Ergebnisse letzter Spieltag

Frauen
ESV Dresden - TSV 1862 Radeburg 19:29

Männer

ESV Dresden II - TSV 1862 Radeburg 27:32

Vorschau nächster Spieltag

HEIMSPIELE

Samstag, 25.11.17
Frauen um 15:00 Uhr gegen USV TU Dresden III

Samstag, 25.11.17
Männer um 17:00 Uhr gegen HC Elbflorenz III 


Männer verdienen sich Finale - Frauen unter Wert geschlagen!

Samstagnachmittag, 15 Uhr, altwürdige Lok-Halle. Mag nicht jeder mögen, einen eigenen Charme hatte das allemal. Unsere Männer waren ausnahmsweise mal vor den Frauen gefordert, Gegner die Zweite des ESV Dresden Handball, verstärkt durch einige Spieler, die bis vor kurzem noch eine Liga höher spielten, ein Härtetest, quasi ein Halbfinale, wollte man am 25.11. in eigener Halle ja das Finale um die Herbstmeisterschaft gegen den HC Elbflorenz spielen wollte.
Die Partie begann fahrig, die 4:2 Deckung des TSV griff dieses Mal nicht, die Gastgeber konnten sich immer wieder lösen, spielten sehr beweglich. Daniel Jahn, heute im Radeburger Tor wurde zu oft von seinen Vorderleuten im Stich gelassen. Da der Angriffsmotor des TSV allerdings lief, konnte man am guten ESV dranbleiben.
Nach und nach wurde die Abwehr defensiver, 5:1 oder gar 6:0 wurde gespielt, Torhüter Jahn konnte mit Unterstützung seiner Deckung gute Paraden zeigen. Rabu ging beim 10:11 wieder in Führung, diese konnte bis zur Pause auf diesem einen Tor gehalten werden.
Die Zweite Hälfte sollte dominiert werden, von Beginn an, also man wollte und sollte den Beginn nicht verschlafen. Ein kurzes Nickerchen sorgte dafür, dass man kurz mit 19:18 hinten lag, allerdings war das Wecker genug. Durch gute Deckung und einen starken Sebastian Küttner, der nun zwischen den Stangerln stand, konnte sich der TSV bis auf 5 Tore absetzen. Zwischen 5 und 6 Toren ging der Vorsprung hin und her, am Ende fuhren die Mannen um Joachim Pinkert einen 27:32 Sieg ein und haben sich nach einer starken Vorrunde zweifelsfrei das Finale am Samstag gegen den HC verdient. Wir hoffen natürlich, dass die Jungs sich an Luis van Gaal erinnern: „Ein Finale spielt man nicht, eine Finale gewinnt man“!
Schwer wird das, keine Frage! Aber man ist der David in diesem Spiel gegen den Goliath aus Dresden, warum soll uns keine Überraschung gelingen? Die Jungs können frei aufspielen und einfach eine hoffentlich wieder volle Halle genießen – vielleicht gibt’s ja nachher auch was zu begießen!

Für Rabu:
Jahn, Egberts, Küttner im Tor,
Gründler, Gneuß (4), Ludewig, Schur, M.Tietze (10), R.Tietze (6), Pietzsch (4/1), Schütt (3), Kreutze (5), Ruhland

 

Die Mädels wollten es den Mannen natürlich nachmachen, für die Junge Truppe ging es vor allem darum, die guten Leistungen der Vorwochen zu bestätigen und in Punkte umzumünzen. Das Spiel begann ausgeglichen, allerdings merkte man schon, dass die Damen aus Dresden körperlich etwas mehr zu bieten hatten und ach ein wenig mehr Zug zum Tor entwickelten. Das sich in dieser Phase Ella Bürger verletzte, kam dem Radeburger Spiel nicht unbedingt entgegen. Es fehlte vor allem am Tempospiel der letzten Wochen.
Das wurde in der Auszeit des Trainerteams Schiefner/Gneuß angesprochen. Und auf einmal gings. Durch eine aktivere Abwehr ging es schneller nach vorn, Tor um Tor wurde aufgeholt, auf 4 Tore waren die Mädels dran, konnten auf 3 rangehen. Leider gab’s kurz vor der Halbzeit einen Flüchtigkeitsfehler, Dresden konnte auf 5 weggehen – im Nachhinein betrachtet – was wäre gewesen, wenn!
Denn nach der Pause kippte das Spiel erst einmal weiter Richtung Rabu, bis auf 2 kam man ran, 13:15. Doch dann wieder eine Wendung. Der ESV bekam das Spiel aufgrund seiner Erfahrung wieder in den Griff, konnte sich auf 13:22 absetzen, 15 Minuten vor Schluss war das die Entscheidung.
In der nächsten Auszeit sahen die Trainer das auch so, stellten einige Positionen um, probierten etwa Leo Zeidler mal auf der Mitte, Lisa Throne durfte wie zu Beginn schon, auch noch einmal im linken Rückraum ran, nachdem sie die letzten Wochen schon gute Spiele auf Außen machte. Alles in allem konnte in den letzten 15 Minuten diese Rückraumreihe (mit Josi Bornstein) noch für schöne Akzente sorgen, das Spiel war wie gesagt aber nicht mehr zu gewinnen.
So stand am Ende ein vielleicht etwas zu hoher, aber zweifelsfrei verdienter Sieg für die selbsternannten „Elfen“ des ESV. 19:29 hatten sich die Mädels vielleicht so nicht verdient, allerdings darf man dieser jungen Truppe auch mal so ein Ergebnis zusprechen!
Hoffentlich hat das keinen Einfluss auf eure Unterstützung, Samstag ab 15 Uhr in der Sporthalle am Meißner Berg, wenn die Mädels die Dritte des USV/TU Dresden empfangen, wie alle Reserve-Teams eine Wundertüte. Mit den Leistungen der letzten Heimspiele geht das sicher was.

Für Rabu spielten:
14 hoch motivierte Mädels, leider hat der schusselige Trainer vergessen das Protokoll zu kopieren, Entschuldigung folgt am Samstag nach dem Spiel!

Den Schwung vom Markt nicht ganz mitgenommen

Letzten Samstag war es endlich wieder soweit, die närrische Zeit begann um 11.11 Uhr auf dem Markt. Natürlich waren auch einige Reckinnen und recken des TSV dort aufzufinden, wohlwissend das die Jagd auf Punkte in der Sporthalle am Meißner Berg allen noch bevor stand.
Nachdem vor gut besuchter Halle unsere E-Jungend im männlichen Bereich schon 2 Siege feiern konnte, wollten ab 15 Uhr die „großen“ natürlich in nichts nachstehen.
Zu Gast, bei Frauen als auch Männern war die Spielgemeinschaft der ESV Lokomotive Pirna und dem SSV Heidenau Frauen. Unsere Mädels waren gegen den Tabellenzweiten klarer Underdog, wollten sich aber natürlich vor schon jetzt prall gefüllter Halle so teuer als möglich verkaufen. An dieser Stelle ein großer Dank an den Radeburger Carnevals Club, der in Vertretung der Funkenschnitten des RCC und der Narrenpolizei Radeburg eine beachtliche Truppe in die Halle gesendet hatte.
Der Beginn war allerdings alles andere als vielversprechend. Schnell lag man mit 0:3 hinten, man musste leider befürchten das Mädels eine Abreibung bekommen sollten. Eben bei diesem 0:3 nahm das Trainer-Duo Schiefner/Gneuß eine Auszeit. Die Ansage war kurz: Deckung gut, Umkehrspiel und Angriff, ausbaufähig! Man hielt die Mädels an, keine Würfe aus der zweiten Reihe gegen die gut haltende Gästetorhüterin anzusetzen, sondern die 1 gegen 1 Situationen zu suchen und vor allem das Temposiel anzukurbeln. Siehe da, der Erfolgsbringer der letzten Wochen klappte auch heute. Tor um Tor kam man heran, zur Pause schauten alle verdutzt auf die Anzeige: 9:8 für Rabu.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, die Radeburger Mädels schafften es immer wieder dran zu bleiben, auszugleichen, oder gar in Führung zu gehen. Nach einem Konter zum 21:19 lag sie Sensation in der Luft. Aber genau hier zeigte die erfahrenste Spielerin auf dem Platz ihre Stärke. Zlata Bradacova, mit viel höherklassiger Erfahrung ausgestattet, schaffte es unseren Mädels leider den Schneid doch noch abzukaufen. Am Ende stand ein 21:23 auf der Anzeige, wieder gegen ein Top Team gut gespielt, wieder ganz nah dran, wieder leider nicht belohnt. Und trotzdem, diese Auftritte unserer Jungen Mannschaft machen einfach Mut und Freude. Nun geht es nächste Woche in die Lok Halle zum ESV Dresden. Mit dieser Leistung muss man sich auch hier nicht verstecken. Und vielleicht schafft man es dieses Mal, einen Favoriten nicht nur zu ärgern, sondern auch zu Fall zu bringen!

Für Rabu spielten:
Kusnierz und Sperling im Tor,
Schmidt, Bornstein(1), Kitsch, Moor, Zeidler(7/4), Dittmann, Schulz, Röschel(3), Throne, Bürger(3), Schiefner(5), Strauß

Nun waren als 17 Uhr die Männer gefragt. Gegner auch hier die SG Pirna/SSV Heidenau - Handball Männer, Zielstellung klar: 2 Punkte holen, um sich das Endspiel am letzten Heimspieltag zu verdienen. von Beginn an zeigte sich aber auch hier, dass der Gegner nicht gekommen war, um nur Gast zu den Feiereien am 11.11. zu sein. Die hochmotivierten Gäste machten von Beginn an Druck auf die Radeburger Abwehr, diese war leider nicht so stabil wie die letzten Wochen. Auch das Umkehrspiel war diese Woche nicht das, was man letzte Woche zu sehen bekam. Alles in allem entwickelte sich von Beginn an ein enges Spiel, wobei die Gastgeber immer ein bis zwei Tore in Rückstand waren. Irgendwie hatte man das Gefühl, dass die Radeburger Jungs mit der unangenehmen Spielweise der Gäste nicht ganz zurechtkamen. Das an diesem Tag dann schon in Hälfte eins Sebastian Habelt und Stefan Gneuß ausfielen, passte zum Gesamtbild. Allerdings sprang hier Andreas Merkwirth glänzend in die Bresche und schaffte im Zusammenspiel mit den Tietze-Brüdern auf der Mitte es immer wieder, den TSV im Spiel zu halten. Als am Ende auch Torhüter Robert Egberts besser und besser ins Spiel kam, war auf einmal für die Faschingsstädter wieder alles drin.
Mit 29:29 ging es in den letzten Angriff. Zeitspiel, Auszeit. Man wollte ruhig seine 5 verbleibenden Pässe nutzen, um dann entweder Halblinks oder Linksaußen zum freien Wurf zu verhelfen. Dennis Kreutze auf Außen frei, ein Pfiff, Zeitspiel. Waren es 5 oder 6 Pässe? Gut, wer kann das in dieser Hektik noch überblicken. Wichtig war das Robert Egberts den letzten Ball der Gäste noch entschärfen konnte. Damit bleibt der TSV weiterhin ungeschlagen, fällt auf Rang 2 hinter Elbflorenz 3 aufgrund des schlechteren Torverhältnisses. Die Ausgangslage hat sich kaum verändert, mit einem Sieg beim ESV Dresden nächste Woche, hat man ein erstes Endspiel! Auch da hoffen wir wieder mit beiden Teams auf die in der Bezirksliga wohl einzigartigen Unterstützung unserer Fans, die nächsten Punkte einfahren zu können.

Ein Dank geht auch an Metallbau Bennewitz, Sponsor Ronny Ferl war zum Spiel in der Halle, um die neue Spielkleidung auch offiziell zu übergeben!

Für Rabu spielten:
Küttner und Egberts im Tor,

Gründler(3), Gneuß(2/1), Ludewig, Schur, M.Tietze(4), R.Tietze(4), Pietsch(1/1), Schütt(4), Habelt(1), Merkwirth(6), Kreutze(4), Ruhland

Perfekter Start in den „Heißen November“

Bald schon Sagenumwoben, viele Wochen kündigten wir ihn schon an, nun war er da, der November, eine Art Monat der Wahrheit für den TSV. Der erste Trip führte ins beschauliche Lommatzsch, sowohl Frauen als auch Männer hatten richtungweisende Spiele vor der Brust.
Für unsere Mädels ging es dabei vor allem darum, nicht den Lampionumzug von hinten anzuführen und die rote Laterne zu bekommen, das wäre mit einer Niederlage bei den Damen des SSV möglich gewesen.
Die Gastgeberinnen staunten allerdings nicht schlecht, als 14 hoch motivierte Radeburger Frauen die Halle betraten, man hatte wohl wieder mit einer gerade so spielfähigen Truppe wie in den letzten Jahren gerechnet. Nicht mit vor Ort waren Laura Wolf, Ines Kitsch und Leo Zeidler, dafür war Nathalie Schmidt erstmalig im TSV Dress zu sehen und Luise Kotte gab ihr Comeback nach Verletzung.
Und diese Luise Kotte war es auch, die den TSV in der ersten Hälfte im Spiel hielt. Im Zusammenspiel mit Myriam Röschel, die auf Halb-Rechts begann, konnte sie immer wieder den Ball in den Maschen versenken. Allgemein war die rechte Angriffseite in der ersten Hälfte die Überlebensversicherung. Denn auch Josi Bornstein konnte nach ihrer Einwechslung Akzente setzen und war vor allem in einer guten zweiten Welle erfolgreich. Ein gutes Bezirksligaspiel ging mit 14:14 in die Pause, allen war klar, dass es hier spannend bis zum Schluss bleibt.
Aus der Pause heraus, wollte man mit einer 5:1 Deckung starten, allerdings knickte die dafür vorgesehene Spielern Ella Bürger unglücklich um, sodass man kurzerhand umdisponieren musste. Mit Constanze Dittmann kehrte eine Dame aus der Schwangerschaft zurück, die die Deckung der jungen Mädles deutlich festigte und die bis dato gefährlichste Lommatzscher Spielerin schier zu Verzweiflung brachte. Zusammen mit Anne Seifert und später Laura Strauß war die Deckung des TSV dicht, 7 Tore in Hälfte 2 hinten sprechen eine deutliche Sprache! Da man vorn wieder zweistellig traf, wurde am Ende ein umjubelter 21:25 Auswärtssieg gefeiert, der die zahlreich mitgereisten Fans ein erstes Mal in Ektase versetzte.
Nicht minder gut wollten es die Herren der Schöpfung machen. Der Gegner, ebenfalls der SSV aus Lommatzsch hatte immerhin dem großen HC Elbflorenz in eigener Halle einen Punkt geklaut, es wartete also auch hier eine Standortbestimmung, ungleich in anderen Tabellenregionen sicherlich. Die Gastgeber wollten unsere Jungs überraschen und begannen direkt mit einer Manndeckung gegen die beiden Tietze-Brüder. Das ging allerdings gehörig nach hinten los. Entweder konnte sich einer der beiden lösen, oder die restlichen vier konnten über Clemens Schütt am Kreis oder die beiden außen Dennis Kreutze und Markus Pietsch klare Chancen herausspielen, besser noch, diese auch verwerten.

Dann wohl eine der entscheidenden Situationen: Dennis „Air“ Kreutze flog vom linken Flügel ins Deckungszentrum, der Lommatzscher Abwehrchef verteilte in der Luft eine kräftige Backpfeife, die guten Neustädter Schiris entschieden zurecht auf Rot. Damit waren die Weichen des TSV noch mehr auf Sieg gestellt. Ein bärenstarker Robert Egberts im Tor, ein beweglicher Angriff, gesteuert von Stefan Gneuß, scharf gemacht durch die beiden Tietze Jungs, vor allem taktische Cleverness: Der TSV setzte sich bis auf 10:19 zur Pause ab.
Das Credo war klar, zwei Worte: NICHT NACHLASSEN.
Und das wurde umgesetzt. Lange Angriffe von Stefan Gneuß angesagt, stabile Deckung in der Sebastian Habelt seine Stärken ausspielte, gute Wechselspieler. Alles passte an diesem Tag. So stand am Ende ein nie gefährdeter 24:32 Erfolg auf der Tafel. Damit hätte man so nicht rechnen können, es zeigt aber auch, wozu die Jungs des TSV zu leisten im Stande sind, wenn mal 60 Minuten Handball gespielt wird.

Nächste Woche geht das närrische Treiben los, die Einladungen dazu folgen morgen, wir hoffen am 11.11. auf zahlreiche Unterstützung für Jugend ab 10 Uhr, Frauen 15 Uhr gegen Heidenau, Männer 17 Uhr gegen selbigen Gegner!

Bis dahin

Für Rabu Damen siegten:
Sperling und Kusnierz im Tor,
Schmidt, Bornstein (4), Strauß (5/5), Seifert, Moor, Dittmann (laut Protokoll 1, das gehört aber Julia!), Schulz, Kotte (7), Röschel (3), Throne, Bürger (4), Schiefner(laut Protokoll 1, eigentlich 2)

Für Rabu Männer siegten:
Egberts, Küttner, Jahn im Tor
Gründler, Gneuß(4), Ludewig, Schur, M.Tietze (7), R.Tietze(4), Pietsch (12/8), Habelt, Schütt(3), Kreutze(4), Ruhland

Radeburg „weht“ durch Coswig

Die männliche E-Jugend des TSV kommt wieder erfolgreich aus Coswig zurück. Zwei Spiele gegen den HSV Weinböhla und gegen TuS Coswig standen für den Zillestädter Nachwuchs heute an.

Zunächst hieß es den ersten Gegner, den HSV Weinböhla, zu schlagen. Zur Halbzeit ging es mit 7:6 vom Feld. Nun musste sich der Nachwuchs nochmal strecken und gewann das Spiel mit 11:10.

Im zweiten Spiel Gegendienst Gastgeber musste dann aber erneut hart gekämpft werden. Beide Mannschaften waren „heiß“ auf den Sieg, wobei Coswig wieder in unterzahl spielte. Die Radeburger nutzten diese gekonnt aus und könnten auch dieses Spiel mit 15:9 für sich entscheiden. Damit konnte man mit der Maximalausbeute von 4:0 Punkten die Heimreise antreten.

Vielen herzlichen Dank möchte die Mannschaft an dieser Stelle wieder den zahlreichen mitgereisten Eltern und Fans sagen.

Gelungene Ausflüge für Männer und Frauen

Nach den letzten Auftritten im eigenen Wohnzimmer in der Sporthalle am Meißner Berg, waren die Erwachsenen-Truppen des TSV wieder in der Fremde gefordert.
Für die Herren der Schöpfung ging es zum Kellerkind der SG Bärenstein/SV Medizin Bad Gottleuba - Handball, ins wunderschöne Geising. Wenn du dort nicht zu Handball hinmusst, eine landschaftlich wunderbare Gegend. Aber für die Landschaft hatten die Recken des TSV 1862 keine Augen. Es galt die Tabellenführung zu verteidigen, das sollte schwer genug werden, fehlte in der Sporthalle Geising doch der heiß geliebte Klebstoff an der runden Murmel, die die Welt bedeutet.
Gut eingestellt von Trainer Pinkert, in offensiver Deckung vor Torhüter Küttner, wollte man den Gegner von Beginn an zu einfachen Fehlern zwingen und über schnelles Spiel nach vorne klare Chancen erspielen und auch verwerten.
Diese Taktik ging auch über weite Strecken des ersten Durchgangs auf, jedoch merkte man schon, dieser Gegner ist doch ein etwas anderes Kaliber als Meißen und Radebeul zuvor, vor allem in eigener Halle. Da man leider jedoch am Ende des ersten Durchgangs etwas nachlässig wurde, ging es mit nur 4 Toren Vorsprung in die Pause.
Die Marschroute war klar: Absetzen, ja den Gegner nicht an Punkten schnuppern lassen. Gesagt, nicht getan. Etwas fahrig kamen die Radeburger Jungs aus den Katakomben, ließen den noch mal extrem motivierten Gastgeber Tor um Tor ran kommen, sogar in Führung gehen. In dieser Phase verletzte sich zu allem Übel noch Stefan Gneuß nach einem unnötigen Stoß in der Luft am Knie, sodass er die Partie vorzeitig abbrechen musste. Es war allerdings auch die einzige überharte Abwehraktion in einem sehr fairen Spiel, welches vom kurzfristig eingesprungenen Meißner Sportfreund Oliva und einem ortsansässigem Freiwilligen ansonsten souverän und unparteiisch geleitet wurde. Danke mal von dieser Stelle für eure Bereitschaft.
Zurück zum Spiel. Nach der fälligen Auszeit des Radeburger Übungsleiters besannen sich die Zille-Jungs wieder auf ihre Stärken. Stabile Abwehr, schnelle Angriffe, Bälle hinter der Linie ablegen. Tor um Tor konnte man sich nun absetzen, der Widerstand der Gastgeber war gebrochen, Rabu konnte am Ende verdient einen 9 Tore Sieg verbuchen. So endet nun die Zeit der Pflichtsiege mit einem guten Gefühl. Man hat zwei Wochen Zeit, um sich auf die schweren Brocken im November vorzubereiten, begonnen mit dem Spitzenspiel in Lommatzsch.

Für Rabu spielten:
Egberts, Küttner, Jahn,
Gneuß (1), Ludewig, Schur, Tietze M. (5), Tietze R. (1), Pietzsch (7/3), Schütt (5), Kreutze (7), Ruhland (2), Nitz

Zum Sonntag waren dann die jungen Radeburger Mädels in der Nassauhalle zu Weinböhla gefordert. Nachdem in den letzten Wochen die Top-Teams der Liga noch eine Nummer zu groß waren, sollte laut Trainer Gneuß aus Weinböhla definitiv was Zählbares mitgenommen werden. Leider musste man auf Lisa Throne (Urlaub), die verletzten Anna Sperling, Luise Kotte und Ines Kitsch, sowie den rekonvaleszenten CO-Trainer Steffen Schiefner verzichten. Steffen, vor allem dir gute Besserung!
Eine Motivations-Nachricht des Co-Trainers erreichte die Mädels am Vormittag, man konnte in der Kabine schon sehen, heute wollten alle! Und so begann der TSV. stabile Deckung um Anne Seifert und Jule Schiefner, schnelle Angriff nach vorn, schwuppdiwupp Kartoffelsupp lag man mit 4:0 in Führung, die zahlreich mitgereisten Radeburger Anhänger (großen Dank an dieser Stelle) rieben sich verdutzt die Augen. Die Mannschaft der letzten Wochen war nicht wieder zu erkennen! Leider konnte man diese furiose Anfangsphase nicht über die gesamte Halbzeit halten, sodass die Gastgeberinnen sich Tor um Tor heranarbeiteten und man mit einer 11:10 Führung gerade noch so in die Pause kam. Simultan zum Männerspiel am Vortag nahm man sich viel vor, doch konnte es leider auch nicht umsetzen. Man hatte das Gefühl, die Mädels hatten all das vergessen, was sie in der ersten Hälfte auszeichnete, zumindest im Angriff. Viele Wechsel und Auszeiten verpuffte, zu viele freie Chancen wurden weggeworfen, die Weinböhlaerinnen konnten sich bis auf 3 Tore absetzen. Alle sahen sich in die letzten Wochen zurückversetzt, indem die Radeburger Mädels sich ein wenig aufgaben.
Doch dieses Mal weit gefehlt! Wie vom Blitz getroffen, begannen die Mädels wieder Handball zu spielen, kämpften sich Tor um Tor ran, um beim 21:20 für den RSV sogar wieder in Führung zu gehen. Leider kassierte man noch den Ausgleich, aber nach diesem Spielverlauf, kann man mit diesem Punkt durchaus leben.
Wichtig fürs Selbstvertrauen ist dieser Punkt allemal, die junge Truppe um den starken Rückhalt Manu im Tor hat gezeigt das sie Comeback Qualitäten hat. Zudem kommen nach und nach Spielerinnen zurück, Miriam Röschel gab in Weinböhla ihr Comeback, bei Anna Sperling und Luise Kotte sollte es nicht mehr allzu lang dauern, bis sie das Team wieder unterstützen können. Wie der Co schon sagte, bei der Mannschaft ist noch eine Menge zu erwarten! 

Für Rabu kämpften:
Kusnierz im Tor,
Wolf (1), Bornstein (1), Strauß (2/2), Seifert, Moor, Zeidler (3/2), Schulz (2), Röschel (1), Bürger (7), Schiefner (4)

weibliche Jugend E - 22.10.2017

Der 2. Punktspieltag führte die weibliche Jugend E am 22.10. nach Großenhain. Wir konnten uns das erste Spiel zwischen Weinböhla und Großenhain von der Tribüne aus ansehen und sahen einen klaren Großenhainer Sieg. Hoch motiviert starteten die Radeburger Mädels in ihr erstes Spiel des Tages gegen Weinböhla. Nach einem 9:0 zur Halbzeit stand am Ende ein 15:4 auf der Anzeigetafel.

Das anschließende Spiel gegen Großenhain war da schon wesentlich spannender. Beide 'Fanlager' - die Eltern - feuerten ihre Mannschaften das ganze Spiel durch an. Ein 9:5 für Rabu zur Halbzeit war dabei noch lange nicht die halbe Miete. Mit vielen kleinen Fehlern in der Abwehr wurde Großenhain immer wieder zum Tore werfen eingeladen. Trotzdem wurde gekämpft wie immer, der Vorsprung gehalten und noch leicht ausgebaut bis zum Schlusspfiff beim 15:9.

Vielen Dank wieder an die zahlreichen Eltern, die damit auch ein Auswärtsspiel zum Heimspiel machen! Jetzt kommt es als Tabellenführer am Samstag, den 28.10. ab 11 Uhr zu den ersten echten Heimspielen in der Paul-Tiedemann-Halle in Radeburg!

Favoritensiege in Rabu

Endlich war sie vorbei, die spielfreie Zeit. Sowohl bei den Frauen als auch den Männern gab sich der Tabellenführer die Ehre. Die Frauen waren allerdings im ersten Spiel des Tages klarer Außenseiter gegen den Tabellenführer aus Riesa und Oschatz.
Doch zu Beginn staunten die mit einigen Sachsenliga-Erfahrenen Spielerinnen angereisten Gäste nicht schlecht, als die junge Radeburger Truppe gleich mal mit 3:0 wegzog. Doch dann begannen die Gäste, ihre individuelle Klasse auszuspielen. Vor allem Julia Funk und Anne Sickert auf der rechten Seite der Gäste schafften es immer wieder, viel zu frei vor Manu im Radeburger Tor aufzutauchen. Schnell merkte man, dass dieser Gegner individuell stärker war. Im Prinzip gab es nur zwei Mittel, welche den Radeburger Mädels Erfolgserlebnisse bescherten. Entweder spiele man schnell hinten raus, oder die frisch aus dem Urlaub angereiste Josi Bornstein konnte über ein einfaches Kreuz in Wurfposition gebracht werden. Leider passierte das viel zu selten, sodass die Gäste sich mehr und mehr absetzen konnten.
Am Ende stand ein klarer Sieg der Gäste, der vielleicht etwas zu hoch ausfiel, aber ohne Frage mehr als verdient war.
Was können die Radeburgerinnen aus den letzten Spielen mitnehmen? Klar ist, dass bei mehr und mehr der jungen Spielerinnen der Knoten platzen muss. Bei Josi Bornstein ist das schon passiert, auch Anne Seifert schafft es mehr und mehr ihre guten Trainingsleistungen im Spiel umzusetzen! Mit der reaktivierten Ines Kitsch kam etwas mehr Stabilität in die Abwehr und dazu eine Aggressivität, welche die jungen Mädels sich einfach annehmen müssen. Trotzdem ist man auf einem guten Weg, man bedenke nur, wie jung diese Truppe ist und wie viele Jahre ihr noch bevorstehen.

Für Rabu:
Kusnierz im Tor,
Wolf(1), Bornstein(5), Strauß(1/1), Seifert(2), Kitsch, Zeidler(3/1), Horst, Schulz(1), Throne, Bürger(3), Schiefner

 

Nach dieser Niederlage waren die Männer nun gefordert. Ohne die Tietze-Brüder, ohne Sebastian Habelt und Daniel Jahn, aber mit dem Selbstvertrauen von 4 Spielen ohne Punktverlust, hatte man den Tabellenletzten aus Meißen zu Gast.
Eigentlich konnte man sich nur selbst schlagen! Doch gleich zu Beginn dachte man, genau das haben die Jungs von der Promnitz vor. Sage und schreibe 8!!! Minuten dauerte es, bis Jost Ruhland mit all seiner Routine den Ball das erste Mal am zugegeben starken Meißner Keeper vorbeizitterte! Gott sei Dank hatten auch die Gäste bis dato keinen Ball am ebenso starken Robert Egberts vorbei gebracht.
Nachdem der Bann gebrochen war, schafften es die Radeburger Männer, sich nach und nach abzusetzen. Über die gute erste Rückraumreihe Merkwirth – Gneuß – Ruhland konnten immer wieder die guten Außenspieler in Wurfposition gebracht werden. Da auch alle Spieler torgefährlich waren, konnten die Meißner sich nie auf einen Spieler konzentrieren und waren bis Ende der ersten Hälfte teilweise überfordert.
So konnte Trainer Pinkert nach und nach allen Spielern ihre Zeit geben, was sollte denn auch schiefgehen?
Doch Pustekuchen! Nach der Pause kamen die Gäste mit neuem Schwung aus der Kabine, sie wollte den Liga-Primus noch einmal ärgern. Und das gelang! Bis auf 23:21 kam das Schlusslicht ran, es wurde unruhig in der Sporthalle zum Meißner Berg.
Es mussten wieder die ersten 7 ran, diese schafften es dann in den letzten 15 Minuten durch ihre Cleverness und individuelle Stärke den Gegner standesgemäß auf 33:23 zu distanzieren. Man bleibt also Erster, nicht schön, aber erfolgreich. Nun geht es nach Bärenstein, ein letzter Gegner aus dem unteren Drittel der Tabelle, bevor der heiße November beginnt. Die Jung aus der Zillestadt müssen sich doch noch etwas steigern und einmal 60 Minuten Vollgas geben, um auch bis zum Ende der Saison da zu stehen, wo sie jetzt stehen. Dazu ist in allen Mannschaftsteilen eine Steigerung nötig, sowohl im Spiel, als auch besonders im Training! Das Potential dazu, ist in der Truppe zweifelsfrei vorhanden!

Für Rabu spielten:
Küttner und Egberts im Tor,
Gründler(4), Gneuß(9), Ludewig, Schur, Pietzsch(5/2), Schütt(2), Merkwirth(5), Kreutze(4), Ruhland(3), Nitz(1)

Vorschau 14.10.2017

Die Ferien sind vorbei und damit auch endlich wieder die spielfreie Zeit für die Reckinnen und Recken der Erwachsenenteams des TSV!

Da die Jugendteams noch spielfrei haben, beginnen diese Woche 15 Uhr unsere Mädels, Gegener ist der Spitzenreiter, die zweite Vertretung der HSG RIO. Für unsere Mädels gilt es nach dem letzten Heimauftritt doch einiges wieder gut zu machen, um die neu gewonnen Sympathien bei den Fans auch weiter zu behalten. Ein beherztes Spiel gegen den Tabellenführer kann dabei definitiv helfen. 
Allerdings haben unsere Mädels ein wenig mit Verletzungen zu kämpfen, so das die Trainer Gneuß/Schiefner wohl etwas zum improvisieren gezwungen sind. 
Aber man dieses Jahr schon gezeigt, das man auch in solchen Situationen für Überraschungen sorgen kann, Spannung sollte also garantiert sein.

Um 17 Uhr betritt dann der Tabellenführer der Männer das Parkett. Unsere Männer haben den letzten der Bezirksliga, den VfL Meißen e.V. zu Gast. Aber Vorsicht ist geboten, zuletzt haben die Elbstädter, wohl noch beflügelt vom Weinfest, ein ganz starkes Spiel gegen den HSV aus Dresden gezeigt. Die Einstellung "Ist ja nur Meißen" sollte man also gar nicht erst aufkommen lassen, zumal einige wichtige Akteure fehlen.
Mit einer konzentrierten Leistung sollte aber Platz 1 auch nach den 60 Minuten stehen!

Wir freuen uns auf euer zahlreiches erscheinen, bis Samstag!

PS: Für Speiß und Trank ist wie immer zur genüge gesorgt!

Noch ist nicht alles Gold was glänzt

Nachdem am Samstagmorgen unsere D-Jugend unter den Augen von Thomas de Maizière bereits vorlegte und beide Spiele gegen Gröditz und Colmnitz gewann, waren am Samstag ab 15 Uhr wieder unsere „Großen“ dran.

Es begannen die TSV Frauen Radeburg, zu Gast die Spitzenmannschaft aus des Radebeuler HV, letztes Jahr noch Tabellen Dritter. Die Fronten sollten eigentlich geklärt sein.

Doch zu Beginn fiel den selbsternannten Weinbergschnecken erstaunlich wenig gegen die, zumindest zu Beginn, sehr kompakte Abwehr der Gastgeberinnen ein. Gut eingestellt vom Trainerteam Gneuß/Schiefner stellten die jungen Radeburger Damen die gefährliche Kreisläuferin (oder sollte bei Schnecken Kreis-Kriecherin sagen?) gut zu und konnten so zu Beginn sogar in Führung gehen. Nach 9 Minuten staunte der Favorit nicht schlecht, als nur ein 1:1 auf der Anzeige stand. Leider verpassten es die Radeburgerinnen durch schnelles umschalten die Gäste aus der Lößnitz hier mehr unter Bedrängnis zu bringen, das sollte sich leider rächen. Bis zum 6:7 bleib man in Schlagdistanz, auch das 7:12 zur Pause war ein Ergebnis, welches die Mädels durchaus in der Lage sind aufzuholen. Doch dafür passte an diesem Tag leider zu wenig.

In der Pause motivierte man sich noch einmal dazu, sofort eine Aufholjagd zu starten. Doch was dann folgte zeigte den Verantwortlichen schnell, heute war gegen clevere Gegnerinnen nix zu holen. Als die Gäste auf 10:19 entwischten, entschloss sich die Bank dazu, das Ergebnis heute Ergebnis sein zu lassen und vor allem den Spielerinnen viel Zeit zu geben, die die letzten Wochen noch etwas hinten dran standen. So wurden die angeschlagenen Leo Zeidler, Luise Kotte und die nach mehreren Gesichtstreffern der Gäste schon etwas gezeichnete Laura Wolf draußen gelassen. Zudem bekamen auch Ella Bürger und Jule Schiefner ihre Pause, um für die kommenden schweren Aufgaben fit zu sein.

Herauszuheben ist der Ehrgeiz derer, die nun auf der Platte standen. Laura Strauß versuchte die beiden Halb-Spielerinnen Lisa Throne und Josi Bornstein ins Spiel zu holen, welche dann nach anfänglichen Schwierigkeiten zeigten, dass die Trainer auch gute Spielerinnen in der Hinterhand haben. Vor allem Josi konnte ihre guten Trainingsleitungen endlich im Spiel wiedergeben und war mit 5 Feldtoren Rabus beste Werferin an diesem Tag. Das sollte doch Mut machen!

Am Ende stand eine, sicher etwas zu hohe Niederlage, aus der man lernen muss. Die Mädels haben jedoch gezeigt, dass die schnell lernen! Und so kann das Ganze im Spiel gegen die HSG Rio am 14.10. schon wieder ganz anders aussehen.

Für Rabu spielten:
Kusnierz im Tor,
Wolf (2), Bornstein (5), Strauß, Moor, Zeidler (2/1), Kotte, Schulz, Bürger (3), Throne (2), Schiefner.

 

Im folgenden Männerspiel waren die Vorzeichen ungleich anders. Der Spitzenreiter forderte das Kellerkind. Eigentlich eine klare Sache. Und die wurde es auch. Taktik-Fuchs Achim Pinkert begann mit einer 4:2 Deckung, Jost Ruhland und René Gründler nahmen zwei Aktivposten der Gäste direkt aus dem Spiel. Was durch kam, hatte Robert Egberts sicher. Und nach vor ging die Post ab. Die Gäste wussten zu Beginn nicht so recht, wie ihnen geschah. Die Rückraumachse Ruhland/Tietze R./ Gneuß funktionierte prächtig, letzterer dachte sich, heute wäre auch mal ein guter Tag um das Tor mal zu treffen, die andern beiden bedienten ihn aber auch mustergültig. Was auf der Mitte nicht durchkam, kam über die Außen, wo Dennis Kreutze und René Gründler ebenso sicher verwerteten.

Aber irgendwie schaffen es die Radeburger noch nicht, das gute Spiel mal über 60 Minuten zu bringen. Klar, in solch einem Spiel, wo man zu Beginn mit 7:1 führt kann man viel probieren. Jedoch sollte es trotzdem der Anspruch sein, einen solchen Gegner keine 26 Tore zu gestatten, bei allem Respekt für die wacker kämpfenden Gäste.

Nach dem Pausenstand von 21:11, plätscherte das Spiel so vor sich hin. Wenig spielerische Highlights, dafür viel Stückwerk, aber am Ende ein nie gefährdeter 37:26 Erfolg. Ein Dank gilt Tim Eilber, der sich extra aus dem dunklen Westen der Republik zu uns bequemte und für Nachschub an der Theke sorgte, danke für dein 30. Tor Tim, darfst du gern mal wieder machen.

So stehen unsere Recken nun als einzige Truppe ohne Verlustpunkt an der Spitze der Bezirksliga Mitte. Doch die heiße Phase der Saison kommt noch, vor allem im November ist dann zu hoffen, dass die Truppe auch über 60 Minuten gehen kann! Denn dann warten mit Lommatzsch, dem ESV Dresden, der SG Pirna Heidenau und dem HC Elbflorenz 3 ganz andere Kaliber.

Die Spitze festigten:
Küttner und Egberts im Tor,
Tietze M (5), Tietze R. (4), Gründler (3), Eilber (1), Ruhland, Ludewig (1/1), Gneuß (9), Nitz (3), Pietzsch (5/3), Schütt (2), Kreutze (6)

Vorschau 23.09.17 - 2. Heimspieltag

Endlich ist es wieder soweit, Heimspieltag in der Sporthalle "Am Meißner Berg".

Die Teams des TSV präsentieren sich in guter Verfassung, die Männer sind, wenn auch mit einem Spiel mehr als der Staffelfavorit HC Elbflorenz Dresden an der Spitze der Bezirksliga angekommen. Diese gilt es gegen das Kellerkind, die zweite Mannschaft des Radebeuler HV zu festigen. Aber Vorsicht ist geboten, schon oft konnten die Mannen aus der Lößnitz unseren Jungs das Leben schwermachen, für Spannung ist also gesorgt, Anwurf ist 17 Uhr!

 

Bereits um 15 Uhr brennen unsere TSV Frauen Radeburg auf Widergutmachung für die Niederlage am letzten Wochenende. Auch hier scheint Spannung vorprogrammiert, mit den Damen aus Radebeul kommt der Vorjahres-Dritte und amtierende Pokalsieger in die Zille-Stadt. Die selbst ernannten "Weinbergschnecken" sind recht gut in die Saison gestartet, es heißt also von Anfang an Gas geben und die Schnecken aufs Haus zu legen!

 

Eröffnet wird der Tag um 10 Uhr von unserer männlichen Jugend D. Mit 6:2 Punkten sind Habis junge Knospen ebenfalls sehr erfolgreich in die noch junge Saison gestartet! Nun kommen die Mannschaften des TSV Blau-Weiß Gröditz Handball und des Colmnitzer-Sportverein vor die Flinte unserer Jungs. Mit guten Resultaten ist vielleicht auch hier eine Tabellenführung möglich!

 

Für reichlich Speiß und Trank ist ohnehin gesorgt, wir freuen uns auf eure lautstarke Unterstützung!

Bis Samstag!

Auswärts zweimal überraschend

Nachdem am Samstag die jungen Wilden doch recht erfolgreich in den Spieltag gestartet waren (wir berichteten), war es am Sonntag zu teils ungewöhnlicher Uhrzeit, an den Erwachsenenmannschaften des TSV, die nächsten Punkte einzufahren.

Es begannen die Frauen, zu nachtschlafender Zeit traf man sich 7:30, mehr oder minder ausgeschlafen auf dem Markt zu Rabu, um die nächsten Zähler einzufahren. Der Gegner aus Rähnitz zählte vor der Saison zu den Gegnern, die man doch gern hinter sich lassen wollte. Jedoch war Vorsicht geboten, hatten die Rand-Dresdnerinnen, wie auch unsere Mädels, die SG Klotzsche geschlagen. Zudem kamen ein striktes Haftmittelverbot und eben auch unsere frühe Uhrzeit. Und es erreichte die Radeburger Frauen eine Hiobsbotschaft. Rückhalt Anna Sperling hatte sich am Vorabend die Hand gebrochen, wir wünschen dir an dieser Stelle alles Gute und schnelle Genesung.

Sehr überrascht war man, als auf der Gegnerischen Seite 2 Radeburger Ex-Mädels im Kader standen, nun ja, nicht jeder ist an einem Neuaufbau beim Heimatverein interessiert, Schade eigentlich.

Das Spiel begann verhalten aus Radeburger Sicht, immer wieder leichte Ballverluste, dadurch einfache Tore für den Gegner, eigentlich dass was man sich selbst vorgenommen hatte, spielten die Gastgeberinnen teilweise vor. Jedoch muss man ehrlich sagen, der Angriff aus dem gebundenen Spiel hatte auf beiden Seiten zumindest Luft nach oben. So pegelte sich das Spiel bei 2 bis 3 Toren Rückstand für die unsere Truppe ein, wobei man immer merkte: Wenn die Deckung stand, konnte man den Gegner überrennen. In der 22. Minute dann der Knackpunkt des Spiels. Die verbliebene Torhüterin Manuela K. kam aus ihrem Kasten raus und unterband das Spiel der Gastgeberinnen, sich machte die Gegenspielerin einfach fest, so wie sie es aus dem früheren Leben als Feldspielerin gewohnt war. Leider gibt es hier die Regel, Torhüter aus dem Kreis, Gegner berührt, Rot. Hart, aber leider auch gerecht an dieser Stelle. Laura Wolf stellte sich in den Dienst der Mannschaft und gab ihr bestes im Tor. Leider fehlte sie uns damit vorne, sodass eine Option im Angriff leider verebbte.

Der Rest ist schnell erzählt. Die erfahrenen Gäste schaukelten diesen Sonntag-Morgen Kick über die Bühne, die Radeburger Mädels kämpften zwar, scheiterten aber am Ende leider vor allem an sich selbst. Wer von 11 Strafwürfen nur 3 versenkt, darf am Ende weder über Schiri, noch Gegner, oder ein Mitglied aus den eigenen Reihen das den Gegner anfeuert klagen. Hier gilt es an der Chancenverwertung zu arbeiten und nächste Woche die Dinger einfach zu versenken. Gegner ist dann der Radebeuler HV, um die nächste Ex- Radeburgerin.

Für Rabu spielten:
Kusnierz im Tor,
Wolf, Bornstein (1/1), Strauß (1), Seifert, Moor, Zeidler (5/2), Kotte (4), Schulz, Throne, Bürger (4), Schiefner (3).

  

Angeschlagen von diesem Spiel, reiste der Trainer der Frauen, Stefan Gneuß samt Jost und Tony welche sich das Damenspiel an der Pfeife, bzw. auf der Tribüne gönnten an die Alt-Ehrwürdige Gamigstraße, der HSV bat zum Tanz. Und es sollte ein heißer werden! Der Gegner war etwas dezimiert, die Radeburger ebenfalls. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, welches mit einer extrem fairen Aktion des HSV begann. Als Micha Tietze wegen eines angeblichen Schlages ins Gesicht 2 Minuten Pause bekommen sollte, ging der Dresdner Sportfreund auf die Schiris zu und erklärte, dass es keinen Treffer gab. Hut ab und vielen Dank für diese Aktion.

Auch hier gab es ein einfaches Rezept. Spielten die Radeburger schnell, konnten sie dem HSV echte Probleme bereiten, im gebundenen Spiel war es eher anders herum. Trotzdem setzte man sich in der ersten Halbzeit etwas ab, konnte mit einer 18:17 Führung in die Kabine gehen.

Auch in einer umkämpften, aber niemals unfaireren zweiten Hälfte ging es immer wieder hin und her, der HSV, welcher oft in Unterzahl agierte, konnte den Spieß zu seinen Gunsten drehen, auch weil die Radeburger zu viele freie Dinger liegen ließen.

Es entwickelte sich ein Spiel, welches Spitz auf Knopf ging, und auf ein dramatisches Ende hinsteuerte.

Dass es so weit kam, haben die Radeburger vor allem Markus Pietzsch und Micha Tietze zu verdanken, die gegen Ende des Spiels ihre Truppe immer wieder dranhielten.

Beim Stande von 32:31 für den TSV verwandelte Dr. Andreas Koch souverän einen 7-Meter für den Gastgeber, noch 15 Sekunden auf der Uhr, Auszeit Rabu. Klare Ansagen: Ja nicht den Ball verlieren, lieber hauen wir das Ding in die Elbe.

Micha Tietze wurde kurz gedeckt, Stefan Gneuß zieht an, Clemens Schütt hinten rum, Feuer frei, Schürze,33:32, Sieg TSV, grenzenloser Jubel auf der Bank. Zum ersten Mal haben wir den HSV geschlagen!

Wir möchten an dieser Stelle uns zu eventuellen Begleiterscheinungen dieser Partie im Rahmen der sportlichen Fairness nicht äußern, wir sind glücklich Tabellenführer zu sein und freuen uns aufs nächste Heimspiel am Samstag!

Für Rabu
Egberts, Küttner, Jahn im Tor
Tietze R. (5), Gründler, Ruhland, Ludewig, Schur (2), Gneuß (2), Pietzsch (7), Schütt (DAS EINE), Habelt (1 und leider am Knie verletzt, auch hier gute Besserung), Tietze M (14/6)

Spielbericht D-Jugend 15.09.2017

Die D-Jugend der TSV trat heute die ungewohnte Reise nach Freital an, war man doch in dieser Halle noch nicht gewesen. Gegner am heutigen Tage waren die Vertretungen der SG Kurort Hartha und des Colmitzer SV.
Das erste Spiel gegen Hartha begann man sehr unkonzentriert und mit einer sehr löchrigen Deckung. So musste man nach bereits 4 gespielten Minuten eine Auszeit nehmen, um die Kinder erstmal munter zu bekommen. In der Folge konnte man über den Halbzeitstand von 5:6 dank einer dann stärkeren Deckung und eines sehr gut aufgelegten Torhüters das Spiel mit 11:9 für sich entscheiden.
Doch wer dachte, im zweiten Spiel wären die Jungs von der Promnitz aufgewacht, der sah sich getäuscht. Zwar gelang dem Gegner Colmnitz in den ersten 7 Minuten lediglich ein Tor, selber konnte man jedoch gar keins erzielen. Hieran wird in der nächsten Trainingseinheit zu arbeiten sein. Durch gute platzierte Würfe konnte man jedoch wieder mit einem 5:6 aus Radeburger Sicht in die Pause gehen. In der zweiten Halbzeit aber vernagelte Max Höhne quasi seinen Kasten, sodass man trotz vieler vergebener Chancen mit 9:6 gewinnen konnte.

Auch hier sei den mitgereisten Eltern nochmals gedankt für die Super Unterstützung und auch für den Imbiss zwischendurch ;-)

Für Radeburg spielten:
Max Höhne im Tor;
Sebastian Gärtner (4), Alec Berndt (1), Lukas Preissler (2), Toni Weise (11), Leonie Hunka, Vincent Schmidt (1), Louis Eichhorn (1), Felix Kuntzsch

Ein erster Heimspieltag, der viel Mut macht

Nun war es soweit, am letzten Wochenende stand er vor der Tür, der erste Heimspieltag unter neuer Führung der Abteilung Handball des TSV. Viel Aufregung, Unruhe, Ungewissheit. Keiner wusste so richtig, wo wir stehen. Am Ende kann man festhalten: Es war ein gelungener Neuanfang, sowohl auf, als auch neben der Platte.

Früh um 9 begann das Spektakel. 
Die männliche Jugend D spielte zuerst gegen den SSV Lommatzsch 1923 e.V., dann gegen die SG Pulsnitz/Oberlichtenau. Die Jungs von Mareike Franz und Sebastian Habelt, die letztes Jahr leider wenig Beachtung im Verein fanden, zeigten was sie können. Eine knappe Niederlage gegen den SSV, ein souveräner 10:3 Sieg gegen die SG, so kann es weitergehen!

Im Anschluss stand unsere B-Jugend auf der Platte, leider war das Spiel gegen den VfL Meißen e.V. nicht sonderlich von Erfolg. Allerdings zeigten die jungen Männer im Gegensatz zur letzten Woche klare Fortschritte und konnten sogar das eine oder andere Mal in Führung gehen. Kopf hoch Jungs, eine Entwicklung ist schon nach kurzer Zeit zu sehen, jetzt heißt es fleißig weiter trainieren und bald die ersten Punkte holen!

Weiter ging es mit unserer jungen Frauentruppe. Nach der letzten Woche waren die Mädels vom Trainergespann Schiefner/Gneuß heiß drauf, die ersten zwei Punkte der Saison einzufahren. Um es gleich vorweg zu nehmen: Das gelang! 
Von Beginn an war die Abwehr aggressiv und unterstützte die wieder sehr starke Torhüterin Anna Sperling. Sofort konnten sich die Radeburger Mädels absetzen. Nachdem anfänglich noch der eine oder andere Ball bei der Torhüterin der SG Klotzsche Handball landete, wurden die jungen Damen nach und nach selbstsicherer. Wichtig war hierbei, dass man im Gegensatz zum Gegner vor allem in Angriff variabler war und von gleich 4 Spielerinnen 5 oder mehr Tore erzielt wurden. Auch als der Gegner auf 15:15 ran kam, ließen sich die Mädels nicht kirremachen. Die nun im Tor stehende Manula K. brachte wieder Feuer in die Deckung um die starke Laura Strauß im Mittelblock, im Angriff konnte Laura Wolf ihre Dynamik auf Lücke wunderbar ausspielen. Als dann Christin Schulz in Unterzahl den Ball stibitzte und eine Konter souverän verwandelte, gab es beinahe kein Halten mehr. Der Spieltag hatte seinen ersten Höhepunkt gefunden. Am Ende stand ein starkes 27:24 gegen eine mit Spielerinnen aus der Verbandsliga verstärkten Rand-Dresdnerinnen. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleitung sollte man eigentlich niemanden herausheben, vor allem war es aber ganz wichtig, dass auch die Spielerinnen die nicht so lang auf der Platte standen, mit ihren Emotionen von außen die Mädels auf der Platte immer wieder pushten. Das Spiel macht definitiv Lust auf mehr Frauenhandball in Rabu, das wurde auch am Ende von den dann schon zahlreichen Zuschauern gewürdigt. Vielleicht kommt der eine oder andere demnächst eher in die Halle am Meißner Berg. 
Nun gilt es für die Mädels am Sonntag zur E-Jugend Anwurfzeit um 9 Uhr beim SV Rähnitz nachzulegen und zu beweisen, dass dieser Sieg keine Eintagsfliege war.
Ein großer Dank geht noch an Marion Derschner für die schicken Erwärmungs-Nikkis der Mädels.

Für Rabu siegten:
Sperling und Kusnierz im Tor,
Wolf (6), Bornstein, Strauß, Seifert, Moor, Zeidler (5/2), Kotte (7), Schulz (1), Throne (1), Bürger (6), Schiefner (1)

Dann kam es zum Hauptspiel des Samstages, die Männermannschaft gegen die SG Klotzsche um den Ex-Radeburger Marcel „Börni“ Börner. Von Beginn an zeigten die Radeburger Jungs, wo die Punkte an diesem Tage bleiben sollten. Durch kompromisslose Abwehr vor einem erneut gut aufgelegten Sebastian Küttner, konnte man sich schnell auf 6 Tore absetzen. Die Chancen vorne wurden konsequent verwertet, die schnellen Angriffe der Gäste immer wieder im Keim erstickt. Es kam das Gefühl auf, das man eine Kopie der Vorwoche gezeigt bekam. Nur ist Klotzsche eben nicht Neustadt-Sebnitz. In dieser Truppe steckt eben doch deutlich mehr Körperlichkeit und Qualität. Trotz einiger Konzentrationsmängel Ende der ersten Hälfte, welche sicher auch dem einen oder anderen Wechsel geschuldet waren, ging es mit 16:12 in die Katakomben.
Direkt nach der Pause, zeigte die neue erste gleich noch mal, was passiert, wenn man Ernst macht. Schnell wurde der Vorsprung noch einmal auf 7 Tore ausgebaut, der Drops war gelutscht, die Kuh vom Eis, die Wiese gemäht, so dachten es die zahlreichen Zuschauer. Doch dann war der Wurm drin. Bälle wurden leichtfertig verworfen, die Abwehr packte nicht mehr so recht zu, die Gradlinigkeit war raus. So kamen die Gäste Tor um Tor ran. 
Doch am Ende setzte sich dann doch die individuelle Klasse der Jungs in Schwarz-Gelb durch, auch wenn man beim drei Tore Sieg am Ende noch mal leicht zittern musste.

Was nehmen wir aus diesem Spiel mit?
Mit einer konzentrierten Vorstellung ist jeder Gegner schlagbar, allerdings nur, wenn man 60 Minuten diese eben hochhält!
Natürlich, um es nicht vergessen, ein Titel der letzten Saison. Unser Markus wurde für seine heroischen Leistungen der letzten Saison geehrt und dankte dem Team artig mit einem kleinen Kaffeeviereck für Männer. Natürlich ließ es sich nicht nehmen, auch den Endstand zum 30:27 zu markieren, der ihn bevollmächtigt, ein zweites Rähmchen wohlschmeckendem Getränks zu kredenzen. Danke für deine Geberlaune.
Nun heißt es für die Jungs, bei aller Feierei sich zu fokussieren. Am Sonntag 13 Uhr steht an der Gamigstraße der erste echte Härtetest gegen die zweite Mannschaft des HSV aus Dresden an. Gerüchten zufolge sind die Recken des HSV Dresden e.V. unterbesetzt, das sollten die Klotzscher angeblich auch sein. Das der Gegner diese Woche mit voller Kapelle anreiste, sollte Warnung genug für das Topspiel am Sonntag sein.

Für Rabu siegten:
Küttner und Jahn im Tor,
Gründler, Eilber (1), Ruhland, Ludewig, Schur (4), Gneuß (1), R. Tietze (4), Nitz (2), Pietzsch (8/5), Schütt (3), Habelt, M. Tietze (7)

Auftakt in die Saison mit viel Licht und etwas Schatten.

Zu Beginn Stand für die Teams unserer Abteilung ein kompletter Auswärtstag an. Komplett, da leider das Turnier unserer E-Jugend am Samstagmorgen abgesagt wurde, da die Gäste aus Dippoldiswalde nicht anreisen konnten.

 

Den Start zu Auswärts-Samstag machte unsere männliche Jugend B, leider waren die Jungs von Joachim Pinkert dem hohen Favoriten Großenhain deutlich unterlegen, am Ende stand ein 59:8 auf der Anzeige. Kopf hoch Jungs, ab jetzt geht’s bergauf!

 

Das Zweite und damit auch letzte Spiel des Tages hatten die Mädels unserer neu-formierten Frauenmannschaft, sie waren zu Gast beim Verbandsliga-Absteiger der HSG Weißeritztal. Die Favoritenrolle schien von Beginn an klar, zumal dem Trainerteam Schiefner/Gneuß wichtige Optionen für Angriff und Deckung fehlten, Christin Schulz, Laura Wolf, Anne Seifert konnten die Reise nach Wilsdruff gar nicht antreten, Susi Horst war verletzt mitgereist, Lisa Throne plagte sich mit einer Grippe, sodass sie nur ganz dosiert eingesetzt werden konnte. An sich schien die Sache also klar, der Favorit mit voller Bank, die Radeburger Mädels dezimiert, die Frage schien nur, wie hoch das Ergebnis ausfallen würde.

Doch was die verbliebenen Spielerinnen auf die Platte legten, das war aller Ehren wert. Aus einer stabilen Abwehr, vor einer stark aufgelegten Anna Sperling, wurden durch schnelles Umkehrspiel die Außen-Spielerinnen immer wieder freigespielt. Luise Kotte und Leonie Zeidler zeigten sich extrem Abschlussstark, zudem arbeitete man Konsequent nach hinten und konnte viele schnelle Angriffe der Gastgeberinnen unterbinden. Als der Trainer der Gastgeber die grüne Karte legte, staunten die Anwesenden in der Halle nicht schlecht, es stand 6:3 für den Underdog. So war der Favorit gezwungen, bereits früh tief in die Trickkiste zu greifen. Die Abwehr wurde immer offensiver, anfangs waren unsere Mädels damit leider auch etwas überfordert, so kam der Favorit immer weiter ran, ging sogar in Führung.

Wer aber dachte, das Radeburger Team bricht auseinander, wie man es leider oft in der Vorbereitung sehen konnte, sah sich eines Besseren belehrt. Vorne im Angriff brillierte „Routinier“ Jule Schiefner durch starke 1:1 Situationen wodurch sie immer wieder ihre Mitspielerinnen frei bekam, oder selbst zum Torerfolg kam. In der Abwehr kämpften die, die mit der offensiven Deckung nicht ganz zurechtkamen umso mehr. So ging es mit einem 11:11 in die Kabinen. Leider hatte sich bis dato Anna Sperling leicht verletzt, sodass im Tor nun Manu Kusnierz zum Einsatz kam. Und sie stand Anna in nix nach, konnte reihenweise freie Würfe parieren.

In der Ansprache forderte das Trainer-Duo genau das ein, was die Mädels das ganze Spiel über zeigten: Spaß am Spiel. Und das zeigte weiter Wirkung. Auch wenn der Gastgeber sich mal auf zwei Tore absetzte, die Radeburger Damen hatten immer wieder eine Antwort parat. Für die Zuschauer entwickelte sich ein spannendes Spiel, was die Radeburgerinnen bis zum 19:21 aus unserer Sicht immer wieder offen gestalten konnten. Dann setzte sich leider die Erfahrung des Absteigers aus der Verbandsliga durch, nach einem sehenswerten Rückraumwurf von Leonie Zeidler konnte das Ergebnis auf 28:22 aus Radeburger Sicht gestellt werden, am Ende ein paar Tore zu hoch, das steht außer Frage. Wenn man aber bedenkt wie sich diese Truppe noch letzte Saison von Spitzenteams hat vorführen lassen, ist das definitiv ein weiterer Schritt nach vorn! Dementsprechend war auch die Stimmung in der Kabine, nicht etwa voller Resignation, sondern voller Vorfreude auf das nächste Spiel am Samstag 15:00 in der Sporthalle am Meißner Berg, Gegner dann: Die Zweite Vertretung der SG Klotzsche. Dann sollen für die jungen Radeburger Mädels die ersten zwei Punkte der Saison geholt werden.

Radeburg spielte mit: Kusnierz und Sperling im Tor,
Bornstein, Strauß (1), Moor, Zeidler (5/2), Kotte (7), Bürger (3), Schiefner (6)

 

Besser machten es unsere Jungs der ersten Männermannschaft. Zum ersten Tanz der neuen Saison hatte der Gastgeber aus Neustadt-Sebnitz geladen. Oft hatte man hier aufgrund personellem Mangels schlecht ausgesehen, das sollte sich aber am letzten Sonntag deutlichst ändern. Trotz einiger Ausfälle (Grafe, Ludewig, Pietzsch, Egberts) waren 14 hochmotivierte Recken zum östlichsten Gastspiel der Saison gereist, wild entschlossen die ersten 2 Punkte dieses Wochenende in die Faschingshochburg zu entführen. Nach intensiver Erwärmung und der Ansprache durch Trainer Pinkert legten die Männer los wie die Feuerwehr. Beim Stand von 7:1 nahmen die Gastgeber ihre Auszeit, die Neustädter waren mit der aggressiven Abwehr und dem schnellen Umschaltspiel der Radeburger schlicht überfordert. Immer wieder wurden frei Chancen kreiert und diese auch gnadenlos versenkt. Vor allem Linksaußen Dennis Kreutze stach hervor, wurde von Links-Halb immer wieder freigespielt und versenkte eiskalt. Beim Stande von 17:6 zur Pause waren die Messen gelesen.

In der Halbzeit schwor man sich zwar darauf ein, nicht nachzulassen und auf verwalten zu spielen, wollte aber trotzdem auch allen Spielern Anteile geben, das natürlich auch nicht ganz uneigennützig. So kam Jacob Schur zu seinem ersten Spiel und auch Torerfolg (toll 2-mal Bier), Daniel Jahn avancierte zum 7-Meter Killer im ersten Männerspiel (1-mal Einstand bitte), René Gründler sicherte sich das Rähmchen zum obligatorischen 30. Tor und ach Jost Ruhland schürzte den gegnerischen Hüter vom Punkt für die Runde fürs erste Tor. Alles in allem spielte man zwar konzentriert bis zum Ende durch, jedoch ist man ja keine Profitruppe die einen Gegner mit 20 und mehr Toren demütigt. Auf Sparflamme in Hälfte 2 wurde am Ende ein 31:20 erzielt, wohlwissend das man in Top Besetzung wohl mit fast jedem Gegner in dieser Liga mithalten kann war das in dieser Höhe so verdient.

Am kommenden Samstag kommt die SG Klotzsche zu uns, man darf gespannt sein mit wem der Gegner anreist, vielleicht erlebt das Radeburger Publikum einen seiner alten Helden, wenn sich Sportfreund Börner die Ehre gibt, wieder einmal das kürzeste Auswärtsspiel der Welt zu spielen.

Bis dahin

Für Radeburg siegten: Küttner und Jahn im Tor,
Gründler (4), M.Tietze (9), Eilber, Schütt (3), Nitz, Habelt, Schur (1/1), Kreutze (6), R.Tietze (5), Gneuß (2), Ruhland (1/1)

Und am Ende war es wie immer zu kurz

Aber dafür umso schöner. Aber das ist ja mittlerweile Tradition.

Im Rahmen des Internationalen Handball-Wochenendes in Radeburg und dem Paul-Tiedemann-Turnier wurde einmal mehr die Tradition unseres TSV und den Freunden des TJ Senice na Hané zelebriert.

Los ging es am Freitag. als sich die neuformierte erste Männermannschaft mit dem Verbandsligisten des SV Niederau 1891 - Handball messen durfte. Kurzfristig organisiert, nachdem den Gästen ein Testspielgegner absagte, war das ein doch recht sehenswerter Einstieg in ein ereignisreiches Wochenende. Zwar waren die Gastgeber am Ende knapp unterlegen, doch sahen die Zuschauer in der Sporthalle am Meißner Berg, das auch in kommenden Jahr in Radeburg attraktiver Handball gespielt werden kann. Da auch noch einige Leitungsträger fehlten, darf man gespannt sein, was von dieser Mannschaft zu erwarten ist, wenn man regelmäßig geschlossen trainieren und spielen kann.

Gegen 22 Uhr war es dann soweit. 2 Kleinbusse rollten auf dem Parkplatz an, 14 Recken, durstig und hungrig von der weiten Anreise kamen in Radeburg an. Auf eine herzliche Begrüßung folgte erstmal ein herzhaftes Abendbrot, danke an dieser Stelle an die Mädels unserer Frauenmannschaft für die leckeren Salate! Nach deftigem Essen folgte natürlich standesgemäß, na klar, die Medizin aus dem Nachbarland, schließlich sollten zum Paul-Tiedemann-Turnier ja alle gesund in der Halle auftauchen. Nach einigen Runden vom Medizinmann ging es recht zeitig ins Bett, nur der Trainer der Gäste hatte noch etwas Durst, diesen wussten wir natürlich zu stillen. Gegen halb 2 gingen dann aber alle Lichter aus.

Und so stand am Samstagmorgen das 1. Internationale Paul-Tiedemann-Turnier auf dem Plan. 4 Damenteams, leider nur 3 Männerteams schlugen auf. Kurz wurde alles umgeplant, dann ging es los. In ansehnlichen Spielen wurden über ein gut organisiertes Turnier die Sieger in Frauen und Männerbereich ausgespielt. Am Ende siegte bei den Damen die Verbandsliga Mädels des HC Elbflorenz Dresden, vor den Damen aus Ortrand und des SSV Lommatzsch 1923 e.V. sowie der Radeburger Vertretung. Erfreulich aus Radeburger Sicht: Anna Sperling wurde verdientermaßen zur besten Torhüterin des Turniers gewählt. Auch das, was die Mädels aufs Parkett brachten, war am Ende besser als es der 4. Platz aussagt. Vor allem das Spiel gegen den HC brachte seit langer Zeit die Radeburger Halle dazu, mal richtig Stimmung in ein Frauenspiel zu bringen. Das sollte unseren Mädels Mut geben für die neue Saison. Wenn man die guten Ansätze über ein ganzes Spiel gebracht werden können, dann sollte man sich auch um die junge Frauenmannschaft keine Sorgen machen.

Im Turnier der Herren siegte ebenfalls der Favorit Großenhain, vor unseren Jungs und den Gästen aus Senice, welche allerdings den besten Spieler stellten, passenderweise der Medizinmann des Vortages, es schien ihm geholfen zu haben. Bester Torhüter wurde unser Robert Egberts, das Radeburg schon immer gute Torhüter hervor brachte wurde an diesem Wochenende also wieder mal bestätigt.

Nach einer kurzen Ruhepause ging es ins Deutsche Haus zur Party mit unseren Freunden. Was soll man sagen, nach 50 Liter Anlaufzeit und 2 Kesseln leckerer Gulaschsuppe, wurde die Feier wie eigentlich immer legendär.

Nach kurzer Nacht für alle, stand am Sonntagmorgen noch einmal ein Spiel Radeburg-Senice auf dem Plan. Die letzten Gastgeschenke wurden von den Hausherren vor dem Spiel verteilt, im Spiel gab es für Senice dann nichts zu holen, Radeburg ging als 41:31 Sieger vom Parkett. Nachdem die Niederlage verdaut war, gab es noch im Rollenden Gastmahl für unsere Gäste noch ein Abschieds-Mahl, ein Sponsor stellte noch eine Kiste Bier für den Heimweg zur Verfügung. Dann war es vorbei, wieder einmal, wieder einmal zu kurz, wieder einmal wunderbar. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr bei euch!!!

Ein großer Dank von dieser Stelle geht an alle fleißigen Helfer, besonders an Grit Gärtner und unseren Freund Börni, die uns ganz besonders an diesem Wochenende ehrenamtlich unterstützt haben! 
Und natürlich an all unsere Sponsoren, ohne die dieser Neuanfang nicht möglich gewesen wäre! Wir freuen uns auf die Zukunft mit euch!

Internationales Handball Wochenende mit "Paul-Tiedemann-Turnier"

Zwischen Tradition und Neubeginn

Genau so kann man wohl am besten beschreiben, was am Wochenende in der Sporthalle am Meißner Berg ablaufen wird.
Es steht das erste internationale Handball Wochenende mit dem diesjährigen "Paul-Tiedemann-Turnier" der Frauen und Männer an, wobei das international erst einmal nur für das Männer-Turnier steht. Denn nunmehr 40 Jahre ist es her, als die Radeburger Handballer sich das erste mal mit den Sportfreunden aus Senice na Hané messen durften. 
Nachdem im letzten Bericht uns dieser Tradition ausreichend wittmeten kümmern wir uns heute mehr um die Zukunft des TSV.
Die neu aufgestellten Mannschaften der Frauen und Männer bestreiten an diesem Wochenende ihren ersten echten Härtetest. Denn sowohl im Turnier der Damen als auch der Herren ist es uns gelungen, eine höherklassige Mannschaft an Land zu ziehen. Das Damenturnier wurde besetzt mit den Sportfreunden aus Ortrand, Lommatzsch und dem Verbandsligisten vom HC Elbflorenz; im Turnier der Herren treffen die Männern des TSV ebenfalls auf Ortrand, der Verbandsligatruppe der SG Zabeltitz/Großenhain und natürlich unseren Freunden aus Senice. Für spannende Spiele ist also gesorgt, man darf gespannt sein wie weit die Mannschaften des TSV in der Vorbereitung bereits sind. 
Am Sonntag kommt es zudem noch einmal zum Duell der Gäste aus der Tschechei und der Männermannschaft des TSV.
Am Sonnabend begrüßen wir unsere Fans ab 10 Uhr in der Halle am Meißner Berg, Sonntag beginnt das internationale Kräftemessen zu einer traditionellen Radeburger Anwurfzeit: 11 Uhr fliegt das klebende Leder.
Natürlich ist an beiden Tagen der Eintritt frei, für Speis und Trank ist zur genüge gesorgt, die Abteilung Handball des TSV 1862 Radeburg mit seinen beiden Erwachsenenmannschaften freut sich auf viele interessierte Besucher, welche die ersten Ergebnisse unseres Neuanfanges beäugen. 
Wir freuen uns auf euer kommen!

40 Jahre Sportfreundschaft Radeburg – Senice

Zu Beginn des Wettkampfjahres 2017/18 wollen die Handballer von Radeburg und Senice den 40. Jahrestag Sportfreundschaft Radeburg – Senice begehen und am Sonnabend, dem 19. August 2017 ab 10.00 Uhr ein Turnier und am Sonntag, dem 20. August 2017 (Anwurf um 11.00 Uhr ein Freundschaftsspiel zwischen TSV 1862 Radeburg 1. Männer (ehem. „Tafelsilber“) und TJ Senice na Hane durchführen. Dabei hoffen die Organisatoren und die Spieler beider Mannschaften auf einen regen Zuschauerzuspruch und eine tolle Unterstützung von den Rängen der Paul-Tiedemann-Halle am Meißner Berg.

Mitte der 70-er Jahre haben die Sport-Kreisvorstände von Dresden-Land in der DDR und Olomouc in der CSSR eine Vereinbarung zur Durchführung grenzüberschreitender Freundschaftsvergleiche getroffen, die auch die Sportart Handball einbezog. Die Männermannschaft der Sektion Handball der damaligen BSG Traktor Radeburg hatte sich um eine Teilnahme erfolgreich beworben. Für die Radeburger Handballer galt dabei die Selbstverpflichtung der kompletten Eigenfinanzierung, da das schmale Budget der BSG den Aufwand nicht finanzieren konnte.

Einer der Bewerber auf tschechischer Seite war die Sportgemeinschaft TJ Sokol "BSS" Senice na Hané, die von den Rahmenbedingungen her für die Radeburger passend war - ländlicher Raum mit unmittelbarer Nähe zur Großstadt, Kleinfeld statt Sporthalle, in etwa gleiche Spielklasse. Einen Vorteil hatten die Tschechen jedoch mit dem finanzstarken Sponsor "BSS", einer Firma, die Lkw-Anhänger baute.

Nachdem die schriftlichen Kontakte zur Vereinbarung des Freundschaftsspieles in Senice getroffen waren , starteten Anfang September 1977 vierzehn Radeburger Handballer, darunter auch der heutige Stellvertreter des Vorsitzenden der TSV 1862 Radeburg e.V., Joachim Jentzsch als Torwart - ins 400 km entfernte Senice vor den Toren von Olomouc per PKW (3 x Wartburg: Richard Wittke, Georg Bicknäse, Steffen Klinger und 1 x Lada: Hans Löffler). Logiert wurde in einem Hotel in Litovel , einer Kleinstadt in der Nähe von Senice. Neben dem Freundschaftsspiel (Ergebnis: 12:12) waren vor allem der Besuch in Olomouc mit seiner barocken Innenstadt und der Burg Bouzov kulturelle Höhepunkte.

Bereits im Mai 1978 kamen die tschechischen Sportfreunde mit einem gut gefüllten Bus nach Radeburg und wurden hier natürlich privat untergebracht. Diese Form der Beherbergung und Betreuung hat den Gästen so gut gefallen, dass auch für die künftigen Besuche in Senice nie mehr an ein Hotel gedacht wurde.

So wurden die Freundschaftsspiele mit den Sportlern aus Senice fester Bestandteil der jährlichen Spielplanung bei beiden Vereinen. Bei besonderen Anlässen wurde auch 2-mal im Jahr gereist. Neben der Sportfreundschaft wurden auch viele private und familiäre Freundschaften geschlossen und gepflegt. Aber gerade diese Nähe und Vertrautheit der Sportler untereinander passte so gar nicht in die Sichtweise der sozialistischen Sportfunktionäre in Dresden und vor allem in Olomouc. 1986 zogen die Herren in Olomouc die Reißleine und sperrten die Senicer Sportfreunde für die internationalen Freundschaftsspiele. Die Radeburger suchten einen Ausweg und fanden ihn über den Verein TJ Unex Unimov, etwa 40 km von Senice entfernt. Bei den Besuchen in Unimov fanden dann Turniere statt, an denen auch die Mannschaft aus Senice teilnahm. So konnte die Sportfreundschaft, wenn auch nicht mehr so intensiv wie vorher, weitergelebt werden.

Die politische Wende in den 90-er Jahren war dann, so paradox das klingen mag, ein großes Hindernis für die Fortführung der Beziehungen nach Senice wie auch nach Unimov, maßgeblich beeinflusst durch die Einführung der D-Mark, was der tschechischen Seite den Spielverkehr vorerst unbezahlbar machte. Lediglich die privaten Kontakte einiger Sportfreunde bestanden noch und hielten die Beziehung am Leben. Auf dieser Ebene gelang es vor allem Bernd Hummig mit der 2. Radeburger Männermannschaft, den Spielverkehr mit Senice wieder zu aktivieren und seit 2007 werden die Freundschaftsspiele wieder regelmäßig ausgetragen, so auch am Wochenende 19./20. August.