigte, vor den eigenen Fans erfolgreich abzuschließen.

15 Uhr begannen die Mädels, Gegner war die Erfahrene Truppe des USV TU Dresden Handball III. Die Marschroute gegen einen solchen Gegner war recht fix klar hinten sicher stehen - Nach vorne Tempo spielen und dem Gegner keine Chance lassen, seinerseits eine stabile Deckung zu stellen.
Von Beginn an war dem Gastgeber anzumerken, dass man den treuen Fans, die auch diese Mal wieder zahlreich schon zum Frauenspiel gekommen waren, etwas bieten wollte. Vor allem die beiden Halb-Positionen, Josi Bornstein und die für die verletzte Ella Bürger spielende Miryam Röschel konnten für positive Akzente im Angriff sorgen.
Die Dresdner Überraschungskiste (zumindest was die Ergebnisse dieses Jahr betrifft) konnte sich Mitte Hälfte eins zwar absetzen, jedoch schafften es die Radeburger Mädels sich von einem zwischenzeitlichen 5 Tore Rückstand noch auf ein 12:14 ran zu kämpfen. Spannung lag für Hälfte 2 in der Luft.
Mit neuem Schwung aus der Kabine, waren die Mädels fest entschlossen: Heute bleiben die Punkte in Rabu. Und beim 15:14 auf der Anzeige, sah es auch so aus, als sollte das auch genauso passieren. Die Führung ging hin und her, bis zum 17:18 sahen die zahlreichen Zuschauer ein extrem spannendes Spiel.
Doch was dann kam, erinnerte leider an die zweite Halbzeit im Lok-Schuppen letzte Woche. Den jungen Radeburger Damen fiel vorne nix mehr ein! 5 Tore der Gäste in Folge, 17:23, die Messe war gesungen. Das es am Ende wieder 10 Tore Differenz waren, ist sicher zu hoch, sollte den Radeburger Frauen aber vor allem eins zeigen: Spielen wir konzentriert und schnell, können wir mit jeder Truppe der Liga mithalten. Sind wir aber nicht zu 100 Prozent konzentriert und fokussiert, dann kann uns auch jede Truppe in kurzer Zeit den Zahn ziehen. Und um eine Spitzentruppe nicht nur zu ärgern, sondern auch mal verdient was Zählbares zu erhaschen, da sind eben 60 Minuten Top-Leistung erforderlich.
Unabhängig davon, diese Hinserie macht Mut, die Trainingsbeteiligung der Schiefner/Gneuß Schützlinge ist top, die spielerischen Fortschritte erkennbar! Wenn das so weitergeht, dann kommen in der Rückrunde auch die Siege zustande, die sich diese Truppe schon längst verdient hat!

Für Rabu spielten:
Sperling und Kusnierz im Tor,
Wolf (1), Bornstein (5), Strauß (1), Seifert, Moor, Zeidler (4/1), Dittmann, Kotte (3) Schulz, Röschel (5), Throne, Schiefner (1)

 

Nun, nachdem die Mädels mit der Hinserie durch waren, stand das Grande Finale der Bezirksliga Männer an, Radeburgs Männer gegen den HC Elbflorenz Dresden, der zweite empfing den ersten, David gegen Goliath, die ehemalige zweite gegen eine Truppe, gespickt mit Spielern, die die große Handballwelt bereits gesehen haben. Und nicht zuletzt, die Heimkehr einiger Recken, die Radeburgs hochklassigste, aber auch kostspieligste Zeit prägten.
Die Wetten die man vorab in der Halle hörte, ließen nix gutes verkraften, viele wären wohl mit einer 10 Tore Niederlage der Radeburger Jungs zufrieden gewesen.
Aber denen war an diesem Tag nicht danach, sich dem Favoriten kampflos zu ergeben. Von Beginn an spielte Rabu eine offensive Deckung um die Kreise des HC einzuengen. Nach vorn begann man mit konzentrierten Angriffen, klare Chancen wurden zwar erspielt, jedoch nicht verwertet. So sahen die zahlreichen Zuschauer, so viele hatte man selbst zu Sachsenligazeiten lang nicht mehr gesehen, einen zerfahrenen Beginn, in dem sich die Gastgeber beim überragenden Robert Egberts bedanken konnten, dass sie im Spiel blieben. Beim 10:12 aus Radeburger Sicht nahm Joachim Pinkert seine erste Auszeit, mahnte seine Mannen zur mehr Konzentration. Gesagt, getan, mit 14:14 ging es in die Katakomben.
Was in Hälfte zwei passierte, es war einfach Handball, der in der Bezirksliga nichts mehr zu suchen hat. Eine wie entfesselt spielende Radeburger Truppe konnte den Favoriten bis auf 3 Tore distanzieren, vor allem Stefan Gneuß gelang in dieser Phase alles. Auch der junge Jakob Schur fügte sich nahtlos ins Gefüge ein und konnte zwei ganz wichtige Treffer beisteuern.
Leider war die Führung wohl in dieser Höhe zu hoch.
Am Ende setzte sich die Erfahrung der alten Hasen auf Elbflorenzer Seite durch, 23:24 stand es zu Schluss.
Was kann sich der TSV vorwerfen? Vielleicht das man die Außen zu wenig ins Spiel brachte, vielleicht das der eine oder andere Ball vor der Halbzeit leichtfertig verschenkt wurde, vielleicht das man die Chancen besser hätte nutzen können.
Aber keiner der zahlreichen Zuschauer hatte auch nur ein negatives Wort für die Radeburger Jungs übrig. Und das zurecht. Kurz und bündig, das war Werbung für den Radeburger Handballsport. Von Radeburgern, für Radeburger, das darf man hier nicht vergessen!

Wir als Abteilung Handball danken schon heute allen unseren Fans und Unterstützern, denn das war das letzte Heimspiel 2017. Die B-Jungend hat am 16.12. noch einen Heim Auftritt, ansonsten hoffen wir euch alle zahlreich am 6.1. wieder in unseren heiligen Hallen begrüßen zu dürfen.

Für Rabu kämpften:
Egberts, Küttner, Jahn im Tor,
Gründler, Gneuß (8), Ludewig, Schur (2), M.Tietze (5/2), R.Tietze (4), Pietzsch (4/2), Schütt (1), Kreutze (3), Ruhland

Männer verdienen sich Finale - Frauen unter Wert geschlagen!

Samstagnachmittag, 15 Uhr, altwürdige Lok-Halle. Mag nicht jeder mögen, einen eigenen Charme hatte das allemal. Unsere Männer waren ausnahmsweise mal vor den Frauen gefordert, Gegner die Zweite des ESV Dresden Handball, verstärkt durch einige Spieler, die bis vor kurzem noch eine Liga höher spielten, ein Härtetest, quasi ein Halbfinale, wollte man am 25.11. in eigener Halle ja das Finale um die Herbstmeisterschaft gegen den HC Elbflorenz spielen wollte.
Die Partie begann fahrig, die 4:2 Deckung des TSV griff dieses Mal nicht, die Gastgeber konnten sich immer wieder lösen, spielten sehr beweglich. Daniel Jahn, heute im Radeburger Tor wurde zu oft von seinen Vorderleuten im Stich gelassen. Da der Angriffsmotor des TSV allerdings lief, konnte man am guten ESV dranbleiben.
Nach und nach wurde die Abwehr defensiver, 5:1 oder gar 6:0 wurde gespielt, Torhüter Jahn konnte mit Unterstützung seiner Deckung gute Paraden zeigen. Rabu ging beim 10:11 wieder in Führung, diese konnte bis zur Pause auf diesem einen Tor gehalten werden.
Die Zweite Hälfte sollte dominiert werden, von Beginn an, also man wollte und sollte den Beginn nicht verschlafen. Ein kurzes Nickerchen sorgte dafür, dass man kurz mit 19:18 hinten lag, allerdings war das Wecker genug. Durch gute Deckung und einen starken Sebastian Küttner, der nun zwischen den Stangerln stand, konnte sich der TSV bis auf 5 Tore absetzen. Zwischen 5 und 6 Toren ging der Vorsprung hin und her, am Ende fuhren die Mannen um Joachim Pinkert einen 27:32 Sieg ein und haben sich nach einer starken Vorrunde zweifelsfrei das Finale am Samstag gegen den HC verdient. Wir hoffen natürlich, dass die Jungs sich an Luis van Gaal erinnern: „Ein Finale spielt man nicht, eine Finale gewinnt man“!
Schwer wird das, keine Frage! Aber man ist der David in diesem Spiel gegen den Goliath aus Dresden, warum soll uns keine Überraschung gelingen? Die Jungs können frei aufspielen und einfach eine hoffentlich wieder volle Halle genießen – vielleicht gibt’s ja nachher auch was zu begießen!

Für Rabu:
Jahn, Egberts, Küttner im Tor,
Gründler, Gneuß (4), Ludewig, Schur, M.Tietze (10), R.Tietze (6), Pietzsch (4/1), Schütt (3), Kreutze (5), Ruhland

 

Die Mädels wollten es den Mannen natürlich nachmachen, für die Junge Truppe ging es vor allem darum, die guten Leistungen der Vorwochen zu bestätigen und in Punkte umzumünzen. Das Spiel begann ausgeglichen, allerdings merkte man schon, dass die Damen aus Dresden körperlich etwas mehr zu bieten hatten und ach ein wenig mehr Zug zum Tor entwickelten. Das sich in dieser Phase Ella Bürger verletzte, kam dem Radeburger Spiel nicht unbedingt entgegen. Es fehlte vor allem am Tempospiel der letzten Wochen.
Das wurde in der Auszeit des Trainerteams Schiefner/Gneuß angesprochen. Und auf einmal gings. Durch eine aktivere Abwehr ging es schneller nach vorn, Tor um Tor wurde aufgeholt, auf 4 Tore waren die Mädels dran, konnten auf 3 rangehen. Leider gab’s kurz vor der Halbzeit einen Flüchtigkeitsfehler, Dresden konnte auf 5 weggehen – im Nachhinein betrachtet – was wäre gewesen, wenn!
Denn nach der Pause kippte das Spiel erst einmal weiter Richtung Rabu, bis auf 2 kam man ran, 13:15. Doch dann wieder eine Wendung. Der ESV bekam das Spiel aufgrund seiner Erfahrung wieder in den Griff, konnte sich auf 13:22 absetzen, 15 Minuten vor Schluss war das die Entscheidung.
In der nächsten Auszeit sahen die Trainer das auch so, stellten einige Positionen um, probierten etwa Leo Zeidler mal auf der Mitte, Lisa Throne durfte wie zu Beginn schon, auch noch einmal im linken Rückraum ran, nachdem sie die letzten Wochen schon gute Spiele auf Außen machte. Alles in allem konnte in den letzten 15 Minuten diese Rückraumreihe (mit Josi Bornstein) noch für schöne Akzente sorgen, das Spiel war wie gesagt aber nicht mehr zu gewinnen.
So stand am Ende ein vielleicht etwas zu hoher, aber zweifelsfrei verdienter Sieg für die selbsternannten „Elfen“ des ESV. 19:29 hatten sich die Mädels vielleicht so nicht verdient, allerdings darf man dieser jungen Truppe auch mal so ein Ergebnis zusprechen!
Hoffentlich hat das keinen Einfluss auf eure Unterstützung, Samstag ab 15 Uhr in der Sporthalle am Meißner Berg, wenn die Mädels die Dritte des USV/TU Dresden empfangen, wie alle Reserve-Teams eine Wundertüte. Mit den Leistungen der letzten Heimspiele geht das sicher was.

Für Rabu spielten:
14 hoch motivierte Mädels, leider hat der schusselige Trainer vergessen das Protokoll zu kopieren, Entschuldigung folgt am Samstag nach dem Spiel!

Den Schwung vom Markt nicht ganz mitgenommen

Letzten Samstag war es endlich wieder soweit, die närrische Zeit begann um 11.11 Uhr auf dem Markt. Natürlich waren auch einige Reckinnen und recken des TSV dort aufzufinden, wohlwissend das die Jagd auf Punkte in der Sporthalle am Meißner Berg allen noch bevor stand.
Nachdem vor gut besuchter Halle unsere E-Jungend im männlichen Bereich schon 2 Siege feiern konnte, wollten ab 15 Uhr die „großen“ natürlich in nichts nachstehen.
Zu Gast, bei Frauen als auch Männern war die Spielgemeinschaft der ESV Lokomotive Pirna und dem SSV Heidenau Frauen. Unsere Mädels waren gegen den Tabellenzweiten klarer Underdog, wollten sich aber natürlich vor schon jetzt prall gefüllter Halle so teuer als möglich verkaufen. An dieser Stelle ein großer Dank an den Radeburger Carnevals Club, der in Vertretung der Funkenschnitten des RCC und der Narrenpolizei Radeburg eine beachtliche Truppe in die Halle gesendet hatte.
Der Beginn war allerdings alles andere als vielversprechend. Schnell lag man mit 0:3 hinten, man musste leider befürchten das Mädels eine Abreibung bekommen sollten. Eben bei diesem 0:3 nahm das Trainer-Duo Schiefner/Gneuß eine Auszeit. Die Ansage war kurz: Deckung gut, Umkehrspiel und Angriff, ausbaufähig! Man hielt die Mädels an, keine Würfe aus der zweiten Reihe gegen die gut haltende Gästetorhüterin anzusetzen, sondern die 1 gegen 1 Situationen zu suchen und vor allem das Temposiel anzukurbeln. Siehe da, der Erfolgsbringer der letzten Wochen klappte auch heute. Tor um Tor kam man heran, zur Pause schauten alle verdutzt auf die Anzeige: 9:8 für Rabu.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, die Radeburger Mädels schafften es immer wieder dran zu bleiben, auszugleichen, oder gar in Führung zu gehen. Nach einem Konter zum 21:19 lag sie Sensation in der Luft. Aber genau hier zeigte die erfahrenste Spielerin auf dem Platz ihre Stärke. Zlata Bradacova, mit viel höherklassiger Erfahrung ausgestattet, schaffte es unseren Mädels leider den Schneid doch noch abzukaufen. Am Ende stand ein 21:23 auf der Anzeige, wieder gegen ein Top Team gut gespielt, wieder ganz nah dran, wieder leider nicht belohnt. Und trotzdem, diese Auftritte unserer Jungen Mannschaft machen einfach Mut und Freude. Nun geht es nächste Woche in die Lok Halle zum ESV Dresden. Mit dieser Leistung muss man sich auch hier nicht verstecken. Und vielleicht schafft man es dieses Mal, einen Favoriten nicht nur zu ärgern, sondern auch zu Fall zu bringen!

Für Rabu spielten:
Kusnierz und Sperling im Tor,
Schmidt, Bornstein(1), Kitsch, Moor, Zeidler(7/4), Dittmann, Schulz, Röschel(3), Throne, Bürger(3), Schiefner(5), Strauß

Nun waren als 17 Uhr die Männer gefragt. Gegner auch hier die SG Pirna/SSV Heidenau - Handball Männer, Zielstellung klar: 2 Punkte holen, um sich das Endspiel am letzten Heimspieltag zu verdienen. von Beginn an zeigte sich aber auch hier, dass der Gegner nicht gekommen war, um nur Gast zu den Feiereien am 11.11. zu sein. Die hochmotivierten Gäste machten von Beginn an Druck auf die Radeburger Abwehr, diese war leider nicht so stabil wie die letzten Wochen. Auch das Umkehrspiel war diese Woche nicht das, was man letzte Woche zu sehen bekam. Alles in allem entwickelte sich von Beginn an ein enges Spiel, wobei die Gastgeber immer ein bis zwei Tore in Rückstand waren. Irgendwie hatte man das Gefühl, dass die Radeburger Jungs mit der unangenehmen Spielweise der Gäste nicht ganz zurechtkamen. Das an diesem Tag dann schon in Hälfte eins Sebastian Habelt und Stefan Gneuß ausfielen, passte zum Gesamtbild. Allerdings sprang hier Andreas Merkwirth glänzend in die Bresche und schaffte im Zusammenspiel mit den Tietze-Brüdern auf der Mitte es immer wieder, den TSV im Spiel zu halten. Als am Ende auch Torhüter Robert Egberts besser und besser ins Spiel kam, war auf einmal für die Faschingsstädter wieder alles drin.
Mit 29:29 ging es in den letzten Angriff. Zeitspiel, Auszeit. Man wollte ruhig seine 5 verbleibenden Pässe nutzen, um dann entweder Halblinks oder Linksaußen zum freien Wurf zu verhelfen. Dennis Kreutze auf Außen frei, ein Pfiff, Zeitspiel. Waren es 5 oder 6 Pässe? Gut, wer kann das in dieser Hektik noch überblicken. Wichtig war das Robert Egberts den letzten Ball der Gäste noch entschärfen konnte. Damit bleibt der TSV weiterhin ungeschlagen, fällt auf Rang 2 hinter Elbflorenz 3 aufgrund des schlechteren Torverhältnisses. Die Ausgangslage hat sich kaum verändert, mit einem Sieg beim ESV Dresden nächste Woche, hat man ein erstes Endspiel! Auch da hoffen wir wieder mit beiden Teams auf die in der Bezirksliga wohl einzigartigen Unterstützung unserer Fans, die nächsten Punkte einfahren zu können.

Ein Dank geht auch an Metallbau Bennewitz, Sponsor Ronny Ferl war zum Spiel in der Halle, um die neue Spielkleidung auch offiziell zu übergeben!

Für Rabu spielten:
Küttner und Egberts im Tor,

Gründler(3), Gneuß(2/1), Ludewig, Schur, M.Tietze(4), R.Tietze(4), Pietsch(1/1), Schütt(4), Habelt(1), Merkwirth(6), Kreutze(4), Ruhland

Perfekter Start in den „Heißen November“

Bald schon Sagenumwoben, viele Wochen kündigten wir ihn schon an, nun war er da, der November, eine Art Monat der Wahrheit für den TSV. Der erste Trip führte ins beschauliche Lommatzsch, sowohl Frauen als auch Männer hatten richtungweisende Spiele vor der Brust.
Für unsere Mädels ging es dabei vor allem darum, nicht den Lampionumzug von hinten anzuführen und die rote Laterne zu bekommen, das wäre mit einer Niederlage bei den Damen des SSV möglich gewesen.
Die Gastgeberinnen staunten allerdings nicht schlecht, als 14 hoch motivierte Radeburger Frauen die Halle betraten, man hatte wohl wieder mit einer gerade so spielfähigen Truppe wie in den letzten Jahren gerechnet. Nicht mit vor Ort waren Laura Wolf, Ines Kitsch und Leo Zeidler, dafür war Nathalie Schmidt erstmalig im TSV Dress zu sehen und Luise Kotte gab ihr Comeback nach Verletzung.
Und diese Luise Kotte war es auch, die den TSV in der ersten Hälfte im Spiel hielt. Im Zusammenspiel mit Myriam Röschel, die auf Halb-Rechts begann, konnte sie immer wieder den Ball in den Maschen versenken. Allgemein war die rechte Angriffseite in der ersten Hälfte die Überlebensversicherung. Denn auch Josi Bornstein konnte nach ihrer Einwechslung Akzente setzen und war vor allem in einer guten zweiten Welle erfolgreich. Ein gutes Bezirksligaspiel ging mit 14:14 in die Pause, allen war klar, dass es hier spannend bis zum Schluss bleibt.
Aus der Pause heraus, wollte man mit einer 5:1 Deckung starten, allerdings knickte die dafür vorgesehene Spielern Ella Bürger unglücklich um, sodass man kurzerhand umdisponieren musste. Mit Constanze Dittmann kehrte eine Dame aus der Schwangerschaft zurück, die die Deckung der jungen Mädles deutlich festigte und die bis dato gefährlichste Lommatzscher Spielerin schier zu Verzweiflung brachte. Zusammen mit Anne Seifert und später Laura Strauß war die Deckung des TSV dicht, 7 Tore in Hälfte 2 hinten sprechen eine deutliche Sprache! Da man vorn wieder zweistellig traf, wurde am Ende ein umjubelter 21:25 Auswärtssieg gefeiert, der die zahlreich mitgereisten Fans ein erstes Mal in Ektase versetzte.
Nicht minder gut wollten es die Herren der Schöpfung machen. Der Gegner, ebenfalls der SSV aus Lommatzsch hatte immerhin dem großen HC Elbflorenz in eigener Halle einen Punkt geklaut, es wartete also auch hier eine Standortbestimmung, ungleich in anderen Tabellenregionen sicherlich. Die Gastgeber wollten unsere Jungs überraschen und begannen direkt mit einer Manndeckung gegen die beiden Tietze-Brüder. Das ging allerdings gehörig nach hinten los. Entweder konnte sich einer der beiden lösen, oder die restlichen vier konnten über Clemens Schütt am Kreis oder die beiden außen Dennis Kreutze und Markus Pietsch klare Chancen herausspielen, besser noch, diese auch verwerten.

Dann wohl eine der entscheidenden Situationen: Dennis „Air“ Kreutze flog vom linken Flügel ins Deckungszentrum, der Lommatzscher Abwehrchef verteilte in der Luft eine kräftige Backpfeife, die guten Neustädter Schiris entschieden zurecht auf Rot. Damit waren die Weichen des TSV noch mehr auf Sieg gestellt. Ein bärenstarker Robert Egberts im Tor, ein beweglicher Angriff, gesteuert von Stefan Gneuß, scharf gemacht durch die beiden Tietze Jungs, vor allem taktische Cleverness: Der TSV setzte sich bis auf 10:19 zur Pause ab.
Das Credo war klar, zwei Worte: NICHT NACHLASSEN.
Und das wurde umgesetzt. Lange Angriffe von Stefan Gneuß angesagt, stabile Deckung in der Sebastian Habelt seine Stärken ausspielte, gute Wechselspieler. Alles passte an diesem Tag. So stand am Ende ein nie gefährdeter 24:32 Erfolg auf der Tafel. Damit hätte man so nicht rechnen können, es zeigt aber auch, wozu die Jungs des TSV zu leisten im Stande sind, wenn mal 60 Minuten Handball gespielt wird.

Nächste Woche geht das närrische Treiben los, die Einladungen dazu folgen morgen, wir hoffen am 11.11. auf zahlreiche Unterstützung für Jugend ab 10 Uhr, Frauen 15 Uhr gegen Heidenau, Männer 17 Uhr gegen selbigen Gegner!

Bis dahin

Für Rabu Damen siegten:
Sperling und Kusnierz im Tor,
Schmidt, Bornstein (4), Strauß (5/5), Seifert, Moor, Dittmann (laut Protokoll 1, das gehört aber Julia!), Schulz, Kotte (7), Röschel (3), Throne, Bürger (4), Schiefner(laut Protokoll 1, eigentlich 2)

Für Rabu Männer siegten:
Egberts, Küttner, Jahn im Tor
Gründler, Gneuß(4), Ludewig, Schur, M.Tietze (7), R.Tietze(4), Pietsch (12/8), Habelt, Schütt(3), Kreutze(4), Ruhland

Gelungene Ausflüge für Männer und Frauen

Nach den letzten Auftritten im eigenen Wohnzimmer in der Sporthalle am Meißner Berg, waren die Erwachsenen-Truppen des TSV wieder in der Fremde gefordert.
Für die Herren der Schöpfung ging es zum Kellerkind der SG Bärenstein/SV Medizin Bad Gottleuba - Handball, ins wunderschöne Geising. Wenn du dort nicht zu Handball hinmusst, eine landschaftlich wunderbare Gegend. Aber für die Landschaft hatten die Recken des TSV 1862 keine Augen. Es galt die Tabellenführung zu verteidigen, das sollte schwer genug werden, fehlte in der Sporthalle Geising doch der heiß geliebte Klebstoff an der runden Murmel, die die Welt bedeutet.
Gut eingestellt von Trainer Pinkert, in offensiver Deckung vor Torhüter Küttner, wollte man den Gegner von Beginn an zu einfachen Fehlern zwingen und über schnelles Spiel nach vorne klare Chancen erspielen und auch verwerten.
Diese Taktik ging auch über weite Strecken des ersten Durchgangs auf, jedoch merkte man schon, dieser Gegner ist doch ein etwas anderes Kaliber als Meißen und Radebeul zuvor, vor allem in eigener Halle. Da man leider jedoch am Ende des ersten Durchgangs etwas nachlässig wurde, ging es mit nur 4 Toren Vorsprung in die Pause.
Die Marschroute war klar: Absetzen, ja den Gegner nicht an Punkten schnuppern lassen. Gesagt, nicht getan. Etwas fahrig kamen die Radeburger Jungs aus den Katakomben, ließen den noch mal extrem motivierten Gastgeber Tor um Tor ran kommen, sogar in Führung gehen. In dieser Phase verletzte sich zu allem Übel noch Stefan Gneuß nach einem unnötigen Stoß in der Luft am Knie, sodass er die Partie vorzeitig abbrechen musste. Es war allerdings auch die einzige überharte Abwehraktion in einem sehr fairen Spiel, welches vom kurzfristig eingesprungenen Meißner Sportfreund Oliva und einem ortsansässigem Freiwilligen ansonsten souverän und unparteiisch geleitet wurde. Danke mal von dieser Stelle für eure Bereitschaft.
Zurück zum Spiel. Nach der fälligen Auszeit des Radeburger Übungsleiters besannen sich die Zille-Jungs wieder auf ihre Stärken. Stabile Abwehr, schnelle Angriffe, Bälle hinter der Linie ablegen. Tor um Tor konnte man sich nun absetzen, der Widerstand der Gastgeber war gebrochen, Rabu konnte am Ende verdient einen 9 Tore Sieg verbuchen. So endet nun die Zeit der Pflichtsiege mit einem guten Gefühl. Man hat zwei Wochen Zeit, um sich auf die schweren Brocken im November vorzubereiten, begonnen mit dem Spitzenspiel in Lommatzsch.

Für Rabu spielten:
Egberts, Küttner, Jahn,
Gneuß (1), Ludewig, Schur, Tietze M. (5), Tietze R. (1), Pietzsch (7/3), Schütt (5), Kreutze (7), Ruhland (2), Nitz

Zum Sonntag waren dann die jungen Radeburger Mädels in der Nassauhalle zu Weinböhla gefordert. Nachdem in den letzten Wochen die Top-Teams der Liga noch eine Nummer zu groß waren, sollte laut Trainer Gneuß aus Weinböhla definitiv was Zählbares mitgenommen werden. Leider musste man auf Lisa Throne (Urlaub), die verletzten Anna Sperling, Luise Kotte und Ines Kitsch, sowie den rekonvaleszenten CO-Trainer Steffen Schiefner verzichten. Steffen, vor allem dir gute Besserung!
Eine Motivations-Nachricht des Co-Trainers erreichte die Mädels am Vormittag, man konnte in der Kabine schon sehen, heute wollten alle! Und so begann der TSV. stabile Deckung um Anne Seifert und Jule Schiefner, schnelle Angriff nach vorn, schwuppdiwupp Kartoffelsupp lag man mit 4:0 in Führung, die zahlreich mitgereisten Radeburger Anhänger (großen Dank an dieser Stelle) rieben sich verdutzt die Augen. Die Mannschaft der letzten Wochen war nicht wieder zu erkennen! Leider konnte man diese furiose Anfangsphase nicht über die gesamte Halbzeit halten, sodass die Gastgeberinnen sich Tor um Tor heranarbeiteten und man mit einer 11:10 Führung gerade noch so in die Pause kam. Simultan zum Männerspiel am Vortag nahm man sich viel vor, doch konnte es leider auch nicht umsetzen. Man hatte das Gefühl, die Mädels hatten all das vergessen, was sie in der ersten Hälfte auszeichnete, zumindest im Angriff. Viele Wechsel und Auszeiten verpuffte, zu viele freie Chancen wurden weggeworfen, die Weinböhlaerinnen konnten sich bis auf 3 Tore absetzen. Alle sahen sich in die letzten Wochen zurückversetzt, indem die Radeburger Mädels sich ein wenig aufgaben.
Doch dieses Mal weit gefehlt! Wie vom Blitz getroffen, begannen die Mädels wieder Handball zu spielen, kämpften sich Tor um Tor ran, um beim 21:20 für den RSV sogar wieder in Führung zu gehen. Leider kassierte man noch den Ausgleich, aber nach diesem Spielverlauf, kann man mit diesem Punkt durchaus leben.
Wichtig fürs Selbstvertrauen ist dieser Punkt allemal, die junge Truppe um den starken Rückhalt Manu im Tor hat gezeigt das sie Comeback Qualitäten hat. Zudem kommen nach und nach Spielerinnen zurück, Miriam Röschel gab in Weinböhla ihr Comeback, bei Anna Sperling und Luise Kotte sollte es nicht mehr allzu lang dauern, bis sie das Team wieder unterstützen können. Wie der Co schon sagte, bei der Mannschaft ist noch eine Menge zu erwarten! 

Für Rabu kämpften:
Kusnierz im Tor,
Wolf (1), Bornstein (1), Strauß (2/2), Seifert, Moor, Zeidler (3/2), Schulz (2), Röschel (1), Bürger (7), Schiefner (4)

Favoritensiege in Rabu

Endlich war sie vorbei, die spielfreie Zeit. Sowohl bei den Frauen als auch den Männern gab sich der Tabellenführer die Ehre. Die Frauen waren allerdings im ersten Spiel des Tages klarer Außenseiter gegen den Tabellenführer aus Riesa und Oschatz.
Doch zu Beginn staunten die mit einigen Sachsenliga-Erfahrenen Spielerinnen angereisten Gäste nicht schlecht, als die junge Radeburger Truppe gleich mal mit 3:0 wegzog. Doch dann begannen die Gäste, ihre individuelle Klasse auszuspielen. Vor allem Julia Funk und Anne Sickert auf der rechten Seite der Gäste schafften es immer wieder, viel zu frei vor Manu im Radeburger Tor aufzutauchen. Schnell merkte man, dass dieser Gegner individuell stärker war. Im Prinzip gab es nur zwei Mittel, welche den Radeburger Mädels Erfolgserlebnisse bescherten. Entweder spiele man schnell hinten raus, oder die frisch aus dem Urlaub angereiste Josi Bornstein konnte über ein einfaches Kreuz in Wurfposition gebracht werden. Leider passierte das viel zu selten, sodass die Gäste sich mehr und mehr absetzen konnten.
Am Ende stand ein klarer Sieg der Gäste, der vielleicht etwas zu hoch ausfiel, aber ohne Frage mehr als verdient war.
Was können die Radeburgerinnen aus den letzten Spielen mitnehmen? Klar ist, dass bei mehr und mehr der jungen Spielerinnen der Knoten platzen muss. Bei Josi Bornstein ist das schon passiert, auch Anne Seifert schafft es mehr und mehr ihre guten Trainingsleistungen im Spiel umzusetzen! Mit der reaktivierten Ines Kitsch kam etwas mehr Stabilität in die Abwehr und dazu eine Aggressivität, welche die jungen Mädels sich einfach annehmen müssen. Trotzdem ist man auf einem guten Weg, man bedenke nur, wie jung diese Truppe ist und wie viele Jahre ihr noch bevorstehen.

Für Rabu:
Kusnierz im Tor,
Wolf(1), Bornstein(5), Strauß(1/1), Seifert(2), Kitsch, Zeidler(3/1), Horst, Schulz(1), Throne, Bürger(3), Schiefner

 

Nach dieser Niederlage waren die Männer nun gefordert. Ohne die Tietze-Brüder, ohne Sebastian Habelt und Daniel Jahn, aber mit dem Selbstvertrauen von 4 Spielen ohne Punktverlust, hatte man den Tabellenletzten aus Meißen zu Gast.
Eigentlich konnte man sich nur selbst schlagen! Doch gleich zu Beginn dachte man, genau das haben die Jungs von der Promnitz vor. Sage und schreibe 8!!! Minuten dauerte es, bis Jost Ruhland mit all seiner Routine den Ball das erste Mal am zugegeben starken Meißner Keeper vorbeizitterte! Gott sei Dank hatten auch die Gäste bis dato keinen Ball am ebenso starken Robert Egberts vorbei gebracht.
Nachdem der Bann gebrochen war, schafften es die Radeburger Männer, sich nach und nach abzusetzen. Über die gute erste Rückraumreihe Merkwirth – Gneuß – Ruhland konnten immer wieder die guten Außenspieler in Wurfposition gebracht werden. Da auch alle Spieler torgefährlich waren, konnten die Meißner sich nie auf einen Spieler konzentrieren und waren bis Ende der ersten Hälfte teilweise überfordert.
So konnte Trainer Pinkert nach und nach allen Spielern ihre Zeit geben, was sollte denn auch schiefgehen?
Doch Pustekuchen! Nach der Pause kamen die Gäste mit neuem Schwung aus der Kabine, sie wollte den Liga-Primus noch einmal ärgern. Und das gelang! Bis auf 23:21 kam das Schlusslicht ran, es wurde unruhig in der Sporthalle zum Meißner Berg.
Es mussten wieder die ersten 7 ran, diese schafften es dann in den letzten 15 Minuten durch ihre Cleverness und individuelle Stärke den Gegner standesgemäß auf 33:23 zu distanzieren. Man bleibt also Erster, nicht schön, aber erfolgreich. Nun geht es nach Bärenstein, ein letzter Gegner aus dem unteren Drittel der Tabelle, bevor der heiße November beginnt. Die Jung aus der Zillestadt müssen sich doch noch etwas steigern und einmal 60 Minuten Vollgas geben, um auch bis zum Ende der Saison da zu stehen, wo sie jetzt stehen. Dazu ist in allen Mannschaftsteilen eine Steigerung nötig, sowohl im Spiel, als auch besonders im Training! Das Potential dazu, ist in der Truppe zweifelsfrei vorhanden!

Für Rabu spielten:
Küttner und Egberts im Tor,
Gründler(4), Gneuß(9), Ludewig, Schur, Pietzsch(5/2), Schütt(2), Merkwirth(5), Kreutze(4), Ruhland(3), Nitz(1)

Noch ist nicht alles Gold was glänzt

Nachdem am Samstagmorgen unsere D-Jugend unter den Augen von Thomas de Maizière bereits vorlegte und beide Spiele gegen Gröditz und Colmnitz gewann, waren am Samstag ab 15 Uhr wieder unsere „Großen“ dran.

Es begannen die TSV Frauen Radeburg, zu Gast die Spitzenmannschaft aus des Radebeuler HV, letztes Jahr noch Tabellen Dritter. Die Fronten sollten eigentlich geklärt sein.

Doch zu Beginn fiel den selbsternannten Weinbergschnecken erstaunlich wenig gegen die, zumindest zu Beginn, sehr kompakte Abwehr der Gastgeberinnen ein. Gut eingestellt vom Trainerteam Gneuß/Schiefner stellten die jungen Radeburger Damen die gefährliche Kreisläuferin (oder sollte bei Schnecken Kreis-Kriecherin sagen?) gut zu und konnten so zu Beginn sogar in Führung gehen. Nach 9 Minuten staunte der Favorit nicht schlecht, als nur ein 1:1 auf der Anzeige stand. Leider verpassten es die Radeburgerinnen durch schnelles umschalten die Gäste aus der Lößnitz hier mehr unter Bedrängnis zu bringen, das sollte sich leider rächen. Bis zum 6:7 bleib man in Schlagdistanz, auch das 7:12 zur Pause war ein Ergebnis, welches die Mädels durchaus in der Lage sind aufzuholen. Doch dafür passte an diesem Tag leider zu wenig.

In der Pause motivierte man sich noch einmal dazu, sofort eine Aufholjagd zu starten. Doch was dann folgte zeigte den Verantwortlichen schnell, heute war gegen clevere Gegnerinnen nix zu holen. Als die Gäste auf 10:19 entwischten, entschloss sich die Bank dazu, das Ergebnis heute Ergebnis sein zu lassen und vor allem den Spielerinnen viel Zeit zu geben, die die letzten Wochen noch etwas hinten dran standen. So wurden die angeschlagenen Leo Zeidler, Luise Kotte und die nach mehreren Gesichtstreffern der Gäste schon etwas gezeichnete Laura Wolf draußen gelassen. Zudem bekamen auch Ella Bürger und Jule Schiefner ihre Pause, um für die kommenden schweren Aufgaben fit zu sein.

Herauszuheben ist der Ehrgeiz derer, die nun auf der Platte standen. Laura Strauß versuchte die beiden Halb-Spielerinnen Lisa Throne und Josi Bornstein ins Spiel zu holen, welche dann nach anfänglichen Schwierigkeiten zeigten, dass die Trainer auch gute Spielerinnen in der Hinterhand haben. Vor allem Josi konnte ihre guten Trainingsleitungen endlich im Spiel wiedergeben und war mit 5 Feldtoren Rabus beste Werferin an diesem Tag. Das sollte doch Mut machen!

Am Ende stand eine, sicher etwas zu hohe Niederlage, aus der man lernen muss. Die Mädels haben jedoch gezeigt, dass die schnell lernen! Und so kann das Ganze im Spiel gegen die HSG Rio am 14.10. schon wieder ganz anders aussehen.

Für Rabu spielten:
Kusnierz im Tor,
Wolf (2), Bornstein (5), Strauß, Moor, Zeidler (2/1), Kotte, Schulz, Bürger (3), Throne (2), Schiefner.

 

Im folgenden Männerspiel waren die Vorzeichen ungleich anders. Der Spitzenreiter forderte das Kellerkind. Eigentlich eine klare Sache. Und die wurde es auch. Taktik-Fuchs Achim Pinkert begann mit einer 4:2 Deckung, Jost Ruhland und René Gründler nahmen zwei Aktivposten der Gäste direkt aus dem Spiel. Was durch kam, hatte Robert Egberts sicher. Und nach vor ging die Post ab. Die Gäste wussten zu Beginn nicht so recht, wie ihnen geschah. Die Rückraumachse Ruhland/Tietze R./ Gneuß funktionierte prächtig, letzterer dachte sich, heute wäre auch mal ein guter Tag um das Tor mal zu treffen, die andern beiden bedienten ihn aber auch mustergültig. Was auf der Mitte nicht durchkam, kam über die Außen, wo Dennis Kreutze und René Gründler ebenso sicher verwerteten.

Aber irgendwie schaffen es die Radeburger noch nicht, das gute Spiel mal über 60 Minuten zu bringen. Klar, in solch einem Spiel, wo man zu Beginn mit 7:1 führt kann man viel probieren. Jedoch sollte es trotzdem der Anspruch sein, einen solchen Gegner keine 26 Tore zu gestatten, bei allem Respekt für die wacker kämpfenden Gäste.

Nach dem Pausenstand von 21:11, plätscherte das Spiel so vor sich hin. Wenig spielerische Highlights, dafür viel Stückwerk, aber am Ende ein nie gefährdeter 37:26 Erfolg. Ein Dank gilt Tim Eilber, der sich extra aus dem dunklen Westen der Republik zu uns bequemte und für Nachschub an der Theke sorgte, danke für dein 30. Tor Tim, darfst du gern mal wieder machen.

So stehen unsere Recken nun als einzige Truppe ohne Verlustpunkt an der Spitze der Bezirksliga Mitte. Doch die heiße Phase der Saison kommt noch, vor allem im November ist dann zu hoffen, dass die Truppe auch über 60 Minuten gehen kann! Denn dann warten mit Lommatzsch, dem ESV Dresden, der SG Pirna Heidenau und dem HC Elbflorenz 3 ganz andere Kaliber.

Die Spitze festigten:
Küttner und Egberts im Tor,
Tietze M (5), Tietze R. (4), Gründler (3), Eilber (1), Ruhland, Ludewig (1/1), Gneuß (9), Nitz (3), Pietzsch (5/3), Schütt (2), Kreutze (6)

Vorschau 23.09.17 - 2. Heimspieltag

Endlich ist es wieder soweit, Heimspieltag in der Sporthalle "Am Meißner Berg".

Die Teams des TSV präsentieren sich in guter Verfassung, die Männer sind, wenn auch mit einem Spiel mehr als der Staffelfavorit HC Elbflorenz Dresden an der Spitze der Bezirksliga angekommen. Diese gilt es gegen das Kellerkind, die zweite Mannschaft des Radebeuler HV zu festigen. Aber Vorsicht ist geboten, schon oft konnten die Mannen aus der Lößnitz unseren Jungs das Leben schwermachen, für Spannung ist also gesorgt, Anwurf ist 17 Uhr!

 

Bereits um 15 Uhr brennen unsere TSV Frauen Radeburg auf Widergutmachung für die Niederlage am letzten Wochenende. Auch hier scheint Spannung vorprogrammiert, mit den Damen aus Radebeul kommt der Vorjahres-Dritte und amtierende Pokalsieger in die Zille-Stadt. Die selbst ernannten "Weinbergschnecken" sind recht gut in die Saison gestartet, es heißt also von Anfang an Gas geben und die Schnecken aufs Haus zu legen!

 

Eröffnet wird der Tag um 10 Uhr von unserer männlichen Jugend D. Mit 6:2 Punkten sind Habis junge Knospen ebenfalls sehr erfolgreich in die noch junge Saison gestartet! Nun kommen die Mannschaften des TSV Blau-Weiß Gröditz Handball und des Colmnitzer-Sportverein vor die Flinte unserer Jungs. Mit guten Resultaten ist vielleicht auch hier eine Tabellenführung möglich!

 

Für reichlich Speiß und Trank ist ohnehin gesorgt, wir freuen uns auf eure lautstarke Unterstützung!

Bis Samstag!

Auswärts zweimal überraschend

Nachdem am Samstag die jungen Wilden doch recht erfolgreich in den Spieltag gestartet waren (wir berichteten), war es am Sonntag zu teils ungewöhnlicher Uhrzeit, an den Erwachsenenmannschaften des TSV, die nächsten Punkte einzufahren.

Es begannen die Frauen, zu nachtschlafender Zeit traf man sich 7:30, mehr oder minder ausgeschlafen auf dem Markt zu Rabu, um die nächsten Zähler einzufahren. Der Gegner aus Rähnitz zählte vor der Saison zu den Gegnern, die man doch gern hinter sich lassen wollte. Jedoch war Vorsicht geboten, hatten die Rand-Dresdnerinnen, wie auch unsere Mädels, die SG Klotzsche geschlagen. Zudem kamen ein striktes Haftmittelverbot und eben auch unsere frühe Uhrzeit. Und es erreichte die Radeburger Frauen eine Hiobsbotschaft. Rückhalt Anna Sperling hatte sich am Vorabend die Hand gebrochen, wir wünschen dir an dieser Stelle alles Gute und schnelle Genesung.

Sehr überrascht war man, als auf der Gegnerischen Seite 2 Radeburger Ex-Mädels im Kader standen, nun ja, nicht jeder ist an einem Neuaufbau beim Heimatverein interessiert, Schade eigentlich.

Das Spiel begann verhalten aus Radeburger Sicht, immer wieder leichte Ballverluste, dadurch einfache Tore für den Gegner, eigentlich dass was man sich selbst vorgenommen hatte, spielten die Gastgeberinnen teilweise vor. Jedoch muss man ehrlich sagen, der Angriff aus dem gebundenen Spiel hatte auf beiden Seiten zumindest Luft nach oben. So pegelte sich das Spiel bei 2 bis 3 Toren Rückstand für die unsere Truppe ein, wobei man immer merkte: Wenn die Deckung stand, konnte man den Gegner überrennen. In der 22. Minute dann der Knackpunkt des Spiels. Die verbliebene Torhüterin Manuela K. kam aus ihrem Kasten raus und unterband das Spiel der Gastgeberinnen, sich machte die Gegenspielerin einfach fest, so wie sie es aus dem früheren Leben als Feldspielerin gewohnt war. Leider gibt es hier die Regel, Torhüter aus dem Kreis, Gegner berührt, Rot. Hart, aber leider auch gerecht an dieser Stelle. Laura Wolf stellte sich in den Dienst der Mannschaft und gab ihr bestes im Tor. Leider fehlte sie uns damit vorne, sodass eine Option im Angriff leider verebbte.

Der Rest ist schnell erzählt. Die erfahrenen Gäste schaukelten diesen Sonntag-Morgen Kick über die Bühne, die Radeburger Mädels kämpften zwar, scheiterten aber am Ende leider vor allem an sich selbst. Wer von 11 Strafwürfen nur 3 versenkt, darf am Ende weder über Schiri, noch Gegner, oder ein Mitglied aus den eigenen Reihen das den Gegner anfeuert klagen. Hier gilt es an der Chancenverwertung zu arbeiten und nächste Woche die Dinger einfach zu versenken. Gegner ist dann der Radebeuler HV, um die nächste Ex- Radeburgerin.

Für Rabu spielten:
Kusnierz im Tor,
Wolf, Bornstein (1/1), Strauß (1), Seifert, Moor, Zeidler (5/2), Kotte (4), Schulz, Throne, Bürger (4), Schiefner (3).

  

Angeschlagen von diesem Spiel, reiste der Trainer der Frauen, Stefan Gneuß samt Jost und Tony welche sich das Damenspiel an der Pfeife, bzw. auf der Tribüne gönnten an die Alt-Ehrwürdige Gamigstraße, der HSV bat zum Tanz. Und es sollte ein heißer werden! Der Gegner war etwas dezimiert, die Radeburger ebenfalls. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, welches mit einer extrem fairen Aktion des HSV begann. Als Micha Tietze wegen eines angeblichen Schlages ins Gesicht 2 Minuten Pause bekommen sollte, ging der Dresdner Sportfreund auf die Schiris zu und erklärte, dass es keinen Treffer gab. Hut ab und vielen Dank für diese Aktion.

Auch hier gab es ein einfaches Rezept. Spielten die Radeburger schnell, konnten sie dem HSV echte Probleme bereiten, im gebundenen Spiel war es eher anders herum. Trotzdem setzte man sich in der ersten Halbzeit etwas ab, konnte mit einer 18:17 Führung in die Kabine gehen.

Auch in einer umkämpften, aber niemals unfaireren zweiten Hälfte ging es immer wieder hin und her, der HSV, welcher oft in Unterzahl agierte, konnte den Spieß zu seinen Gunsten drehen, auch weil die Radeburger zu viele freie Dinger liegen ließen.

Es entwickelte sich ein Spiel, welches Spitz auf Knopf ging, und auf ein dramatisches Ende hinsteuerte.

Dass es so weit kam, haben die Radeburger vor allem Markus Pietzsch und Micha Tietze zu verdanken, die gegen Ende des Spiels ihre Truppe immer wieder dranhielten.

Beim Stande von 32:31 für den TSV verwandelte Dr. Andreas Koch souverän einen 7-Meter für den Gastgeber, noch 15 Sekunden auf der Uhr, Auszeit Rabu. Klare Ansagen: Ja nicht den Ball verlieren, lieber hauen wir das Ding in die Elbe.

Micha Tietze wurde kurz gedeckt, Stefan Gneuß zieht an, Clemens Schütt hinten rum, Feuer frei, Schürze,33:32, Sieg TSV, grenzenloser Jubel auf der Bank. Zum ersten Mal haben wir den HSV geschlagen!

Wir möchten an dieser Stelle uns zu eventuellen Begleiterscheinungen dieser Partie im Rahmen der sportlichen Fairness nicht äußern, wir sind glücklich Tabellenführer zu sein und freuen uns aufs nächste Heimspiel am Samstag!

Für Rabu
Egberts, Küttner, Jahn im Tor
Tietze R. (5), Gründler, Ruhland, Ludewig, Schur (2), Gneuß (2), Pietzsch (7), Schütt (DAS EINE), Habelt (1 und leider am Knie verletzt, auch hier gute Besserung), Tietze M (14/6)

Ein erster Heimspieltag, der viel Mut macht

Nun war es soweit, am letzten Wochenende stand er vor der Tür, der erste Heimspieltag unter neuer Führung der Abteilung Handball des TSV. Viel Aufregung, Unruhe, Ungewissheit. Keiner wusste so richtig, wo wir stehen. Am Ende kann man festhalten: Es war ein gelungener Neuanfang, sowohl auf, als auch neben der Platte.

Früh um 9 begann das Spektakel. 
Die männliche Jugend D spielte zuerst gegen den SSV Lommatzsch 1923 e.V., dann gegen die SG Pulsnitz/Oberlichtenau. Die Jungs von Mareike Franz und Sebastian Habelt, die letztes Jahr leider wenig Beachtung im Verein fanden, zeigten was sie können. Eine knappe Niederlage gegen den SSV, ein souveräner 10:3 Sieg gegen die SG, so kann es weitergehen!

Im Anschluss stand unsere B-Jugend auf der Platte, leider war das Spiel gegen den VfL Meißen e.V. nicht sonderlich von Erfolg. Allerdings zeigten die jungen Männer im Gegensatz zur letzten Woche klare Fortschritte und konnten sogar das eine oder andere Mal in Führung gehen. Kopf hoch Jungs, eine Entwicklung ist schon nach kurzer Zeit zu sehen, jetzt heißt es fleißig weiter trainieren und bald die ersten Punkte holen!

Weiter ging es mit unserer jungen Frauentruppe. Nach der letzten Woche waren die Mädels vom Trainergespann Schiefner/Gneuß heiß drauf, die ersten zwei Punkte der Saison einzufahren. Um es gleich vorweg zu nehmen: Das gelang! 
Von Beginn an war die Abwehr aggressiv und unterstützte die wieder sehr starke Torhüterin Anna Sperling. Sofort konnten sich die Radeburger Mädels absetzen. Nachdem anfänglich noch der eine oder andere Ball bei der Torhüterin der SG Klotzsche Handball landete, wurden die jungen Damen nach und nach selbstsicherer. Wichtig war hierbei, dass man im Gegensatz zum Gegner vor allem in Angriff variabler war und von gleich 4 Spielerinnen 5 oder mehr Tore erzielt wurden. Auch als der Gegner auf 15:15 ran kam, ließen sich die Mädels nicht kirremachen. Die nun im Tor stehende Manula K. brachte wieder Feuer in die Deckung um die starke Laura Strauß im Mittelblock, im Angriff konnte Laura Wolf ihre Dynamik auf Lücke wunderbar ausspielen. Als dann Christin Schulz in Unterzahl den Ball stibitzte und eine Konter souverän verwandelte, gab es beinahe kein Halten mehr. Der Spieltag hatte seinen ersten Höhepunkt gefunden. Am Ende stand ein starkes 27:24 gegen eine mit Spielerinnen aus der Verbandsliga verstärkten Rand-Dresdnerinnen. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleitung sollte man eigentlich niemanden herausheben, vor allem war es aber ganz wichtig, dass auch die Spielerinnen die nicht so lang auf der Platte standen, mit ihren Emotionen von außen die Mädels auf der Platte immer wieder pushten. Das Spiel macht definitiv Lust auf mehr Frauenhandball in Rabu, das wurde auch am Ende von den dann schon zahlreichen Zuschauern gewürdigt. Vielleicht kommt der eine oder andere demnächst eher in die Halle am Meißner Berg. 
Nun gilt es für die Mädels am Sonntag zur E-Jugend Anwurfzeit um 9 Uhr beim SV Rähnitz nachzulegen und zu beweisen, dass dieser Sieg keine Eintagsfliege war.
Ein großer Dank geht noch an Marion Derschner für die schicken Erwärmungs-Nikkis der Mädels.

Für Rabu siegten:
Sperling und Kusnierz im Tor,
Wolf (6), Bornstein, Strauß, Seifert, Moor, Zeidler (5/2), Kotte (7), Schulz (1), Throne (1), Bürger (6), Schiefner (1)

Dann kam es zum Hauptspiel des Samstages, die Männermannschaft gegen die SG Klotzsche um den Ex-Radeburger Marcel „Börni“ Börner. Von Beginn an zeigten die Radeburger Jungs, wo die Punkte an diesem Tage bleiben sollten. Durch kompromisslose Abwehr vor einem erneut gut aufgelegten Sebastian Küttner, konnte man sich schnell auf 6 Tore absetzen. Die Chancen vorne wurden konsequent verwertet, die schnellen Angriffe der Gäste immer wieder im Keim erstickt. Es kam das Gefühl auf, das man eine Kopie der Vorwoche gezeigt bekam. Nur ist Klotzsche eben nicht Neustadt-Sebnitz. In dieser Truppe steckt eben doch deutlich mehr Körperlichkeit und Qualität. Trotz einiger Konzentrationsmängel Ende der ersten Hälfte, welche sicher auch dem einen oder anderen Wechsel geschuldet waren, ging es mit 16:12 in die Katakomben.
Direkt nach der Pause, zeigte die neue erste gleich noch mal, was passiert, wenn man Ernst macht. Schnell wurde der Vorsprung noch einmal auf 7 Tore ausgebaut, der Drops war gelutscht, die Kuh vom Eis, die Wiese gemäht, so dachten es die zahlreichen Zuschauer. Doch dann war der Wurm drin. Bälle wurden leichtfertig verworfen, die Abwehr packte nicht mehr so recht zu, die Gradlinigkeit war raus. So kamen die Gäste Tor um Tor ran. 
Doch am Ende setzte sich dann doch die individuelle Klasse der Jungs in Schwarz-Gelb durch, auch wenn man beim drei Tore Sieg am Ende noch mal leicht zittern musste.

Was nehmen wir aus diesem Spiel mit?
Mit einer konzentrierten Vorstellung ist jeder Gegner schlagbar, allerdings nur, wenn man 60 Minuten diese eben hochhält!
Natürlich, um es nicht vergessen, ein Titel der letzten Saison. Unser Markus wurde für seine heroischen Leistungen der letzten Saison geehrt und dankte dem Team artig mit einem kleinen Kaffeeviereck für Männer. Natürlich ließ es sich nicht nehmen, auch den Endstand zum 30:27 zu markieren, der ihn bevollmächtigt, ein zweites Rähmchen wohlschmeckendem Getränks zu kredenzen. Danke für deine Geberlaune.
Nun heißt es für die Jungs, bei aller Feierei sich zu fokussieren. Am Sonntag 13 Uhr steht an der Gamigstraße der erste echte Härtetest gegen die zweite Mannschaft des HSV aus Dresden an. Gerüchten zufolge sind die Recken des HSV Dresden e.V. unterbesetzt, das sollten die Klotzscher angeblich auch sein. Das der Gegner diese Woche mit voller Kapelle anreiste, sollte Warnung genug für das Topspiel am Sonntag sein.

Für Rabu siegten:
Küttner und Jahn im Tor,
Gründler, Eilber (1), Ruhland, Ludewig, Schur (4), Gneuß (1), R. Tietze (4), Nitz (2), Pietzsch (8/5), Schütt (3), Habelt, M. Tietze (7)

Auftakt in die Saison mit viel Licht und etwas Schatten.

Zu Beginn Stand für die Teams unserer Abteilung ein kompletter Auswärtstag an. Komplett, da leider das Turnier unserer E-Jugend am Samstagmorgen abgesagt wurde, da die Gäste aus Dippoldiswalde nicht anreisen konnten.

 

Den Start zu Auswärts-Samstag machte unsere männliche Jugend B, leider waren die Jungs von Joachim Pinkert dem hohen Favoriten Großenhain deutlich unterlegen, am Ende stand ein 59:8 auf der Anzeige. Kopf hoch Jungs, ab jetzt geht’s bergauf!

 

Das Zweite und damit auch letzte Spiel des Tages hatten die Mädels unserer neu-formierten Frauenmannschaft, sie waren zu Gast beim Verbandsliga-Absteiger der HSG Weißeritztal. Die Favoritenrolle schien von Beginn an klar, zumal dem Trainerteam Schiefner/Gneuß wichtige Optionen für Angriff und Deckung fehlten, Christin Schulz, Laura Wolf, Anne Seifert konnten die Reise nach Wilsdruff gar nicht antreten, Susi Horst war verletzt mitgereist, Lisa Throne plagte sich mit einer Grippe, sodass sie nur ganz dosiert eingesetzt werden konnte. An sich schien die Sache also klar, der Favorit mit voller Bank, die Radeburger Mädels dezimiert, die Frage schien nur, wie hoch das Ergebnis ausfallen würde.

Doch was die verbliebenen Spielerinnen auf die Platte legten, das war aller Ehren wert. Aus einer stabilen Abwehr, vor einer stark aufgelegten Anna Sperling, wurden durch schnelles Umkehrspiel die Außen-Spielerinnen immer wieder freigespielt. Luise Kotte und Leonie Zeidler zeigten sich extrem Abschlussstark, zudem arbeitete man Konsequent nach hinten und konnte viele schnelle Angriffe der Gastgeberinnen unterbinden. Als der Trainer der Gastgeber die grüne Karte legte, staunten die Anwesenden in der Halle nicht schlecht, es stand 6:3 für den Underdog. So war der Favorit gezwungen, bereits früh tief in die Trickkiste zu greifen. Die Abwehr wurde immer offensiver, anfangs waren unsere Mädels damit leider auch etwas überfordert, so kam der Favorit immer weiter ran, ging sogar in Führung.

Wer aber dachte, das Radeburger Team bricht auseinander, wie man es leider oft in der Vorbereitung sehen konnte, sah sich eines Besseren belehrt. Vorne im Angriff brillierte „Routinier“ Jule Schiefner durch starke 1:1 Situationen wodurch sie immer wieder ihre Mitspielerinnen frei bekam, oder selbst zum Torerfolg kam. In der Abwehr kämpften die, die mit der offensiven Deckung nicht ganz zurechtkamen umso mehr. So ging es mit einem 11:11 in die Kabinen. Leider hatte sich bis dato Anna Sperling leicht verletzt, sodass im Tor nun Manu Kusnierz zum Einsatz kam. Und sie stand Anna in nix nach, konnte reihenweise freie Würfe parieren.

In der Ansprache forderte das Trainer-Duo genau das ein, was die Mädels das ganze Spiel über zeigten: Spaß am Spiel. Und das zeigte weiter Wirkung. Auch wenn der Gastgeber sich mal auf zwei Tore absetzte, die Radeburger Damen hatten immer wieder eine Antwort parat. Für die Zuschauer entwickelte sich ein spannendes Spiel, was die Radeburgerinnen bis zum 19:21 aus unserer Sicht immer wieder offen gestalten konnten. Dann setzte sich leider die Erfahrung des Absteigers aus der Verbandsliga durch, nach einem sehenswerten Rückraumwurf von Leonie Zeidler konnte das Ergebnis auf 28:22 aus Radeburger Sicht gestellt werden, am Ende ein paar Tore zu hoch, das steht außer Frage. Wenn man aber bedenkt wie sich diese Truppe noch letzte Saison von Spitzenteams hat vorführen lassen, ist das definitiv ein weiterer Schritt nach vorn! Dementsprechend war auch die Stimmung in der Kabine, nicht etwa voller Resignation, sondern voller Vorfreude auf das nächste Spiel am Samstag 15:00 in der Sporthalle am Meißner Berg, Gegner dann: Die Zweite Vertretung der SG Klotzsche. Dann sollen für die jungen Radeburger Mädels die ersten zwei Punkte der Saison geholt werden.

Radeburg spielte mit: Kusnierz und Sperling im Tor,
Bornstein, Strauß (1), Moor, Zeidler (5/2), Kotte (7), Bürger (3), Schiefner (6)

 

Besser machten es unsere Jungs der ersten Männermannschaft. Zum ersten Tanz der neuen Saison hatte der Gastgeber aus Neustadt-Sebnitz geladen. Oft hatte man hier aufgrund personellem Mangels schlecht ausgesehen, das sollte sich aber am letzten Sonntag deutlichst ändern. Trotz einiger Ausfälle (Grafe, Ludewig, Pietzsch, Egberts) waren 14 hochmotivierte Recken zum östlichsten Gastspiel der Saison gereist, wild entschlossen die ersten 2 Punkte dieses Wochenende in die Faschingshochburg zu entführen. Nach intensiver Erwärmung und der Ansprache durch Trainer Pinkert legten die Männer los wie die Feuerwehr. Beim Stand von 7:1 nahmen die Gastgeber ihre Auszeit, die Neustädter waren mit der aggressiven Abwehr und dem schnellen Umschaltspiel der Radeburger schlicht überfordert. Immer wieder wurden frei Chancen kreiert und diese auch gnadenlos versenkt. Vor allem Linksaußen Dennis Kreutze stach hervor, wurde von Links-Halb immer wieder freigespielt und versenkte eiskalt. Beim Stande von 17:6 zur Pause waren die Messen gelesen.

In der Halbzeit schwor man sich zwar darauf ein, nicht nachzulassen und auf verwalten zu spielen, wollte aber trotzdem auch allen Spielern Anteile geben, das natürlich auch nicht ganz uneigennützig. So kam Jacob Schur zu seinem ersten Spiel und auch Torerfolg (toll 2-mal Bier), Daniel Jahn avancierte zum 7-Meter Killer im ersten Männerspiel (1-mal Einstand bitte), René Gründler sicherte sich das Rähmchen zum obligatorischen 30. Tor und ach Jost Ruhland schürzte den gegnerischen Hüter vom Punkt für die Runde fürs erste Tor. Alles in allem spielte man zwar konzentriert bis zum Ende durch, jedoch ist man ja keine Profitruppe die einen Gegner mit 20 und mehr Toren demütigt. Auf Sparflamme in Hälfte 2 wurde am Ende ein 31:20 erzielt, wohlwissend das man in Top Besetzung wohl mit fast jedem Gegner in dieser Liga mithalten kann war das in dieser Höhe so verdient.

Am kommenden Samstag kommt die SG Klotzsche zu uns, man darf gespannt sein mit wem der Gegner anreist, vielleicht erlebt das Radeburger Publikum einen seiner alten Helden, wenn sich Sportfreund Börner die Ehre gibt, wieder einmal das kürzeste Auswärtsspiel der Welt zu spielen.

Bis dahin

Für Radeburg siegten: Küttner und Jahn im Tor,
Gründler (4), M.Tietze (9), Eilber, Schütt (3), Nitz, Habelt, Schur (1/1), Kreutze (6), R.Tietze (5), Gneuß (2), Ruhland (1/1)