Ergebnisse letzter Spieltag

Frauen
HSG Weißeritztal - TSV 1862 Radeburg 44:28

Männer
HSV Dresden II - TSV 1862 Radeburg 27:27

Vorschau nächster Spieltag

AUSWÄRTSSPIEL

Pokalfinale

Samstag, 04.05.19
Männer um 17:30 Uhr gegen HSV Dresden II

70 Jahre Handball in Radeburg

15.06.19 - 16.06.19 Sportplatz Radeburg

II. internationales Paul-Tiedemann-Rasenturnier

 

 

 

4 Punkte bleiben in der Zillestadt

Und das am Ende auch beide Male verdient. Und vor allem für die Frauen waren das zwei ganz wichtige. Gegen einen Gegner gegen den man richtig was gutzumachen hatte. Denn gegen die zweiten Damen des HSV zeigte man in der Hinrunde seine wohl schwächste Leistung, was Trainer Gneuß damals mächtig zur Weißglut brachte.
Und auch diesen Samstag erwischten die Damen aus der Nassau den besseren Start. Beim Stand von 2:5 aus Heimsicht, wollte man auf der Radeburger Bank schon die Auszeit nehmen. Bis dahin hatte sich die Halbrechte Spielerin der Gäste bereits drei Mal in die Torfolge eingetragen. Doch dann besannen sich die Damen aus der Zillestadt auf das, was sie letzte Woche zum Pokalsieg gegen die SG Klotzsche schon zum Sieg trug – eine bombenfeste Abwehr - eine gute Torhüterleistung – und aus den Ballgewinnen Tore machen. Mit 9:8 ging es in die Pause.
Und aus der Pause heraus, wurde die Führung souverän runtergespielt. Hinten stand die Deckung weiterhin stabil, vorne zerrte vor allem Janine Treffs immer wieder an den Ketten. Als Leonie Zeidler zwei Bälle in Folge abfing und beide Konter souverän verwandelte, war beim Stand von 16:11 der Sieg quasi eingetütet. Den Schlusspunkt durfte Manu Kusnierz per Strafwurf zum 20:16 setzen. 2 wichtige Punkte eingesackt, Lommatzsch jetzt vor der Brust. Wenn man da wieder siegreich ist, hat man die Punkteausbeute vom letzten Jahr egalisiert. Bei einem weiteren Punktgewinn wäre es gar die erfolgreichste Saison seit 2013! Da tauchte Manu übrigens noch als Feldspielerin auf! Trotzdem heißt es weiter hart trainieren, um den aktuellen Schwung auch so weiter mitzunehmen und sich weiter zu belohnen.

Für Rabu siegten:
Sperling und Kusnierz (1) im Tor,
Bornstein (1), Strauß (7/6), Seifert (2), Treffs (2), Zeidler (3), Görne, Schulz (1), Throne, Schiefner (1), Kotte (2)

 

Nun konnten die Männer endlich einmal wieder nachziehen. Nachdem man sich bei Sponsor Rask Brandenburg für die neuen Aufwärmtrikots bedankte, wollte man vor gut gefüllter Halle die nächsten zwei Punkte im Kampf um Platz drei gegen die Spielgemeinschaft aus Bärenstein und Gottleuba holen. Dass diese nur mit einem Wechsler angereist waren sollte hier nicht trügen, hatte man sich gegen diesen unangenehmen Gegner doch oft schwergetan.
Nach 3:0 Führung und einem gehaltenen 7-Meter von Daniel Jahn, dachten sich wohl einige Spieler, das Ding läuft von allein. Und auf einmal führten die Gäste mit 4:5. Der Schlendrian hatte Einzug gehalten. Dass man diesen Betriebsunfall recht fix wieder reparieren konnte, lag vor allem an der individuellen Klasse der Zillestädter. Lange Zeit ging im gebundenen Spiel wenig, die Deckung war auch recht löchrig. Dank einiger guter Paraden von Daniel Jahn und später Sebastian Küttner, zog man dann doch Stück für Stück davon. Von der besser werdenden Deckung profitierten vor allem die flinken Außen die Tor um Tor nachlegten. Rennsemmel René Gründler sei hier wieder genannt, der von Spiel zu Spiel sicherer wird, aber auch Lucas Kusnierz im Angriff und Tim Eilber, welcher sich zu einer echten Alternative im Deckungszentrum entwickelt machen Schritt um Schritt nach vorne. So stand am Ende ein nur kurz gefährdeter 34:25 Sieg. Pflicht getan. Nun geht es am Samstag zum Bezirks-Classico nach Lommatzsch. Hier wartet ein anderes Kaliber, wie man anhand der Hinrunden-Niederlage unschwer erkennen kann. Man darf gespannt sein, welches Gesicht der dortige Gastgeber dann zeigt, denn das aus der Hinserie war doch furchteinflößender als das aktuelle. Doch wenn beim SSV alle Mann an Bord sind, darf man sich auf ein spannendes Spiel freuen!

Für Rabu siegten:
Jahn und Küttner im Tor,
Kusnierz (4), Gründler (6), Gneuß (8), Eilber, Ludewig (1), Schur (1), M. Tietze (5), R.Tietze (7), C.Schütt, J.Schütt (1), Nitz (1)

Chance vertan – Chance genutzt

Sonntag, Nachmittag, bestes Biergartenwetter. Was gibt’s denn da schöneres als wachsfrei das geliebte Spielobjekt zu werfen. Und so machten sich Männer und Frauen kurzerhand auf, die Punkte aus dem fernen Heidenau zu entführen. Obwohl es hier noch nie so recht was zu holen gab, war man frohen Mutes, diesen Fluch zu brechen. Den Anfang machten die Damen, oder das was davon noch übrig war. Vier Spielerinnen weilten im Urlaub, weitere zwei waren verletzt oder krank. Alles andere als gute Voraussetzungen also. Da sich die Gastgeber aber schon immer als recht fair erwiesen, taten sie es uns gleich und stellten ebenfalls nur 8 Spielerinnen auf die Platte. Daher waren hier also schon mal gute Bedingungen für ein spannendes Spiel gegeben. Und das entwickelte sich in Hälfte 1 recht gut. Der Mittelblock mit Anne Seifert und Laura Strauß stand stabil, die 1:1 starken Gastgeberinnen wurden dazu gezwungen über den Block zu werfen, dort stand Anna Sperling nahezu immer richtig. Abwehr passte. Torhüter wurde unterstützt, also ab nach vorne. Klar, dass hier kein Glanz zu erwarten war, logisch. Zumal alle drei Aufbau Mittelspielerinnen fehlten. Diesen Job übernahm also Laura Strauß und machte ihre Sache recht gut. Gefährlich wurde es vor allem über die rechte Seite, auf der Nine Treffs mit ihrer Finte immer wieder für Gefahr sorgte und Josi Bornstein von Außen sehenswerte Treffer beisteuerte. Mit einem 10:8 Rückstand ging es in die Pause.
Und dort schien man fast alles vergessen zu haben, was man in Durchgang 1 zeigte. Die Gastgeber stellten die Abwehr etwas offensiver. Was uns eigentlich entgegenkommen sollte, wurde zum Fiasko. Niemand ging mehr mutig auf die sich eigentlich bietenden Lücken, Bälle wurden leichtfertig verloren, freie Würfe vergeben. Schwupps lag man mit 8 Toren hinten, die Vorentscheidung. Nur gegen Ende zeigte Josi Bornstein nochmal, wie es hätte gehen können. Da war die Kuh allerdings schon vom Eis. Nach einer ganz schwachen zweiten Hälfte verloren die Radeburger Damen mit 17:27. Punkte verschenkt, 6 Siebenmeter verworfen, leider nix fürs Konto getan. Nun kommen 3 Spiele, die man gewinnen sollte. Mit der Leistung der ersten Hälfte und einigen Rückkehrern sicher kein Ding der Unmöglichkeit. Aber sowas wie in den zweiten 30 Minuten darf da definitiv nicht passieren!

Für Rabu spielten:
Anna Sperling im Tor,
Bornstein (7), Strauß (3), Seifert, Treffs (5), Görne, Schulz (2), Throne

 

Die Männer wollten es nun besser machen, hatten aber ebenfalls hier noch nie gewonnen. Dass sich das heute änderte, lag vor allem an einer geilen Teamleistung. Aber der Reihe nach.
In Hälfte eins startete man gut, lag bis zur 15. Minute auch erstmal in Führung. Dann gab es den ersten Knacks im Radeburger Spiel. Mit der Verletzung von Clemens Schütt fiel man in ein kleines Loch. Man beschäftigte sich mehr mit Schiri und dem Ball, als mit sich selbst. So gingen die Gastgeber in Führung, kurz vor der Pause mit zwei Toren in Führung. Nach einer Auszeit von Joachim Pinkert erzielte Stefan Gneuß kurz vor der Sirene ein nahezu unmögliches Tor von Außen, Dreher wachsfrei, geht auch Mal! Es ging ein Ruck durchs Team. In Hälfte zwei konnte man das Spiel komplett offen gestalten, auch weil die Last auf viele Schultern verteilt wurde. Die drei Außen waren allesamt Gefährlich, wobei Tim Eilber mit 5 Toren das wohl beste Spiel seit seiner Rückkehr nach Rabu machte. Allerdings verweigerte er beim Stand von 30:28 für die Zillestädter die nach dem schönsten Spielzug der Partie die Entscheidung. So kam es beim 30:29 für die Tiedemänner (dürfen wir das noch sagen?) zum Showdown. Angriff der Gastgeber, Zeitspiel, 7. Pass. Ballgewinn Radeburg. Zeitstrafe Heidenau. Sieg! Unbändiger Jubel! Endlich die Phalanx Heidenau gebrochen. 2 Punkte zum Ziel Platz drei, die unglaublich wichtig waren. Nun kommt Meißen im Pokal, der nächste Schritt Richtung Europa darf gemacht werden. Nach Fasching geht es dann wieder um Punkte. Man kann nur hoffen das die gute Form anhält und das Team weiter so wächst, wie in den letzten Wochen. Dann ist einiges möglich in der Schlussphase der Saison.

Für Rabu siegten: Küttner, Jahn und Egberts im Tor,
Kusnierz (2), Gründler (6), Gneuß (7/3), Eilber (5), Schur, M. Tietze (4), R. Tietze (2 – und das 30.!!!!!), C. Schütt (1), Nitz (3)

Jahresauftakt nur teilweise geglückt

Die Handball WM war kurz vor ihrem Höhepunkt, da durften die Damen und Herren des TSV auch endlich wieder die runde Kugel durch die Welt werfen. Gefordert waren die Männer und Frauen zum ersten Kräftemessen des Jahres in der Lößnitz bei RHV.

Es begannen dieses Mal die Jungs des TSV. Gegen die zweite Brigade des RHV wollte man seine gute Form aus dem Vorjahr mitnehmen und Kontakt an die oberen Mittelfeldplätze herstellen. Von der Tabelle her eigentlich ein klares Ding, jedoch hatten sich die personellen Probleme der Zillestädter über den Jahreswechsel nicht gelegt. Es fehlte beinahe eine ganze Mannschaft. Zum verletzten David Nitz, gesellten sich Tony Ludewig, Sebastian Küttner und Michael Tietze. Zudem musste man über die Feiertage die bittere Pille schlucken, das Routinier Jost Ruhland aufgrund anhaltender Knieprobleme seine Karriere beenden muss. So stand man mit noch 10 Spielern da, davon waren zwei Torhüter. Personell hatten hier die Gastgeber die Nase also klar vorn! Trotzdem schwor man sich in der Kabine ein, die zwei Punkte mit in die Heimat zu nehmen.
Und von Beginn an waren die Radeburger Recken in Front. Vor allem Robert Egberts war es in der Anfangsphase, der die Gastgeber schier in den Wahnsinn trieb. Nach 20 Minuten standen bei den Gastgebern gerade einmal 4 Tore zu buche. Mit einer 16:10 Führung für unsere Jungs ging es in die Kabinen, diese Führung war aufgrund der reiferen Spielanlage auch mehr als verdient.
Für den zweiten Durchgang nahm man sich vor, den Gegner einfach gar nicht mehr rankommen zu lassen und hier den Pflichtsieg einzufahren. Zwar warfen die Radebeuler nochmal alles in die Waagschale, hatten jetzt mit Rissmann, Hartmann, Kießling und König ihre Altgedienten Verbandsligarecken auf die Platte geschickt, doch ernsthaft in Gefahr geriet der Radeburger Auswärtssieg nie. Lediglich beim 27:29 kam kurz Spannung auf, jedoch konnte Stefan Gneuß mit dem 30. Treffer (Prost Mahlzeit), der zugleich sein 10. In diesem Spiel war, die Weichen endgültig auf Sieg stellen.
Was wieder einmal positiv ins Gewicht fällt, es wird an einem Strang gezogen, jeder Spieler kniet sich rein und erfüllt Aufgaben, die bei voller Mannstärke wohl so nicht zu erfüllen währen. So stand Tim Eilber beispielsweise seinen Mann am Kreis, Lucas Kusnierz und René Gründler agierten als Spitze in der 5:1 Deckung. Am Ende stand eine mannschaftlich geschlossene Leistung und ein 31:28 Auswärtssieg!

Für Rabu spielten:
Egberts und Jahn im Tor,
Kusnierz (2), Gründler (4), Gneuß (10/1), Eilber (1), Schur (1), R. Tietze (5), C. Schütt (8), J. Schütt

 

Da schon viele unserer Frauen das Spiel der Männer sahen, wollte diese natürlich den Herren der Schöpfung in nichts nachstehen. Zwar war der RHV hier als Dritter eine ungleich schwerere Aufgabe, doch mit den guten Trainingseindrücken der letzten Wochen, wollte man sich so teuer als möglich verkaufen. Personell fehlten Lisa Throne, Anna Sperling und Laura Strauß, Luisa Görne war leider noch nicht spielberechtigt.
Was die Zuschauer in der Lößnitzhalle dann in den ersten 30 Minuten allerdings von den Radeburger Frauen geboten bekamen, das konnte man fast unter Arbeitsverweigerung verstehen. Ideenlos im Angriff, pomadig im Rückzugsverhalten und löchrig in der Deckung. Lediglich von Sandy Raschke und Julia Schiefner konnte man hier auf dem Feld erkennen, dass sie sich nicht abschießen lassen wollten.
In der Pause forderte das Trainerteam mehr Einsatz, wenn man vielleicht heute handballerisch nicht die bessere Mannschaft ist, dann soll man wenigstens kämpfen. Die Abwehr wurde umgestellt, man deckte nun offensiver die Gegner an.
Und die Umstellung samt Ansprache zeigte Wirkung. Auf einmal wurde Manuela Kusnierz im Tor unterstützt und bekam die Hand an den ein oder anderen Ball, auf einmal gab es ein Umkehrspiel. es wurde zugepackt! Und vor allem, es wurde endlich das gespielt, was man wochenlang trainiert hatte. Zwar war der Gegner mit 20:9 zur Pause schon zu weit enteilt um da noch irgendwas in Richtung Punktgewinn zu drehen, allerdings konnte man die zweite Hälfte für sich entscheiden. Das macht Mut auf die wichtigen Spiele in der Rückrunde. Nächste Woche kann man noch etwas testen, denn dann reist man zum ungeschlagenen Tabellenführer in die LOK-Halle. Aber mit der Leistung der zweiten Hälfte, kann man sich hier Selbstvertrauen holen. Es bleibt eben nur die Frage: Warum nicht mal 60 Minuten so?

Den Favoriten die Stirn geboten

Das am letzten Spieltag der Hinrunde zumindest keine Kantersiege der Radeburger Erwachsenentruppen zu erwarten waren, das war wohl allen Beteiligten in der Sporthalle am Meißner Berg klar. So hatten es die Frauen mit dem Tabellenzweiten, der HSG Weißeritztal zu tun, bei den Männern gastierte mit dem HSV Dresden gar der Ligaprimus. Aber kampflos wollte man sich nicht geschlagen geben.
Die Damen machten wie immer den Anfang - Und wie! Mit einer seit Wochen nicht mehr gesehenen Effektivität konnten sie von Anfang an Schritt halten und lagen bis zum 9:8 sogar in Führung. Leider folgte dann wieder das, was bei unseren Damen nun mittlerweile als die obligatorischen 10 Minuten gelten darf. Aus der Führung wurde bis zur Pause ein 11:16 Rückstand. Hatte man gegen diesen Gegner auch schon aufgeholt, ist aber verdammt schwer.
Frisch und munter ab in Hälfte zwei. Und auch hier zeigte sich wieder ein Spiegel der ersten Hälfte. bis auf 19:21 konnten die Zillestädterinnen verkürzen, dann folgte wieder der 10 minütige Einbruch. Beim 22:30 waren die Messen gesungen, die Kuh war vom Eis, ja, was einem dann eben noch so einfällt. Trotzdem ließ man sich nicht unterkriegen und verlor am Ende mit Anstand und ein wenig zu hoch mit 26:34. Die offensive Leistung macht hier sicher Mut auf mehr. Da man in dieser Saison auch oft genug gezeigt hat, das man eine gute Abwehr stellen kann, ist einem auch nach wie vor an sich nicht Bange um die Frauen des TSV. Allerdings wäre es für Mannschaft, Fans und Trainerteam mal Balsam, wenn die Truppe mal 60 Minuten das abrufen könnte, was sie im Stande ist zu leisten.
Ein dank geht noch an den Routinier der Männermannschaft Jost Ruhland, der Stefan Gneuß auf der Bank vertrat. Dieser war lieber arbeiten und kam leider auch in Folge zum Männerspiel etwas zu spät.
Für die Frauen schließt sich das Handballjahr 2018 nun noch mit einem Spiel gegen die SG Klotzsche, das Hinspiel in Dresden konnte gewonnen werden, vielleicht gelingt hier ja noch ein positiver Abschluss! Zu wünschen wäre es allen Beteiligten.

Für Rabu spielten:
Kusnierz und Sperling im Tor,
Strauß (2), Seifert, Treffs (3), Raschke, Zeidler (8/4), Dittmann (2), Kotte (5), Schulz (2), Thorne, Schiefner (4)

Im Anschluss stand nun das Spiel der Männer gegen den HSV Dresden an. Der Spitzenreiter, welcher doch im Gegensatz den einen oder anderen Jungspund mit an Bord hatte, war gegen unsere Jungs natürlich klarer Favorit, zumal mit Michi Tietze und Jost Ruhland zwei Stützen weiterhin ausfallen. Zudem kam, wie erwähnt, Stefan Gneuß noch später und hatte so quasi kaum eine Aufwärmphase. Das Gros der Gäste bestand aber auch dieses Mal wieder aus den „alten Haudegen“, wovon einige auch zu früheren Zeiten das Radeburger Dress anzogen.

Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zwar legten die Dresdner immer wieder vor, konnte sich bis auf vier Tore absetzen. Doch der TSV, taktisch extrem diszipliniert, leistete sich aber Minute 15 im Angriff kaum Fehler. Beim Stand von 17:17 war der Vorsprung egalisiert, es ging in die Pause.
Dort schwor an sich in der Kabine darauf ein, die Sensation zu schaffen. Den Start in Hälfte 2 verschlief man nicht einmal, ging mit 22:21 in Führung. Dann kam, endlich muss man fast sagen, der Hänger im Radeburger Spiel. Wieder 4 Tore Führung für den HSV, das lassen sich die erfahrenen Gäste nicht nehmen, dachte man. Doch weit gefehlt! Auf einmal drehten die Zillestädter wieder auf. Binnen Minuten wurde das Spiel auf 31:30 für unsere Männer gedreht. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Oder auch die Radeburger Spieler. David Nitz wurde mit einer im Judo sicher kampfentscheidenden Wurftechnik vom Ex-Radeburger Maik Buschhaus so hart gefällt, das die Rippe den klügeren machte – sie gab nach. Das einzig wirklich harte Foul, in einem sonst extrem fairen Spiel, sorgte dafür, das den ohnehin dezimierten Radeburgern, die nächste Option flöten ging. Doch unterkriegen? Da ging kein Weg rein. Lucas Kusnierz erhöhte auf 34:32, Rabu war im Vorteil. Doch ein Fehlwurf, ein Ballverlust - 34:34. Als dann noch Abwehrstratege Tony Ludewig für ein Allerweltsfoul seine dritte Hinausstellung bekam und der HSV auf 34:35 stelle, schein das Ding durch. Doch wir bekamen noch eine Chance – 20 Sekunden vor Schluss hatte der TSV nach sensationeller Parade von Sebastian Küttner den Ball. Leider wurde der Spielzug nicht bis zu Ende gespielt, eine ganz bittere Niederlage. Danke an unsere geilen Fans an der Stelle, die die Halle in den letzten Minuten in einen Hexenkessel verwandelten. Jetzt heißt es Wunden lecken und noch einmal alle Kräfte für das Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Klotzsche zu mobilisieren. Dann wird auch hier das Punktspieljahr 2018 zu gemacht.

Für Rabu spielten:
Küttner, Egberts, Jahn im Tor;
Kusnierz (8), Gründler (3), Eilber, Ludewig, Schur (2), R.Tietze (2), C.Schütt (6), Nitz, Gneuß (13/3)

Frauen treten auf der Stelle, Männer bestätigen Aufwärtstrend

Am Samstag ging es für beide TSV Erwachsenentruppen in die Fremde. Während die Frauen bei der zweiten des USV TU Dresden Handball klarer Außenseiter waren, wollten die Männer beim bis dato punktlosem Schlusslicht, dem VfL Meißen e.V. ihren positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen. Und in beiden Spielen konnte sich der Favorit durchsetzen!

Bereits um 15 Uhr waren die Damen gefordert. Beim Spitzenteam in Dresden war die Aufgabe schon so recht schwer und wurde durch die Ausfälle von Christin Schulz, Josephine Bornstein, Laura Strauß und Luise Kotte bald schon zu einem Ding der Unmöglichkeit. Klar war, dass die Radeburger Damen nur eine Chance hätten, wenn eine stabile Deckung da steht, aus der man einfache Tore machen konnte. Ansonsten ist gegen diesen erfahrenen Gegner wenig zu holen. Dass die eine oder andere Spielerin der Gastgeber auch schon Sachsenliga-Erfahrung sammelte, machte den zu erklimmenden Berg deutlich steiler. Und in der ersten Hälfte zeigte sich dann auch die Überlegenheit des Gegners. Das zur Pause ein 15:4 auf der Anzeige stand, spricht wohl eine deutliche Sprache.
Was allerdings für die dezimierte Radeburger Truppe spricht, ist der Kampfgeist! Dass man in der Zweiten Hälfte mit nur 12:10 verliert, zeigt, dass man sich nie aufgibt. Und darauf muss man aufbauen. Zwar kommt mit der HSG Weißeritztal am Samstag gleich der nächste Brocken in die Zillestadt, doch mit dem in der zweiten Hälfte gezeigtem Kampf und einer etwas besser besetzten Bank, ist hier vielleicht sogar eine Überraschung drin. Beim Blick auf die Tabelle zeigt sich klar, welche Punkte fehlen. Und das sind sicher nicht die gegen TU Dresden.

Für Rabu spielten:
Kusnierz und Sperling im Tor,
Seifert (2), Treffs (1), Raschke (2), Zeidler (6/4), Dittmann (1), Throne (2), Schiefner

Die Männer wollten das Ganze um 16 Uhr im „Heiligen Grund“ zu Meißen dann doch besser gestalten. Beim Tabellenletzten sollten zwingend zwei Punkte her. Doch Vorsicht war geboten, hatten die Gastgeber in einigen Heimspielen doch beachtliche Ergebnisse erzielt. Mit einer konzentrierten Vorstellung wollte man sich diesen Pflichtsieg holen.
Und von Beginn an zeigten die Radeburger Jungs, wer hier Herr im Hause sein sollte. Von Beginn an war man von allen Positionen her gefährlich. Schnell hatte man den Gegner auf fünf Tore distanziert. Vor allem die zweite Welle war in der ersten Hälfte das Erfolgsrezept. Da auch alle Spieler vorm Tor sicher abschlossen, stand zur Hälfte eine 25:16 Führung auf der Anzeige. Vorne hui, hinten pfui könnte man sagen. Doch wer vorne immer eins mehr wirft… lassen wir die alten Phrasen.
In der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Bild. Rabu ließ hinten viel zu, konnte aber vorne immer einen nachlegen. Die Gastgeber, welche sich nie aufgaben, hatten an diesem Tage nicht die Deckungsstärke, um den Radeburgern Paroli zu bieten. Erfreulich sind vor allem die 7 bzw. 6 Tore von den jüngsten im Team! Jacob Schütt markierte mit einem seiner 7 Treffer das erfreuliche (weil durststillende) 40. Tor und auch Jakob Schur konnte sich mit 6 Toren auszeichnen. Zudem konnte Trainer Pinkert etwas probieren, so spielte gegen Ende des Spiels beispielsweise Youngstar Lucas Kusnierz einige Minuten auf der Mitte. Auch das war schon recht ansehnlich und machte Lust auf mehr. Um das Ganze vollständig zu machen, das zweite durststillende Tor, Nummer 30, erzielte Stefan Gneuß.
Am Ende siegte der TSV sicher und ungefährdet mit 44:32. Ein Dank geht einmal mehr an unsere treuen mitgereisten Fans. Da natürlich auch wieder Freunde vom TSV 1862 Radeburg Abt. Fußball dabei waren – Erneut Glückwunsch zu drei Punkten, seitdem wir euch hier erwähnen, läufts für beide!
Am Samstag wird die Aufgabe ungleich schwerer, denn mit dem HSV Dresden kommt der Tabellenführer in die Sporthalle am Meißner Berg. Dann hoffen wir wieder auf zahlreiche Unterstützung, um die Hinserie mit einer Überraschung zu beenden!

Für Radeburg spielten:
Jahn, Küttner, Egberts im Tor,
Kusnierz (2), Gründler (2), Gneuß (13/6), Schur (6), R. Tietze (1), C. Schütt (7), J. Schütt (7), Nitz (6), Ludewig

Punkteteilung gegen den HC SACHSEN

Diese Medaille hat mal wieder zwei Seiten. Zwar schafften es unsere Männer sich aus ihrem Ergebnistief zu ballern und schlugen den bis dato Tabellendritten. Allerdings schafften es die Frauen vorher nicht, ein Team auf Augenhöhe zu schlagen. Doch der Reihe nach.

15 Uhr, 13 Damen, Sporthalle, Heimspiel. Es war alles angerichtet, um den Aufsteiger, die zweiten Damen des HC Sachsen zu bezwingen und sich etwas Luft im Keller zu machen. Nachdem man den Start klar und deutlich verschlafen hatte und bereits mit 1:6 hinten lag, ging ein Ruck durchs Team von Steffen Schiefner und Stefan Gneuß. Beim 7:7 hatte man den Rückstand egalisiert. Vor allem über eine konsequente Deckungsarbeit hatte man die Gegner entnervt. Zwar wurden noch zu viele Bälle weggeworfen, aber zu teilen sah man im Spiel nach vorne endlich mal das, was über die letzten Wochen trainiert wurde. Mit 9:8 ging man in die Pause. Und da war die Ansage klar: Wir müssen einfach so weiter machen, wie die letzten 15 Minuten.
Und das tat man – nicht. Zumindest nicht in der Deckung. Dem Gegner wurde es nun wieder recht einfach gemacht eigene Tore zu werfen. Beim Stand von 15:19 hatte sich das gerächt. Wieder lag man weit hinten, wieder musste man einem Rückstand hinterherlaufen. Aber wieder zeigte die Mannschaft eine Reaktion. Beim 20:21 hatte man die Chance, nach einer guten Kombination auszugleichen. Aber die gute Neustädter Torhüterin konnte den Wurf von Laura Strauß parieren. Und trotzdem, man bekam ein zweites Mal dank guter Deckungsleistung die Chance, noch einen Punkt zu retten. Leider spielten die jungen Radeburger Damen hier etwas zu hektisch, sodass am Ende nur noch ein direkter Freiwurf von Janine Treffs möglich war. Dieser kam zwar über den Block, landete aber in den Händen der Gästehüterin. So stand das 20:21 auf der Anzeige – und die Gewissheit, mit 60 Minuten gutem Handball hätte man locker zwei Punkte holen können. Dass es an der Deckung in Zusammenspiel mit zwei guten Torhütern nicht mangelt, das merkt man. Aber 14 Tore in Dresden und 20 Zuhause, das ist einfach zu wenig. Hier muss an den richten Schrauben gedreht werden, um schnellstmöglich die nächsten Punkte zu holen.

Für Radeburg spielten:
Kusnierz und Sperling im Tor,
Strauß (2/1), Seifert, Treffs (4), Raschke (1), Zeidler (5/4), Dittmann (1),Kotte (5), Schulz, Throne, Schiefner (1)

 

Besser wollten es die Männer machen, doch waren die Vorzeichen ungleich schwerer. Mit dem Tabellen-Dritten kam eine der positiven Überraschungen der Liga in die Zille-Stadt. in den Reihen der Gäste waren auch zwei der Top 5 Torschützen der Liga. Zudem fiel nach einer Verletzung in der letzten Woche, auch noch Micha Tietze aus. Trotzdem wollte man mit Kampf und Leidenschaft den besten Fans der Liga mal was zurück zu geben.
Danke auch hier wieder mal an den Support unserer Fußballer vom TSV, die direkt nach dem Auswärtssieg aus Strehla zu uns eilten. Glückwunsch auch zu eurem Sieg!
Zum Spiel. Von Beginn an konnten die Radeburger durch gutes Kombinationsspiel Lücken in die gegnerische Deckung zu reißen. Zudem hatte man mit Sebastian Küttner an diesem Tag einen Torhüter drin, der den Mannen um Joachim Pinkert ein ums andere Mal sprichwörtlich den Arsch rettete. Auch eine Variante mit zwei Kreisläufern stellte den Gegner vor einige Rätsel. Durch die individuelle Klasse seiner beiden Shooter konnten die Gäste zwar immer wieder verkürzen, jedoch ging es mit 19:13 für unsere Mannen in die Kabine.
Auch hier galt die Prämisse: Nicht nachlassen. Zumal der Gegner sich taktisch was überlegte und Stefan Gneuß, der in der ersten Hälfte 7 Treffer erzielte, aus dem Spiel nahm. Nun waren andere gefordert, der immer ruppiger werdenden Gangart der Gäste Paroli zu bieten. Und es übernahmen andere Verantwortung – und wie. Lucas Kusnierz verwandelte zwei ganz wichtige 7-Meter, in einer Art und Weise die man sonst nur von ganz erfahrenen Spieler kennt. Und Clemens Schütt riss den Angriff an sich. Den Gegnern bleib oft nur noch das Nachsehen. 10 Tore konnte der höchste im Radeburger Team an diesem Tag erzielen. Und wenn man vorne mal nicht traf, da war ja immer noch Sebastian Küttner, der sich auch nach dem 4. Gesichtstreffer der Gäste noch immer in den Weg stellte und am Ende mit seiner wohl besten Leistung in dieser Saison den Sieg festhielt. Und dieser war mehr als verdient – und überfällig in eigener Halle. Nun geht es am Samstag zum Schlusslicht nach Meißen. Aber Vorsicht, im Pokal musste hier der ESV Dresden die Segel streichen, es ist also kein Gegner, den man unterschätzen sollte – auch wenn die zwei Punkte extrem wichtig wären. Anwurf ist 16 Uhr im Heiligen Grund Meißen!

Für Radeburg spielten:
Küttner und Jahn im Tor,
Kusnierz (5/2), Gründler (4), Gneuß (9), Eilber (1), Ludewig, R.Tietze (3), C.Schütt (10), J.Schütt, Nitz (2)

 

Ein Dank geht an diesem Tage auch an alle Sportfreunde, die sich als Pfeifen zur Verfügung stellten. Kurzfristig musste hier improvisiert werden, da das angesetzte Duo aufgrund Krankheit in den Verband rücken musste. Danke an die Sportfreunde Kitsch, Jentzsch und den Neustädter Sportfreund, die zum Ablauf dieses Heimspieltages mit beitrugen!

Frauen schaffen die Wende, Männern geht die Luft aus

Pflichtaufgabe erfüllt. So und nicht anders musste man den Sieg der Tsv Frauen Radeburg am Samstag gegen die SSV Lommatzsch Frauen bewerten. Doch nach dem, was letzte Woche in Weinböhla zu sehen war, muss man sagen, haben unsere Frauen eine deutliche Reaktion, gegen einen aber auch recht dezimierten Gegner gezeigt.
Nach einer guten Trainingswoche, ging man hochmotiviert ins Spiel gegen den Tabellenletzten, denn man hatte den Fans in der gut gefüllten Sporthalle am Meißner Berg gegenüber etwas gutzumachen. Vom Start weg lagen die Radeburger Damen in Front, einzig beim 1:1 gelang den Gästen aus der Lommatzsch der Ausgleich. Über eine konzentrierte Abwehr und einem verbesserten Umschaltspiel, schaffte man es, die Gäste bis auf 4 Tore zu distanzieren. Leider kamen dann einige Unkonzentriertheiten ins Spiel, sodass der Vorsprung bis zur Pause auf 11:9 schwand.
Für Hälfte zwei nahm man sich vor, nicht nachzulassen und den ohne Wechsler angetretenen Gegner deutlich zu distanzieren. Und das gelang. Egal wie gewechselt wurde, egal wer auf der Platte stand, alle Mädels konnten ihren Beitrag zum am Ende doch deutlichen 25:18 Erfolg liefern. Die Basis hier, war sicherlich die endlich wieder stabile Deckung, die die beiden wieder einmal starken Torhüterinnen unterstützte. Das gute Zusammenspiel der beiden, zeigt sich auch wieder beim 7-Meter. 6 von 7 konnte Anna Sperling parieren, wurde dabei von außen immer wieder gut von Manuela Kusnierz auf die Schützen eingestellt. Mit der in der letzten Woche wieder steigenden Trainingsbeteiligung und der gezeigten Aggressivität, sollten die Frauen des TSV die Wende eingeleitet haben. Zwar ist noch nicht alles wieder Gold was glänzt, aber mit harter Arbeit an den spielerischen Mitteln, sollte man nun mit Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben gehen.

Für Radeburg spielten: Kusnierz und Sperling im Tor;
Bornstein (5), Strauß (6/2), Seifert (1), Treffs, Raschke, Zeidler (2/1), Kotte (8), Schulz (3), Schiefner, Throne

 

Nun wollten die Männer nachziehen. Gegner war auch hier der SSV Lommatzsch 1923 e.V. Nach der arbeitsbedingten Absage von Michi Tietze unter der Woche und der Verletzung von Routinier Jost Ruhland, wurde für den Abwehrpart Sebastian Habelt aus der Elternzeit reaktiviert, um dem Angriff um den momentan besten Torschützen der Liga Paroli zu bieten.
Und das gelang zu Beginn des Spiels auch recht gut. In einer engen ersten Hälfte, schaffte es sich keine Mannschaft sich mehr als 2 Tore abzusetzen. Zwar lagen die Radeburger Jungs beinahe immer in Front, aber mehr als eine 14:13 Führung zur Pause war nicht drin. Wichtig war vor allem hierbei, dass alle Spieler auf dem Platz Gefahr ausstrahlten. Die Außen wurden freigespielt, der Rückraum entwickelte Druck, alles in allem sah das schon mal recht flüssig aus. Durch allerdings den einen oder anderen Flüchtigkeitsfehler, wurde hier eine höhere Führung verschenkt.
Auch hier galt also die Maßgabe, nicht nachlassen. Und bis zur 45. Minute sah es auch danach aus, dass die Radeburger trotz dezimierter Truppe, den leichten Favoriten die Punkte abnehmen konnten. Beim 22:18 schwappte die Stimmung in der Halle förmlich über, die Heimmannschaft hatte sich in einen kleinen Rausch gespielt. Doch dann gab es einen unerklärlichen Bruch im Spiel. Das Tempo war komplett raus. einfache technische Fehler bestimmten das Angriffsspiel, es wurde der bessere Nebenmann nicht gesehen, die Abschlüsse waren die früh oder unplatziert. Alles in allem Schlug man sich am Ende selbst. Ob das nun mit den fehlenden Wechselmöglichkeiten zu tun hatte, oder mit was auch immer – hier war am Ende deutlich mehr drin, als das am Ende enttäuschende 25:29 zweier Mannschaften, die über weite Strecken dieses Spiels auf Augenhöhe agierten. Am Ende wird wohl die starke und junge Bank der Gäste den Ausschlag, dass die Punkte in die Terence Hill Stadt gingen. Nun heißt es weiter hart arbeiten und am Sonntag den 11.11. die Punkte von den Sportis aus Dresden mit auf den Markt zu bringen.
Das nächste Heimspiel findet dann am 17.11. gegen Neustadt Sebnitz statt! Bis dahin, Ra-Bu.

Für Rabu spielten: Küttner und Egberts im Tor;
Kusnierz (4), Gneuß (10/3), Gründler (3), Ludewig, Schur (3), R.Tietze (1), C.Schütt (2), Habelt, Nitz (2), J.Schütt

Männer schlagen Bärenstein Gottleuba - Frauen sich selbst

Mit gemischten Gefühlen schaut man aus Radeburger Sicht auf das letzte Wochenende zurück. Zwei Muss-Siege waren zu holen, um nicht weiter in die Keller der jeweiligen Tabellen zu rutschen, eine herbe Enttäuschung musste man dabei einstecken. Aber beginnen wir von vorn.
12 tapfere Recken des TSV machen sich am Samstagnachmittag auf, zwei Punkte aus dem wunderschönen Geising zu holen. Die längste Fahrt des Jahres, gewinnt man, hat man Rückzu Spaß, verliert man, möchte man wohl nicht im Auto des Trainers sitzen. Die Ausganssituation war angespannt. Zum einen musste man auf das geliebte Wachs verzichten, zum anderen musste man kurzfristige Absagen von Michael Tietze und René Gründler verkraften. Doch das alles, ließ die Radeburger Jungs nur noch enger zusammenrücken. Von Beginn an lag man in Führung und konnte sich vor den Augen der mitgereisten Fans (Danke an der Stelle, bei der Entfernung ist das nicht alltäglich) immer wieder absetzen. Es entwickelte sich ein gefährliches Spiel, da man zwar nie das Gefühl hatte, das die Gastgeber unseren Mannen gefährlich werden konnten, man aus Gästesicht aber nie die Konzentration verlieren durfte. Gerade aber in der zweiten Hälfte, zeigten die Jungs aus der Zillestadt ihre Routine! Mit einem Jost Ruhland als „Hase“ vor der Abwehr, der den Gegner ein ums andere Mal zu Ballverlusten zwang wurde der Grundstein für den Sieg gelegt. Vorne spielte man geduldig auf die Lücken der Deckung und konnte sich immer wieder frei Chancen erspielen. Das davon am Ende nicht alle drin sind, geschenkt an dieser Stelle. Mit einer konzentrierten Vorstellung, holte man am Ende eine souveränen 32:24 Erfolg und nahm die zwei Punkte mit nach Hause. Nun kommt am kommenden Samstag der SSV Lommatzsch nach Radeburg. Da ist sicher ein dickeres Bett zu bohren. Doch mit unseren Fans im Rücken und einer vielleicht noch volleren Bank, sollte auch hier etwas Zählbares drin sein.

Für Rabu spielten: Jahn, Küttner, Egberts im Tor
Kusnierz (1), Gneuß (11/3), Ludewig, Schur(1), R. Tietze (5), C. Schütt (8), J. Schütt (1), Ruhland, Nitz (4)

 

Einmal mehr galt für die Damen dann also, machs mit, machs nach, machs besser. Zum Sonntag wollte man in Weinböhla zwei Punkte holen, die für den Klassenverbleib elementar wichtig gewesen wären. Am Ende muss man leider sagen, dieser Sonntag war einer zum vergessen. Nahm man sich vor, aus einer stabilen Abwehr über eine konsequente zweite Welle den Gegner müde zu laufen, was bei 13 Leuten auf dem Protokoll keine Utopie war. Leider ließen die Mädels an diesem Tag 50 Minuten lang ihr Tempospiel komplett vermissen. Einzig den starken Torhüterinnen war es zu verdanken, dass zur Halbzeit nur ein 10:8 für die Gastgeber auf der Anzeige stand. Doch auch in Hälfte zwei wurde es nicht besser. Im Gegenteil, das was sich die Gäste vorgenommen hatten, wurde teilweise von den Weinböhlaer Damen gespielt. Beim Stand von 10:19 aus Radeburger Sicht musste einem Angst und Bange werden. Als man dann mal 10 Minuten zeigte, was man eigentlich kann, war der Zug für zwei Punkte leider schon komplett abgefahren. Mit dieser Körpersprache und dieser Leistung wird es auch ganz schwer, am kommenden Samstag gegen den Tabellenletzten aus Lommatzsch was Zählbares zu holen. Eine 180 Grad Wende ist zwingend erforderlich!

Für Rabu spielten: Kusnierz und Sperling im Tor,
Bornstein, Strauß (1/1), Seifert, Treffs (1), Raschke, Zeiler (4/3), Dittmann (1), Kotte (5), Schulz, Throne(1/1), Schiefner (3)

Ein Heimspieltag mit mehr Schatten als Licht

Leider, muss man dazu sagen. Denn es wäre definitiv mehr drin gewesen, zu den Heidenau-Days in der Sporthalle am Meißner Berg. Und es ging dabei auch so gut los! Unser männliche Jugend D konnte am Vormittag gegen die bisher ungeschlagene Truppe der SG Kurort Hartha Abteilung Handball gewinnen und schaffte danach mit dem 17:15 gegen den HSV 1923 Pulsnitz, sogar ein verlustpunktfreies Turnier zu spielen. Alles deutete auf einen ertragreichen Tag des TSV hin.
Unsere C Jugend wollte da in nix nachstehen. Leider reichte es gegen die zweite der Spielgemeinschaft des ESV Lokomotive Pirna und des SSV Heidenau - Handball Männer nur zu einem 14:14. Leider, da der Gegner mit einem Spieler weniger anreiste. Da war mehr drin Jungs!

Besser machen, wollten es die Frauen. Gegen einen Gegner, der am Vorabend noch absagen wollte, dann aber doch kam, war man wild entschlossen, die Punkte drei und vier der laufenden Saison zu holen. Und es ging auch verheißungsvoll los. Mit einer feinen Einzelleistung markierte Leonie Zeidler das 1:0 für die Radeburger Mädels. Doch dann folgte, nun ja, ein Blackout über den man definitiv reden muss. Kein Tempo, klarste Chancen wurden vergeben, eine Abwehr existierte quasi nicht. ganz schnell stand ein 1:6 auf der Anzeige. Zu diesem Zeitpunkt konnte man sich bei Manuela Kusnierz im Tor bedanken, das man nicht schon höher in Rückstand war. Das Trainerteam Gneuß/Schiefner forderte ein aufbäumen, denn man ist zweifelsfrei besser, als das was man auf der Platte zeigte. Das wollte man auch den jetzt schon zahlreichen Fans in der Halle zeigen. Nur leider, man tat es nicht. Kein Tempo, keine Gegenwehr, die 8 Heidenauerinnen hatten wohl am Vortag nicht geglaubt, so einfach die Punkte aus Radeburg entführen zu können. Am Ende stand ein ernüchterndes 15:30 zu buche. Ob es nun das Fehlen von wichtigen Stützen wie Constanze Dittmann, Luise Kotte oder Myriam Röschel war, oder die Tatsache, dass man die Punkte am Vortag schon mal auf der Haben-Seite hatte, das ist hier müßig zu diskutieren. Eine Auswertung wird es geben, dann hoffen wir, dass die Mädels nächste Woche gegen den ESV Dresden Handball mal an das anknüpfen, was man am ersten Spieltag in Klotzsche zeigte. Die eigenen Fans hätten es verdient, die Mannschaft auch zu Hause mal so zu erleben.

Für Rabu spielten:
Kusnierz und Sperling im Tor,
Bornstein (3), Strauß (3/2), Seifert (1), Treffs, Zeidler (4/2), Throne, Schiefner (1)

 

Die Männer wollten das natürlich besser machen, nur war die Ausgangslage durch das Fehlen einiger Optionen im Rückraum ebenfalls schwer. Von Beginn an war man gegen die junge und dynamische Truppe, ebenfalls der SG Pirna im Hintertreffen. Beim Stande von 1:5, schwante den Zuschauern auch hier Böses. Aber die Jungs von Joachim Pinkert rissen sich zusammen, kämpften zusammen und konnten beim 11:11 erstmals wieder ausgleichen. Es gab einen offenen Schlagabtausch, mit spektakulären Würfen bis zur Pause. 15:16 zur Halbzeit, bis dato ein echtes Spitzenspiel, was beide Teams da boten.
Lieder verpennten die Jungs aus der Zillestadt auch den Beginn von Hälfte zwei, allerdings so schlimm, dass man mit 7 Toren hinten lag. Es fehlte vorne einfach an der Durchschlagskraft, es fehlte Entlastung für den Rückraum. Es fehlte teilweise auch etwas das Wurfglück. Alles in Allem, mit nur 6 Toren in einer Halbzeit gewinnt man eben kein Spiel. Vor allem der neuerliche Ausfall von Michael Tietze war für die Radeburger Jungs an diesem Nachmittag einfach nicht zu ersetzen. Die 12 Tore, die man in Hälfte zwei kassierte, die waren völlig ok. Nicht ok hingegen, war das man 5 oder 6 gewonnen Bälle wieder direkt zum Gegner warf. Es kommt also auch hier viel Arbeit auf den TSV zu. Mit 21:28 musste man sich am Ende geschlagen geben, bekam trotzdem Zuspruch von außen, der Kampf der Jungs war deutlich zu erkennen. Niemand gab sich auf! Und viel wichtiger: Auch in schweren Phasen wurde nicht gegeneinander gemeckert! Das ist in dieser schweren Saison extrem wichtig, denn nur als eine Einheit wird man die nötigen Punkte holen, um in der Liga zu bleiben!

Für Radeburg spielten:
Küttner und Jahn im Tor,
Kusnierz, Gündler (1), Gneuß (13/5), Eilber (1), Ludewig, Schur (2), R.Tietze (2), Schütt (2), Ruhland

 

Ein Dank geht von hier aus an die Sportfreunde Oliva/Faerber, die trotz fehlender angesetzter Schiris vor Ort waren. Leider war der Kommunikationsfluss der Ansetzer so verstopft, dass diese Info bei uns nicht ankam. Daher: Entschuldigung an die Sportfreunde Bienek/Poprawe, die vom HSV Pulsnitz organisiert waren, unverrichteter Dinge wieder fahren mussten (wir hoffen das Kaffee-Viereck konnte euch entschädigen). Und danke an die Jungs, die hier waren und die Erwachsenenspiele leiteten, obwohl sie auch mal ein freies Wochenende hätten haben können.

Keine Schiris im Bezirk, es ist schon ein wenig traurig, hoffen wir, dass uns das nicht nochmal passiert!

Ein Heimspieltag mit Höhen und Tiefen

Nun war es endlich wieder so weit. Die heilige Halle am Meißner Berg hatte ihre Pforten für die Freunde des Handballsports in unserem schönen Städtchen geöffnet. Und der aufmerksame Beobachter konnte feststellen, dass auch in dieser Saison die Reihen gut gefüllt waren. Die Neugier auf die neue Saison war wohl wieder groß. Nachdem der Vormittag durch das Turnier der weiblichen Jugend C und dem ersten Spiel der männlichen Jugend C gefüllt war, stand um 15 Uhr der erste Heimauftritt der Damen des TSV an. Nach dem starken Auftakt in der Vorwoche, wollte man sich auch dem heimischen Publikum so präsentieren. Zu Gast war das letztjährige Spitzenteam des RHV. Dass diese eine andere Nummer als der Gegner der letzten Woche waren, wurde leider schnell klar. Durch ein paar Fehlabspiele zu viel, wurde der Gegner das eine oder andere Mal zu häufig zum schnellen Gegenstoß eingeladen. Immer wieder kämpften sich die Radeburger Mädels zurück ins Spiel, konnten aber leider den Rückstand selten auf weniger als 3 Tore bringen. So stand am Ende eine vielleicht ein bisschen zu hohe 24:34 Niederlage auf der Anzeige. Das sollte das junge Team nicht umwerfen, immerhin hat man das Spitzenteam aus der Weintraubenstadt 60 Minuten lang gefordert. Zum nächsten Spiel, am 23.09. beim SV Rähnitz will man dann die nächsten 2 Punkte holen, vielleicht dann auch mit größerer Personaldecke.

Für Rabu spielten: Sperling im Tor, Bornstein (5), Strauß (3/1), Seifert, Zeidler (10/6), Dittmann (1), Kotte (4), Schulz (1)

 

Die Männer sollten es nun besser machen, hatte man dem Debakel in Klotzsche hatte man einiges gutzumachen. Die Personalsituation hatte sich etwas entspannt, sodass die zahlreichen Fans leider des Heim-Comebacks von Siggi Grafe beraubt wurden. Dieser zog sich erstmal wieder ins handballerische Exil zurück, steht uns aber weiter zur Not zur Verfügung, dank nochmal für deine Bereitschaft. Nun zum Spiel. Trainer Pinkert begann mit einer offensiven 4:2 Deckung, welche allerdings nur bedingt funktionierte. Zwar konnte man vorne eine recht gute Trefferquote hinlegen, jedoch kamen die Gäste aus Radebeul immer wieder zu einfachen Toren, da die Absprache in der Deckung nicht klappte. So ging es mit 16:14 in die Pause. Das sollte besser werden, Umstellung auf 6:0. Allerdings war es das zu Beginn von Hälfte zwei immer noch nicht. Zwar kamen die Gäste nun nicht mehr zu so einfachen Toren, doch die Radeburger verpassten es, sich bereits jetzt abzusetzen. Immer wieder wurden nun klarste Chancen liegen gelassen. Erst nach einer Auszeit von Trainer Pinkert, der Jost Ruhland und Tony Ludewig für Stefan Gneuß und Micha Tietze in die Deckung brachte, kam Klarheit in Abwehr und Angriff. Hinten wurde jetzt Beton angerührt, vorne spielte man Karo einfach, was an diesem Samstag reichte. Kreuz mit Halb-Links, 1:1 Situation, richtige Entscheidung getroffen, Tor. Dazu die aus der guten Deckung heraus gespielten Konter distanzierten den RHV standesgemäß auf 9 Tore. Am Ende stand ein glanzloser, aber zweifelsfrei verdienter 32:23 Sieg zu Buche. Nachdem nun aufgrund der Hochzeit von Robert Egberts und dem spielfreien Wochenende zwei Wochen Pause anstehen, darf man sich am 29.09. dann mit dem ESV Dresden messen. Mit Sicherheit wird das ein deutlich dickeres Brett sein, was die Radeburger Jungs zu bohren haben.

Für Rabu spielten: Egberts, Jahn, Küttner im Tor, Kusnierz (3), Gründler (4), Gneuß (10/5), Ludewig, Schur (1), M. Tietze (4), R. Tietze (3), Schütt (2), Ruhland

Radeburger Resterrampen schlagen sich wacker.

Am Samstag war es endlich wieder soweit. Die neue Saison stand ins Haus. Huch, was, ist es schon so weit? Wie immer kam der Saisonstart doch wahrlich überraschend. Und so kam es, dass beide Radeburger Truppen doch mit argen Personalsorgen zur SG Klotzsche reisten. Hatten die Männer zumindest einen Wechsler im Tor und den reaktivierten Publikumsliebling Toni Grafe auf der Bank, fuhren die Mädels mit gerade so 6 Feldspielern und 2 Torhütern zu den Randdresdnern. Aus den gleichen Voraussetzungen machten beide unterschiedlich viel.
13 Uhr, zur besten Mittagszeit wurde das Spiel der Damen angepfiffen. Wenn man auf die Bank der Gäste blickte, konnte einem Angst und Bange werden. zwar saßen dort 3 Spielerinnen, jedoch 2 nur in Zivil, Verletzungen geschuldet. Von Beginn an zeigte die Radeburger Truppe das, was in der Ansprache gefordert war: Das Ding gewinnen wir nur hinten. Dass man 11 Minuten lang kein Gegentor kassierte, das zeigte eine ganz neue Qualität der Zillestädterinnen, die auch das Trainergespann freudig überraschte. Auch vorne wurde der eine oder andere schöne Treffer erzielt, sodass man immer 2 bis 3 Tore in Front lag. Mit 4 Toren ging es dann sogar in die Pause, 10:6 für den TSV prangte von der Anzeige.
Viel zu verbessern gab es nicht, die Frage war nur, ob die Kraft reichen sollte. Zudem wollte man das obligatorische Tief nach der Pause zwingend vermeiden, um hier eine faustdicke Überraschung zu landen. Ganz gelang das leider nicht, der Gegner aus der Landeshauptstadt glich beim 11:11 aus, das Spiel wankte hin und her, jedoch gerieten die Rabu-Mädels nie in Rückstand. Als man beim 14:14 eine Auszeit nehmen wollte, schupps, zogen die Mädels fix mal wieder auf 18:15 davon, eine Art Vorentscheidung in diesem engen Spiel. Sagen wollte das auf der Bank niemand. Doch wie dann souverän in einer bombastischen Abwehr das Spiel auf 22:16 über die Zeit geschaukelt wurde, das zeigte schon - diese Band hat eine Entwicklung genommen, solche Spiele hätten wir letztes Jahr verloren. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung darf man hier niemanden rausnehmen. Ob Laura Strauß und Josi Bornstein, die hinten aufopferungsvoll kämpften, trotzdem beide angeschlagen waren, ob Leo Zeidler und Constanze Dittmann die aus dem Positionsangriff wichtige Tore machten oder die beiden Außen Christin Schulz und Ise Kotte, die ganz wichtige Konter erzielten, nicht zu vergessen beide Torhüter Manu Kusnierz und Anna Sperling die das Team anpeitschten und wichtige Paraden lieferten – Das war ein Sieg des Willens. Danke Mädels mehr davon!

Für Rabu siegten:
Kusnierz und Sperling im Tor,
Bornstein, Strauß, Zeidler (9/5), Dittmann (3), Kotte (7), Schulz (3)

 

Mach‘s mit, mach‘s nach, mach‘s besser. das wäre dann das Motto für den Rest der Männer gewesen. Und Anfangs sah es auch gar nicht so schlecht aus. über einen guten Start, einer starken Deckung um Clemens Schütt und Torhüter Sebastian Küttner im Mittelblock, konnten die Radeburger Jungs sogar auf ein 9:6 wegziehen. Sicherlich spielte hier auch die harte rote Karte gegen den letztjährigen Torschützenlisten-Zweiten Philipp Talhofer in Reihen der SG eine Rolle, doch wenn man sah, wie die kaum eingespielte Radebuger Truppe die offensive Deckung der Gastgeber immer wieder auseinanderspielte, Hut ab! Hätte man ein wenig besser geworfen, wäre man am Ende vielleicht sogar mit einer Führung in die Pause gegangen, so war man mit 3 Toren im Hintertreffen. Wäre, wäre, Fahrradkette, wie der Loddar sagen würde.
Die zweite Hälfte ist schnell erzählt. Der TSV traf das Tor nicht mehr, die Gastgeber schon. Vor allem die arrivierten Leute wie Stefan Gneuß und Clemens Schütt erlebten leider nicht ihren besten Tag. Positiv zu erwähnen – keiner gab auf, keiner meckerte – wichtig in solch einer Personalsituation. Am Ende siegten die Gastgeber verdient 34:20, vielleicht ein wenig zu hoch, aber wer fragt da schon danach. Ein Highlight war natürlich das erste Tor für die erste Männermannschaft von unserem Siggi! Zwar sahen die Fans nicht seinen klassischen Trikot-Nummern-Jubel, aber zu einem kleinen Ohrenschrauber alá Luca Toni ließ er sich dann doch hinreißen.
Nun heißt es für die Männer Wunden lecken und gegen die zweite Mannschaft des Radebeuler HV ein anderes Gesicht zu zeigen.

Für Rabu spielten:
Egberts und Jahn im Tor,
Kusnierz (4), Gneuß (4/1), Eilber (4), Schur (2), Schütt (2), Küttner (4), Grafe(1/1)

Saisonvorschau 2018/2019

Hallo Handballbegeisterte und Fans der Mannschaften unseres Vereins,

all unsere Mannschaften biegen auf die Zielgerade der Saisonvorbereitung ein. Einige Testspiele wurden absolviert, die Jugendmannschaften neu zusammengestellt und die Erwachsenenmannschaften nach einigen Abgängen von den Trainern auf die neuen Gegebenheiten eingestellt.

Sobald die neuen Spielpläne vorhanden sind, werden wir diese veröffentlichen und wie gewohnt auch wieder Spielberichte veröffentlichen.

Möchtet ihr noch einmal Berichte der letzten Saison nachlesen so ist dies auf den Mannschaftsseiten sowie im Jugendbereich möglich.

Wir wünschen uns eine erfolgreiche Saison 2018/2019 und hoffen weiterhin auf eure Unterstützung.

Habt ihr Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen oder Schulfreunde die Spaß am Handballsport haben, bringt diese doch einfach zum Training mit. Auch als Schiedsrichter, Zeitnehmer oder Sekretär sowie als Übungsleiter oder tatkräftiger Unterstützer im Bereich des Vereinslebens sind Begeisterte oder die die es werden wollen immer herzlich willkommen.

Abteilung Handball