Ergebnisse letzter Spieltag

Frauen
USV TU Dresden III -  TSV 1862 Radeburg 34:20


Männer

HC Elbflorenz Dresden III - TSV 1862 Radeburg 35:32

Vorschau nächster Spieltag

männliche Jugend D

Am gestrigen Sonntag war unsere D-Jugend das letzte Mal in der laufenden Saison gefordert...Die Reise ging diesmal ins schöne Erzgebirge, wobei alleine die Anfahrt durch diverse Sperrungen der BAB 17 schon sehr abenteuerlich wurde.
Doch nun zum Sportlichen. Es standen die letzten zwei Punktspiele gegen den Gastgeber SG Motor Dippoldiswalde und den bereits feststehenden Vize-Meister aus Meißen an.
Doch schon im ersten Spiel rieb man sich verwundert die Augen, war man es doch schon fast gewohnt das die Radeburger immer gerne die erste Halbzeit verschliefen. Doch nicht so am heutigen Tage. Man war von Anfang an konzentriert und konnte gegen die Manndeckung der Gastgeber sofort einfache Tore erzielen. Über einen Halbzeitstand von 6:4 konnte man einen sicheren 12:8 Sieg einfahren. Nun hatte man auch nur eine Pause von einem Spiel, sodass man etwas Kraft tanken konnte, während der Gegner aus Meißen zwei Spiele hinter einander spielen musste.
So war am Anfang des zweiten Spiels die Überraschung groß, dass der beste Mann der Domstädter auf der Bank Platz nehmen durfte. Davon vielleicht etwas motiviert konnte man vor allem über Louis Eichhorn auf Rückraum Mitte einfache Tore erzielen. Zur Halbzeit stand hier ein hervorragender Stand von 7:5 für die Zillestädter auf der Anzeigetafel. In der zweiten Hälfte wurden die Meißner allerdings wieder etwas besser und konnten so 15 Sekunden vor Schluss wieder zum 12:12 ausgleichen. Auszeit Radeburg. Der Plan für die letzten Sekunden war simpel...man wollte durch Louis Eichhorn sofort einen sicheren Ball auf Sebastian Gärtner auf Links-Außen spielen und dieser das "Ding" rein machen. Die Ausführung war auch super, doch leider wurde Sebastian beim Wurf behindert und der fällige 7m-Pfiff blieb aus. Den abschließenden Freiwurf warf Max Höhne leider über das Tor.
Abschließend bleibt zu sagen, dass man in der Tabelle mit solchen Leistungen vielleicht mehr hätte erreichen können als "nur" den 5. Platz. So rächte sich, dass man Spiele gegen Weixdorf oder Gröditz verloren hat, obwohl diese in der Tabelle hinter Radeburg stehen. Nun heißt es den Blick nach vorne zu richten auf die nächste Saison, die man dann als C-Jugend bestreiten wird. 

Für Radeburg Spielten
Max Höhne im Tor;
Sebastian Gärtner (6), Alec Berndt (1), Lukas Preissler (2), Leonie Hunka, Vincent Schmidt, Louis Eichhorn (7), Curt Krille (1), Luca Wirthgen (4), Felix Hoyer (2), Robin Jahn (1) und Felix Kuntzsch

Perfekte Saison geglückt – Weibliche E-Jungend ist Kreismeister

Nachdem in den letzten Jahren der Radeburger Jugendhandball nicht sonderlich im Fokus stand, konnten wir am vergangenen Samstag, den ersten Titel in dieser Saison holen. Unsere weibliche E-Jugend konnte auch am letzten Spieltag beide Spiele gewinnen und sicherte sich so den Kreismeistertitel.
Und das nicht nur irgendwie - nein, alle Spiele der Saison wurden souverän gewonnen. Das erinnert ja bald an den THW Kiel, zumindest zu deren besseren Zeiten. Auch in den letzten beiden Spielen gegen den SSV Lommatzsch und die Mädels des HSV Weinböhla ließen die Mädels des Trainer-Trios Leßke/Hadasch/Hadasch nix anbrennen. In der gut gefüllten Sporthalle am Meißner Berg, zeigten die jungen Damen unter den Augen ihrer Staffelleiterin zwei ganz souveräne Auftritte und rangen mit ihrer aggressiven Deckungsarbeit und dem schnellen Umschaltspiel auch den Beobachtern aus der Vorstandsriege einigen Respekt ab. Als Prämie des Vorstandes bekamen die Mädels einen Gutschein für das Stadtcafe & Konditorei Mensch, um auch hier den Titel noch einmal gebührend zu Feiern. Danke an dieser Stelle schonmal dafür!
Nachdem der zweite Sieg des Tages eingefahren war, gab es dann kein Halten mehr. Unter dem Applaus der Eltern wurden die frisch gedruckten Kreismeister-Trikots übergestreift. Mit diesen ging es dann direkt zur Siegerehrung, der Jubel der Mädels und deren Trainern kannte keine Grenzen. Aber so ein Erfolg kommt nicht von allein - und benötigt viele Unterstützer.
Die Mannschaft der weiblichen E Jungend bedankt sich daher in erster Linie bei ihren Eltern, die zu jedem Heimspieltag fleißig Kuchen gebacken und Schnitten geschmiert haben, um für einen angemessenen Rahmen zu Sorgen. Des Weiteren soll das Sporthaus Haubold nicht vergessen werden, die der Truppe bei der Anfertigung der Meister-Trikots unter die Arme gegriffen hat. Ebenso geht ein großer Dank am Dachdecker Heinitz GmbH & Co. KG, für das Sponsoren eines kompletten Sackes neuer Spielbälle für den Kreismeister 2018.
Die Saison ist nun vorbei, ein Highlight kommt aber noch: Bei den Kreis-Kinder und Jugendsportspielen wollen die Mädels natürlich wieder eine Medaille mit nach Hause nehmen. Allerdings trifft man dann auch auf Teams aus der Bezirksliga, damit liegt die Latte für die zweite goldene Plakette natürlich höher. Doch schon zum Radeburger Girls-Cup hat man gezeigt, dass man auch hier nicht chancenlos ist. Wir drücken natürlich die Daumen!
Abschließend noch ein Dank an die Ideenwerk Kroemke GmbH für die Fotos und Videos des letzten Spieltages. Bewegte Bilder zum Titelgewinn gibt’s hier:

https://youtu.be/2n7q1VNr-Ag

Ohne Kleber keine Punkte.

Noch drei Spiele standen für die Erwachsenen-Teams des TSV auf dem Programm, dann soll diese Saison auch schon wieder zu Ende sein. Zu Beginn des Endspurts ging es für beide Teams Richtung Osten, Auswärtsspiele in Heidenau und Pirna standen auf dem Programm.
Die Damen fingen etwas eher als die Herren an, 14:15 war Anwurf in der Sporthalle Heidenau, erwartungsgemäß war hier der heiß geliebte Kleber verboten. Wer die klebefreien Spiele der Tsv Frauen Radeburg bisher verfolgt hatte wusste, dass man sich damit immer schwertat. Das zudem mit Luise Kotte und Myriam Röschel noch zwei wichtige Stammspielerinnen fehlten, welche beim letzten wachsfreiem Spiel in Klotzsche perfekt harmonierten, machte das Unterfangen nicht sonderlich einfacher. Ebenso wenig die Tatsache, dass es gegen den Tabellen-Zweiten ging. Nichts desto trotz, im Hinspiel hatte man mit einer starken Leistung gezeigt, dass man auch mit den Spitzenteams der Liga mithalten kann.
Und auch dieses Mal zeigte man wieder, dass man zum Teil das auch Auswärts kann. Beim 3:4 lagen die Mädels aus der Zillestadt sogar vorn. Unter den Augen von Trainer Steffen Schiefner, der erstmalig das alleinige Kommando am Spieltag hatte, zeigten die jungen Damen allerdings auch wieder ihre größte Konstante in dieser Saison – Die Inkonstanz. Bis zur Pause zeigte man eine zu schwankende Leistung, kassierte zu viele Konter und ließ den Gegner bis auf 15:9 entfliehen.
Es zeigte sich genau das, was über die ganze Saison schon zu erkennen ist. Spielt man schnell, kann man mit jedem Gegner mithalten, wird man unkonzentriert, dann überrennen einen eben viele Teams.
In Hälfte zwei schafften es die Gäste sogar noch mal auf drei Tore ran zu kommen, jedoch konnte man das Spitzenteam der Frauen nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. Das am Ende ein 29:21 auf der Tafel steht, ist sicherlich zu hoch, zeigt dann am Ende aber wohl die Cleverness des Gegners. Wenn man von Beginn an die Lücken in der gegnerischen Deckung erkannt und genutzt hätte, wäre vielleicht eine große Überraschung drin gewesen. So steht man wieder mit leeren Händen da. Nach Ostern trifft man auf den ESV Dresden, wieder ein Team aus dem oberen Drittel der Tabelle. Doch das diese Truppe jedem Gegner Probleme bereiten kann, hat sie gezeigt. Vielleicht erleben wir alle noch mal das volle Leistungsvolumen der Mädels und damit den endgültigen Klassenerhalt.

Für Rabu spielten: Kusnierz und Sperling im Tor,
Bornstein (6), Strauß (3/2), Seifert, Moor, Zeidler (3), Dittmann (1), Schulz, Throne (2), Bürger (5), Schiefner


Fast zeitgleich, 14:45 flog der Ball bei den Männern. Die Spielgemeinschaft des 
ESV Lokomotive Pirna und des SSV Heidenau - Handball Männer war der Gastgeber. Da man in der Halle am Sonnenstein spielte, wo im Nachgang unser Jens Tieken mit seiner HSG Freiberg noch Mitteldeutsche Oberliga spielen sollte (wo mächtig Kleber an die Kugel kommt), fuhr man mit der freudigen Erwartung zum Spiel, endlich mal bei diesem Gegner mit Wachs zu spielen. Eine Hoffnung, die mit eintreffen in die Halle, wie ein Heliumballon an der Nadel zerplatzte. Ein freundlicher Mann (augenscheinlich der Hallenwart), welcher uns auf den Parkplatz der Halle lotste, gab auch gleich zu verstehen, dass in dieser Halle striktes Wachsverbot herrsche. Verwunderung machte sich in den Gesichtern der Radeburger Recken breit. Sollte Bezirkswachs anders kleben als das in der Mitteldeutschen? Sollte unser Jens gar ohne geliebten Kleber spielen. Was ist aus der Halle geworden, welche noch vor einigen Jahren Drittligahandball (dort ist Wachs nämlich laut DHB Pflicht) bestaunen durfte. Nun gut, dann eben ohne. Haben wir ja dieses Jahr schon oft genug hinbekommen, schaffen wir auch nochmal.
Doch weit gefehlt. Das Spiel war, teilweise eine spielerische Offenbarung. Ein Gastgeber, der mal einen der Top drei schlagen wollte, zeigte das, was die Zillestädter über die Saison eigentlich auszeichnete: Tempo!
Allein unseren drei guten Torhütern ist es zu verdanken, dass am Ende nicht mehr als 11!!! Tore beide Teams trennten. Auch das Fehlen von Spielern wie Habelt, Ruhland, M. Tietze oder Merkwirth darf hier keine Entschuldigung sein. Man sollte doch die letzten beiden Spiele anders auftreten, um auch zu zeigen das man nicht zu Unrecht die Bezirksliga auf Rang drei beenden wird. Nach einer desaströsen zweiten Hälfte, war man am Ende froh das es vorbei war. Viele der Recken wollen aus Frust erst einmal eine kühle Blondine aus rundlich geformten Blech zu sich nehmen. Allerdings, so die Aussage, gäbe es zum A-Jugend Sachsenliga Spiel keine Getränke der Marke Radeberger, Alkohol schenke man jetzt noch nicht aus. Gut, zu diesem Spiel gab es immerhin Kleber. Kleiner Fun-Fact am Rande, ein Weizenbier wurde den Radeburger Herren ausgeschenkt. So beendete man diesen Spieltag, wie man ihn begann, mit reichlich Verwirrung. Damit bleiben an diesem Tag drei Feststellungen, die den gemeinen Radeburger Handballer im Gedächtnis bleiben: Kleber ist nicht gleich Kleber, Weizen ist kein Bier, Wir sind nicht immer wir!

Wir bitten alle, die das hier lesen, nicht alles so bierernst zu nehmen. Das letzte was uns nach diesem gebrauchten Nachmittag bleibt, ist Gott sein dank unser Humor. Wir freuen uns, nach Ostern unsren Fans dann noch einmal unser wahres Gesicht zu zeigen. Bis dahin, bleibt sportlich!

Für Rabu spielten: Jahn, Küttner, Egberts im Tor,
Gründler (1), Gneuß (2), Eilber (2), Ludewig, Schur, R.Tietze (3), Pietzsch (3/1), Schütt (5), Kreutze (3), Nitz (4)

Erfolge beim Heimturnier der F-Jugend

Nach dem letzten Turnier unserer F-Jugend nahm man sich fest vor, beim Heimspiel die ersten Siege einzuholen. Dass dies möglich ist, zeigte das Team mit super Leistungen bereits in Dresden. Die Stimmung war positiv, die Motivation hoch. Alle Eltern waren zahlreich erschienen um ihre Kinder, am Spielfeldrand und durch einen tollen Verkauf, bei diesem Turnier zu unterstützen. Auch Luke und Lenny, welche bereits in der E-Jugend trainieren und spielen, waren zur Unterstützung da.
Im ersten Spiel brauchten die Radeburger noch etwas Zeit, um sich zusammenzufinden. Dieses konnte leider noch nicht für uns entschieden werden. Mit 5:8 Toren gegen den Radebeuler HV sah es aber auch nicht schlecht aus. Im zweiten Spiel legten die Kids richtig los. Luke und Lenny legten Tempo vor, Josephine und der Rest der Mannschaft passten sich an und legten schnell nach. Wer hätte gedacht, dass unsere F-Jugend gegen den HC Elbflorenz 12 Tore macht und nur 4 Treffer kassiert. Das dritte Spiel, gegen die 2. Mannschaft des HC Elbflorenz, konnte ebenfalls mit 11:3 Toren gewonnen werden. Beim letzten Spiel gaben die Kids alles, denn sie wollten auch dieses für sich entscheiden. Leider verloren die Radeburger 14:15. Abschließend kann man nur sagen: es war ein erfolgreiches Turnier, bei dem jeder seinen Beitrag leistete. Zur Belohnung konnten endlich die verdienten Siege gefeiert werden. 

Männer erfüllen Pflichtaufgabe

Am gestrigen Samstag waren die Jungs von der Promnitz in der Porzellanstadt Meißen gefordert. Die Vorzeichen für das Spiel gegen die Elbe-Städter waren alles andere als gut, fielen doch mit Clemens Schütt und Stefan Gneuß zwei wichtige Stammkräfte wegen Studium bzw Arbeit aus. So mussten eben die verbliebenen Spieler diese Lücke schließen.
Trainerfuchs Pinkert begann, schon wie letzte Woche in Radebeul, mit der "zweiten" Reihe. Doch die Startformation Eilber, Nitz, Habelt, Schur, Gründler und Ludewig konnten Ihrem Torhüter zu wenig helfen. Durch einfache Fehler im Angriff wurden die Meißner immer wieder zu einfachen Kontern eingeladen, die sie souverän versenkten. Nach 15 Minuten und beim Stand von 2:6 aus Radeburger Sicht, wechselte Trainer Pinkert dann seine Stammkräfte ein und das Ergebnis konnte bis zur Pause auf 15:12 korrigiert werden.
In der Pause tankten alle Spieler wieder ordentlich kraft, so dass man gut motiviert aus der Pause kam. Schnelle Tore bis zum 19:12 ließen schon schlimmes Erahnen für die Gastgeber. Aber Trainer Pinkert wechselte auch in der zweiten Hälfte munter durch, so dass alle Spieler auf in etwa ausgeglichene Spielzeiten kamen. Am Ende stand ein nie gefährdeter 33:21 Sieg auf der Anzeigetafel und es erschallte wieder ein kräftiges "Wachsfreisieg" durch die altehrwürdige Sporthalle im Heiligen Grund.

Was bleibt als Fazit dieses Nachmittags...Die zweite Reihe wirkte (verständlicherweise) wenig eingespielt. Die Abwehr hatte gegen sehr unerfahrene und junge Meißner Aufbauspieler nur in der ersten Halbzeit wirklich Probleme und der Wachsfreie Kempa der Tietze Brüder klappt immer noch nicht. Dennoch kann man mit dieser Leistung beruhigt in die nun anstehende Spielpause (und vor allem FASCHINGSPAUSE!!) gehen.

Für Radeburg spielten:
Küttner, Egberts und Jahn (laut Protokoll 1) im Tor,
Gründler (2), Eilber (2), Ludewig, Schur (2), M. Tietze (2), R. Tietze (3), Pietzsch (6/4), Habelt (4), Kreutze (7), Nitz (4)

Beim Spitzenreiter gut verkauft – Nur kaufen kann man sich davon nichts

Nach den teilweise ernüchternden Spielen in den letzten Wochen und der starken zweiten Hälfte von Radebeul, hatten die Tsv Frauen Radeburg eine Hürde vor der Brust, die höher hätte nicht sein können. Es ging zum Spitzenreiter, der zweiten Garde der HSG RIO. Die Marschroute des Trainerteams Schiefner/Ruhland, Zweiterer vertrat den erst später in die Halle stoßenden Stefan Gneuß, war klar: Dagegenhalten und sich so teuer wie möglich verkaufen. Leider fehlten den Radeburger Mädels Lisa Throne, Josi Bornstein und Manu Kusnierz, trotzdem hatte man eine schlagkräftige Truppe auf der Platte und wollte den großen Favoriten ärgern.
Aber schnell musste man erkennen, dieser Gegner, auch gespickt mit jungen Damen, die zuvor schon Mitteldeutsche Oberliga spielten, ist wohl eine Nummer zu groß.
Zwar schaffte man es, in Hälfte eins immer in Schlagdistanz zu bleiben, allerdings war das 1:1 der letzte Ausgleich der Radeburgerinnen. Trotz allem wurde einiges probiert, vor allem mit einer offensiveren Deckung, konnte man den Gastgeber vor einige Probleme stellen. Mit einem 16:10 Rückstand ging es dennoch erwartungsgemäß in die Pause.
Hälfte zwei ist dann schnell erzählt. Riesa/Oschatz schaffte es immer wieder die teilweise zu leichten Fehler des TSV zu leichten Toren zu nutzen, oder spielte seine individuelle Klasse aus.
Die Radeburger Mädels waren immer dann erfolgreich, wenn der Ball schnell und direkt nach vorn gespielt wurde, was einige schöne Tore aus der zweiten Hälfte bewiesen. Schön zu sehen war dabei vor allem, dass dabei auch der Kreis gefunden wurde und zum Erfolg kam. Eine breite Verteilung der Tore wird vor allem in den nächsten Spielen notwendig sein, denn nun muss dringend gepunktet werden. Das man bei der HSG am Ende mit 32:19 verlor, ist sicherlich etwas zu hoch, aber das waren auch keine Punkte, die vor der Saison eingeplant waren.
Da Lommatzsch überraschenderweise gegen Weißeritztal siegte, haben die Mädels die Vorbereitung auf Faschings-Dienstag abgeschlossen. Zum Lampionumzug kann man nun die rote Laterne präsentieren. Nichts desto trotz, nun heißt es im Training arbeiten um die nächsten drei Spiele endlich wieder positiv zu gestalten. Noch ist im Abstiegskampf nix verloren, alles ist eng beieinander. Jedoch ist das nächste Heimspiel gegen den HSV Weinböhla überlebensnotwendig, will man mit der jungen Truppe nicht den schmerzhaften Gang in die Kreisliga antreten.

Für Rabu spielten:
Sperling im Tor,
Wolf (2), Strauß (1), Seifert (2), Moor (1), Zeidler (5/4), Dittmann, Kotte (1), Schulz, Röschel (3), Bürger (3), Schiefner (1), Meyer

Männer routiniert, Frauen machen Hoffnung in Hälfte 2

14 Uhr, beste C-Jugend Zeit, keine Mittagsstunde, kein Wachs. Die Voraussetzungen für die Radeburger Handball-Männer in der Lößnitzhalle Radebeul waren am letzten Samstag doch alles andere als gut. Das mit Jost Ruhland, Dennis Kreutze und Sebastian Habelt dann noch drei Pfeiler der bisherigen Saison fehlten, machte die Aufgabe natürlich nicht leichter. Trotzdem wollte man sich beim Kellerkind, dem Radebeuler HV keine Blöße geben.
Die Aufstellung, die Trainerfuchs Pinkert wählte, überraschte die mitgereisten Fans zusätzlich. Der vermeintliche Stamm-Rückraum TTG saß zu Beginn komplett draußen, die Jungs, die durch ihren Trainingseinsatz jede Woche auf sich aufmerksam machen, die sollten gleich mal zeigen was sie können. Und siehe da, eine stabile Abwehr um den im Rückraum spielenden Clemens Schütt, ein im Angriff auf Halb druckvoll aufspielender Jakob Schur, die flotte Rennsemmel René Gründler, der immer wieder einlief – der TSV führte auch mit dieser nicht 100% eingespielten Truppe führte man in Radebeul. Es entwickelte sich im Prinzip das Spiel, welches man im Hinspiel auch hätte erwarten können. Die Zillestädter konnten munter wechseln - der Gegner hatte nie auch nur im Ansatz eine Chance, den Tabellendritten zu gefährden. Das 9:14 zur Pause, war im Prinzip ein Fingerzeig dahin, wo die Reise in diesem Spiel hingeht.
Zu Beginn der zweiten Hälfte setzten sich die Radeburger Jungs recht fix auf 8 Tore ab, bei 10 Toren Differenz regulierte sich die ganze Übung dann. Keiner wollte dem anderen mehr weh tun, locker und lässig wurden zwei weitere Punkte eingefahren.
Die Lehren aus diesem Spiel?
- mittlerweile kann man wechseln ohne einzubrechen
- es ist jeder im Kader torgefährlich
- der Wachsfreie Kempa der Tietze Brüder klappt immer noch nicht
- wir bleiben Dritter!

Nun geht es nach Meißen, wieder kein Kleber, aber das macht den Jungs ja mittlerweile nix mehr aus. Anwurf ist 16 Uhr im Heiligen Grund. Wir freuen uns auch dieses Mal wieder auf eure Unterstützung!

Für Rabu siegten:
Jahn, Küttner, Egberts im Tor
Gründler (3), Gneuß (5), Eilber (2), Ludewig, Schur (3), Tietze, M. (3), Tietze, R. (3), Pietzsch (9/4), Schütt (4), Merkwirth (1)

 

Machs mit, machs nach, machs besser!

So und nicht anders sollte eigentlich nun das Motto der Mädels des TSV lauten. Hochmotiviert wollte man nun die Überraschung schafften und das Spitzenteam aus Radebeul ärgern. Doch in der ersten Hälfte schafften es die jungen Damen maximal, ihre Trainer zu ärgern. Lediglich Manu Kusnierz im Tor und Chrissi Schulz auf Links-Außen schafften es, irgendwas aufs Parkett zu legen, das annähernd nach Handball aussah. Fehlwürfe, Fehlabspiele, kein Zugriff in der Deckung. Der Gastgeber musste sich nicht mal anstrengen, um gegen eine, im ersten Durchgang, leblose Radeburger Mannschaft einen 9-Tore Vorsprung zu erspielen.
Ihren Unmut über diese Hälfte, machten die Trainer Gneuß/Schiefner in der Halbzeit auch gehörig Luft. Zumindest kämpfen und den mitgereisten Zuschauern etwas zurückgeben, das war das Credo, mit welchem man die Damen aus der Kabine entließ. Man wollte sehen, ob die Mannschaft noch lebt.
Vorweggenommen: Das tut sie.
Was sich in Hälfte zwei auf der Platte abspielte, es ist eigentlich nicht zu glauben. Wenn man einem die Video-Auswertung zeigt, er würde denken es sind zwei verschiedene Mannschaften. Aus einer umgestellten 5:1 Deckung wurden Bälle erobert, Tempo gespielt, Chancen verwertet und vor allem: Es wurde als Team gespielt. Wenn man mal alles, seien es Kritiker auf der Tribüne, oder was auch immer ausblenden kann und sich einfach mal auf das konzentriert, was man zweifelsohne kann - wo könnte diese Truppe stehen. Die zweite Hälfte von Radebeul war das blühende Beispiel dafür. Zwar lag man leider schon zu weit zurück, allerdings wurde gegen ein Spitzenteam der Liga die zweite Halbzeit souverän gewonnen. Nach den letzten doch ernüchternden Wochen, macht das zweifelsohne Mut. Die Mannschaft lebt - und es sind noch Punkte zur Genüge zu verteilen. Vorm Spiel merkten die Trainer an, dass auch im Hinspiel bei einigen Spielerinnen der Knoten geplatzt war. Sollte diese zweite Hälfte dafür sorgen, dass er es nun bei allen ist, dann war Radebeul trotz dieser Niederlage für beide Radeburger Erwachsenenteams eine lohnende Reise. Auch wenn in Riesa am kommenden Samstag eine Hammeraufgabe wartet, diesen Radeburger Mädels aus Hälfte zwei ist alles zuzutrauen, allerdings wieder nur dann, wenn man als Team fightet. 

Für Rabu kämpften:
Sperling und Kusnierz im Tor,
Wolf, Strauß (5/4), Seifert, Moor, Dittmann, Kotte (5), Schulz (5/2), Röschel, Throne (1), Bürger (1), Schiefner (3), Meyer

 

Bevor es untergeht, Endstand bei den Männern war ein 23:33 Erfolg, die Kiste Bier für Tor 30 schnappte sich dieses Mal Stefan Gneuß. Die Mädels verloren am Ende mit 26:20.

Radeburger Handball-Nachwuchs

Wozu nutzt eine Handballmannschaft die spielfreie Zeit? Richtig, um mal das eine oder andere Testspiel durchzuführen.
So dachten es sich auch die Trainer der weiblichen E-Jugend der TSV 1862 Radeburg und hörte sich in der Umgebung nach interessierten Testspielgegnern um.
Das Vorhaben gelang. Und zwar so super, dass statt eines Testspieles ein komplettes Turnier gespielt werden konnte.
Wir Radeburger Trainer hatten somit nicht viel Zeit, kurzfristig ein komplettes Turnier aus dem Boden zu Stampfen – zumal es auch unsere erste derartige Veranstaltung war. Aber Verpflegung, Schiedsrichter und alles Nötige konnte organisiert werden.
Als Teilnehmer konnten wir die „kleinen Bienen“ vom HC Rödertal, den SHV Oschatz, die SV Eintracht Ortrand sowie 2 Mannschaften vom VfL Meißen gewinnen.
Mit diesem Sechser-Feld wurde Jeder-gegen-Jeden ein wunderbares Turnier gespielt, in dem sich die Mädchen von SHV Oschatz in einem packenden „Finale“ gegen die Mädchen vom HC Rödertal den Turniersieg sicherten.
Die Gastgeber mussten sich beim Kampf um einen möglichen Podestplatz den starken Mädchen aus Meißen geschlagen geben, so dass am Ende folgende Platzierung zu Buche stand:

1. SHV Oschatz
2. HC Rödertal
3. VfL Meißen
4. TSV 1862 Radeburg
5. SV Eintracht Ortrand
6. VfL Meißen

Danke an alle teilnehmenden Mannschaften und ihre Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde für ein spannendes, stimmungsvolles und absolut faires Turnier. Dazu vielen Dank an alle helfenden Hände vom Catering, die Kuchen-backenden und Brötchen-schmierenden Muttis und Vatis und natürlich auch den Schiedsrichtern.

Die Trainer Henry, Falk & Sophie

0/6 – Der Heimspieltag war nix

Nach den letzten Auswärtsauftritten, stand am letzten Wochenende wieder ein Heimspiel-Wochenende für die Teams des TSV an.

13 Uhr begann die B-Jugend. Leider waren die Jungs wieder nicht siegreich, die Burschen des SV Rähnitz waren leider zu stark. Trotzdem Jungs, Kopf hoch, weiter trainieren!

Eben diesen SV Rähnitz hatten um 15 Uhr die Frauen auch vor der Brust. Nach zwei verlorenen Spielen 2018, war ein Sieg hier einfach Pflicht. Doch es begann schwerlich. Weder vorn, noch hinten bekamen die Mädels des TSV Zugriff auf den Gegner. Beim 0:4 aus Radeburger Sich, gelang es den Mädels erstmalig den Ball im Rähnitzer Kasten zu versenken. In einer spielerisch extrem flachen Partie, schafften es die jungen Radeburger Frauen zumindest, immer nicht mehr als diese 4 Tore zwischen den Gast und sich kommen zu lassen. Mit 6:10 ging es in die Halbzeit.
Man machte sich neuen Mut, der Gegner war ja nun nicht weit weg. Und auf einmal zeigten die Damen, was sie können. Mit einer starken Deckung und schnellem Umkehrspiel, wurde ein 6:0 Lauf auf die Platte gezaubert. Man dachte, das wird ein Selbstläufer. Doch weit gefehlt. Kaum hielt die Torhüterin der Gäste den ersten Ball in Hälfte zwei, war es vorbei mit der Radeburger Herrlichkeit. Was von der Bank auch versucht wurde, man kam einfach nicht mehr ins Spiel.
So stand nach einem schwachen Spiel, mit einer kurzen Stärkephase, eine 14:19 Niederlage gegen einen Gegner, der an sich auch nur von den Radeburger Fehlern lebte. Leider muss man sagen, das war das schwächste Spiel, welches die Mädels aufs Parkett legten. Nun heißt es Gas geben und Punkte holen, gegen Gegner wo es nicht unbedingt einfacher wird. Am Samstag geht es nun nach Radebeul, ein Team aus der oberen Tabellenhälfte, zumindest kann man hier ohne Druck spielen.

Für Rabu spielten:
Kusnierz, Sperling im Tor,
Wolf, Bornstein(1), Strauß(1), Seifert, Zeidler, Dittmann(1), Kotte(3), Schulz, Röschel(3/2), Throne, Bürger(4), Schiefner(1)

 

Die Männer hatten im Anschluss das Spitzenspiel in der Bezirksliga, es ging gegen den HSV Dresden. Das Hinspiel konnte man knapp gewinnen, der Gegner brannte auf Revanche.
Zu Beginn des Spiels merkte man, dass die Gegner aus der Landeshauptstadt das eingespieltere und reifere Team sind. Ein Gegner, der aus alten Haudegen besteht, die jahrelang auf höherem Niveau gespielt hatten, zeigte in der ersten Hälfte den Jungs von der Promnitz, wo deren Grenzen liegen. Der Angriffsmotor stockte, die Deckung war zu offen. Hier zeigte sich dasselbe Bild wie im Frauenspiel, der TSV schaffte es zumindest, den Gegner in Schlagdistanz zu behalten. 9:13 stand es zur Halbzeit.
Die zweite Hälfte ist dann schnell erzählt. Zwar schafften es die Radeburger, den Rückstand zu verkürzen, jedoch schaffte man es nie, dem Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
So verlor man ein spannendes, immer faires und am Ende knappes Spiel mit 24:26 und musste den HSV erst einmal passieren lassen. Nun gilt es in Radebeul wieder in die Spur zu kommen!

Rabu spielte mit:
Egberts, Küttner, Jahn im Tor,
Gründler(1), Gneuß(5/1), Ludewig, Schur(1), M.Tietze(6/2), R.Tietze(4), Schütt(3), Kreutze(4), Habelt, Ruhland, Eilber

Starker Spieltag unserer F-Jugend

Ohne Auswechselspieler ging es am 14.01.2018 zum 2. Turnier in dieser Saison. Lilly Knopf konnte aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mitkämpfen. Umso größer war die Freude über die zahlreich mitgereisten Fans. Nachdem die letzten Spiele mit wenigen Toren und vielen Gegentoren endeten, wollt die Kids an diesem Sonntagvormittag beweisen, dass mehr in ihnen steckt.

Und das taten sie auch. Bereits im ersten Spiel überraschten sie die Fans und Trainer. Die sonst auf dem Spielfeld eher schüchterne Greta Schiemann stand großartig in der Abwehr. Gezielt ging sie auf die ballhabenden Gegenspieler und machte sie fest. Dass sie dabei oft ihre eigentliche Position verließ, machte überhaupt nichts, denn Dennis Möller reagierte genau richtig darauf und suchte sich den nächsten ungedeckten Gegenspieler. Im Ballbesitz zog es dann Josephine Stephan ungehalten nach vorn. So verlor man das Spiel gegen den HSV Dresden mit nur 6:8 Toren.

Motiviert von dieser Leistung ging es ins nächste Spiel gegen den HC Elbflorenz. Leider konnte die Trefferquote aus dem ersten Spiel nicht mitgenommen werden. Aber einer guten Abwehrleistung und einer starken Josephine Teubel im Tor ist es zu verdanken, dass dieses Spiel nur mit 5 Gegentoren endete. Gegen den VfL Meißen wurde dann auch Lena Hunka mutiger im Angriff und so erzielten die Radeburger großartige 8 Tore. Etwas aufgeregt ging es ins letzte Spiel gegen den HSV Weinböhla. Die Kräfte ließen nach, doch obwohl man vorne nur 2 Tore warf, ließen die Kids hinten auch nur 4 Tore rein.

Die Eltern, Spieler und Trainer waren begeistert von der Leistung dieses Turniers. Am 03.02.2018 sollen dann in der Radeburger Grundschulhalle die ersten Siege errungen werden. Wir freuen uns darauf viele Handballinteressierte zum Heimturnier begrüßen zu dürfen.

Vorschau 20.01./21.01.2018

Dieses Wochenende steht dem Radeburger Handball ein wahrer Leckerbissen ins Haus. Denn nicht nur am Samstag wird zu gewohnten Zeiten das klebrige Leder durch die Paul-Tiedemann-Halle fliegen, auch am Sonntag wird die Halle allen Sportbegeisterten offenstehen. Aber der Reihe nach.
Samstag 13 Uhr kämpfen unsere Jungs der männlichen Jungend B wieder um Punkte. Gegen den SV Rähnitz soll der Trainingsehrgeiz der jungen Männer endlich einmal belohnt werden. Verdient haben sie es allemal.
15 Uhr spätestens muss die Halle dann brennen. Unsere Damen brauchen jeden Punkt um aus dem Keller der Bezirksliga raus zu kommen. Auch hier ist die Mannschaft aus Rähnitz zu Gast. Und wenn man aufs Hinspiel schaut, dann sollten die Mädels auf eine Revanche brennen, kam damals zu unchristlicher Zeit, Sonntag 9 Uhr, beinahe alles Unglück dieser Welt zusammen. Hier ist also schon die volle Unterstützung aller gefragt, um die TSV Frauen zum ersten Sieg 2018 zu peitschen.
Im Anschluss, 17 Uhr, steht das Spitzenspiel der Bezirksliga Männer an. Die Männer des TSV auf Rang 2, die Mannen der zweiten Brigade des HSV Dresden als direkter Verfolger. Das hektische Hinspiel konnten unsere Jungs durch ein Tor von Clemens Schütt in letzter Sekunde für sich entscheiden. Die erfahrenen Recken des HSV werden sicher auf Revanche brennen, zumal der eine oder andere Spieler vor nicht allzu langer Zeit seine Stiefel für schwarz-gelb schnürte. Spannung ist in diesem Topspiel vorprogrammiert, es steht also wieder ein echter Leckerbissen an.
Um das Wochenende abzurunden, haben sich die Mädels unserer weiblichen Jungend E was einfallen lassen. Sonntag um 10 Uhr öffnet die Halle wieder ihre Pforten, es steht der erste Radeburger Girls Cup an. Das mit glanzvollen Namen des Frauenhandballs gespickte Turnier wird sicherlich ein Highlight, wir sind gespannt, wie sich die einzige ungeschlagene Mannschaft der Abteilung Handball gegen Truppen schlägt, die schon eine Liga höher das Maß aller Dinge sind. Zu Gast sind zu diesem Turnier die Mädels des VfL Meißen, des HC Rödertal, der Eintracht aus Ortrand und dem SHV Oschatz!


Für Speis und Trank ist das ganze Wochenende gesorgt, also, bei dem schlechten Wetter, runter vom Sofa und alle in die Halle. Die Handballer und Handballerinnen des TSV freuen sich auf eure zahlreiche Unterstützung!

Zwei von vier Punkten aus der Klotzscher Schlittschuhbahn entführt!

Eine Woche hatte man in Radeburg keinen klebenden Ball durch die Halle fliegen sehen, denn sowohl Männer als auch Frauen wollten wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt bei den Mädels und den Klassen-Nicht-Erhalt bei den Jungs zu holen. Man wähnte sich also perfekt vorbereitet, um beide Spiele siegreich zu gestalten.
Unsere Mädels staunten beim Einzug in die Halle allerdings nicht schlecht, als man die Truppe der SG Klotzsche Handball sah, dort machte sich die eine oder andere Spielerin bereit, die man sonst eher aus den Gefilden der Verbandsliga kennt. Egal sagte man sich, heute müssen Punkte her, egal gegen wen. Auch die zeitlich recht fragwürdige Unterbrechung des Einwerfens der Radeburger Damen aufgrund der angeblich zu dreckigen Spielgeräte, brachte die Truppe nicht aus der Konzentration. Wild entschlossen kam man aus der Kabine und wollte gleich allen zeigen, wo die Punkte heute hingehen.
Nach einer kurzen Gewöhnungsphase an den glatten Untergrund und das Spielgerät, legten die Mädels richtig los. Aus einem 5:1 Rückstand wurde innerhalb weniger Minuten eine 8:9 Führung, für die Frauen aus der Zillestadt. Das Trainer-Duo Schiefner/Gneuß sah genau das, was unter der Woche trainiert wurde. Eine stabilere Abwehr als noch in der Vorwoche, schnelles Umschaltspiel, abräumen auf Außen oder Durchbrüche zum Kreis. Taktisch und kämpferisch zeigten die Tsv Frauen Radeburg genau das, was man in einem Spiel ohne den geliebten Kleber erwarten darf. Vor allem die rechte Seite mit Myriam Röschel und Luise Kotte konnte hier glänzen. Zum Pausentee ging es mit einem demzufolge verdienten 12:15 für unsere Mädels.
Die Ansage war klar, noch einmal so konzentriert spielen, nicht nachlassen, Punkte holen, Puffer zur Abstiegszone schaffen.
Aber kurzum, das ging mehr als schief. Die Deckung fasste nicht mehr zu, vorn wurden keine Zweikämpfe mehr gewonnen, das Umschalten mit schnellen Pässen wurde vernachlässigt, stattdessen wurden dem Gegner reihenweise Bälle in die Hände gespielt. Nach einen 14:4 Lauf für die Gastgeber war der Drops quasi gelutscht. Die Ansage von außen: Den direkten Vergleich gewinnen, immerhin kann das Ende des Jahres wichtig sein. Leider konnte auch dieses Ziel nicht erreicht werden, sodass am Ende eine verdiente 30:24 Niederlage auf der Anzeige stand.

Aufgeben darf nun aber keine Alternative sein, denn schon am Samstag kommt der SV Rähnitz in die Paul-Tiedemann-Halle, eine Truppe, die man mit einem Sieg ebenso tief in den Keller der Tabelle ziehen kann. Die Mädels hoffen an diesem Spitzenspieltag natürlich auf zahlreiche Unterstützung ihrer Fans!

Für Rabu spielten:
Sperling und Kusnierz im Tor,
Wolf, Bornstein (1), Strauß, Seifert (1/1), Moor (1/1), Zeidler, Kotte (11), Schulz (1), Throne, Bürger (4), Schiefner (4), Röschel (1)

 

Nun waren die Männer dran, zumindest zwei Punkte in die Zillestadt zu befördern. Die Jungs aus Klotzsche um den Ex-Radeburger Marcel Börner standen in Top Besetzung auf dem Parkett und sahen wild entschlossen aus, an den Erfolg der Damen anzuknüpfen.
Die Ansprache vor dem Spiel war klar, nur zusammen holen wir uns hier die Punkte, nur wenn wir die Fehler aus dem Hinspiel abstellen, werden wir auf Platz 2 der Bezirksliga bleiben. Taktik Fuchs Pinkert wollte den Gegner mit einer offensiven 3:2:1 Deckung überraschen, im Angriff sollten vor allem Würfe frei vom Kreis zum Erfolg führen. Abwehr-Ass Jost Ruhland wechselte mit Stefan Gneuß, der das Spiel am Laufen halten sollte. So die Theorie.
Den Schachzug mit der offensiven Deckung konnten die Klotzscher zu Beginn gut bespielen, jedoch ist der TSV in diesem Jahr so gut aufgestellt, dass man die Abwehrformation jederzeit wechseln kann. Über eine 5:1 oder 4:2 bis hin zur klassischen 6:0, immer wieder wurde der Gegner vor neue Herausforderungen gestellt. Im Angriff war man von allen Positionen gefährlich, die Deckung um Robert Egberts stabilisierte sich, Radeburg setzte sich ab. Bis zum 10:12 konnten die Gastgeber folgen, dann mussten sie abreißen lassen, der TSV ging mit 13:18 in die Pause.
Und auch hier war die Prämisse klar: Nicht nachlassen!
Kurz gesagt, das wurde umgesetzt! Von oben runter spielte man in der Manier eines Spitzenteams die zweite Hälfte runter, alle Spieler bekamen ihre Anteile, alle zeigten eine ansprechende Leistung. Keiner musste mehr Angst haben, dass man wie in der Vorrunde durch den einen oder anderen Wechsel den Gegner zurück ins Spiel holt.
Mit dem Sahnehäubchen hinten raus, Querpass von René Gründler auf Dennis Kreutze, der legt auf Stefan Gneuß, der steht vor einer Lücke wo sogar er ohne Probleme durchkommt, 28:36 Endstand, die Radeburger Jungs holen eindrucksvoll die Punkte aus Dresden und sind gewappnet. Wofür?
Für das Endspiel um Platz 2 in der Bezirksliga Mitte am Samstag, 17 Uhr, Gegner, HSV Dresden e.V. Lasst uns dem Spiel einen würdigen Rahmen geben, denn dann steht ein noch größeres Kaliber vor den Jungs des TSV. Wir freuen uns drauf, mit euch das nächste Handballfest zu feiern! 

Für Rabu siegten:
Jahn, Küttner, Egberts im Tor,
Gründler, Gneuß (5), Ludewig (1), Schur (3/1 – und das 30.!!!), M.Tietze (11/2), R.Tietze (7), Pietzsch (1), Schütt (2), Kreutze (6); Ruhland

Ein großer Dank zum Schluss noch einmal an alle Radeburger Fans, die den Weg in die Halle in Klotzsche gefunden haben. So eine Masse an Auswärtsfans ist in der Bezirksliga einmalig, Danke dass es euch gibt!!!!

Frauen ohne Deckung, Männer ohne Probleme

Endlich war es wieder soweit, nach 4 Wochen der Spielpause, waren die Frauen und Männer des TSV endlich wieder gefordert, es ging wieder um Punkte.

Bei den Mädels ging es dabei gegen die HSG Weißeritztal, einem Gegner, dem man schon zweimal im letzten Jahr unterlegen war. Beide Male war es die offensive Deckung der Gäste, die den Radeburger Damen das Leben schwermachte. Nur logisch, dass darauf der Trainingsschwerpunkt der letzten Wochen lag. Mit fast allen Mädels an Board, sollten zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt her.
Leider musste man von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen, die Anfangsphase wurde schlicht und ergreifend verschlafen. Danach zeigten die jungen Radeburgerinnen allerdings, was zumindest offensiv in ihnen steckt. Wenn am Ende des Spiels fünf Spielerinnen mindestens fünf Mal treffen, dann zeigt das, wie variabel das Radeburger Angriffspiel an diesem Tag war. Am Ende sprechen 31 eigene Tore auch dafür, dass dort in der kurzen Winterpause gut gearbeitet worden ist. Wenn man allerdings mit 31 Toren kein Frauenspiel gewinnt, dann muss irgendwas gründlich schiefgelaufen sein. Und das war an diesem Tage einfach die Abwehr. Trotz einer richtig guten Anna Sperling im Tor, konnte man hinten nie richtig Zugriff auf die erfahrenen Gäste bekommen. Unverständlich eigentlich, da man die vorherigen Spiele selbigen Gegner zumindest in der 6:0 Deckung im Griff hatte.
So stand am Ende mal wieder eine unnötige Niederlage, die aufgrund des Sieges der SG Klotzsche die Tabellensituation nochmals verschärft. Nun geht es dort nächste Woche quasi schon zum Endspiel um den Klassenerhalt. Man darf gespannt sein, welche Unterstützung die zweite Mannschaft der SG von oben bekommt. Allerdings: Mit der Leistung, vorne wie hinten, aus dem Hinspiel, müssen zwei Punkte mit zurück an die Röder kommen.

Für Rabu spielten:
Sperling und Kusnierz im Tor,
Bornstein (5), Strauß (3/3), Seifert, Moor (1/1), Zeidler (4/1), Dittmann, Kotte (5), Schulz, Röschel (5), Throne, Bürger (7), Schiefner

 

Im Anschluss waren dann die Herren gefragt. Alles andere als ein Sieg gegen den HC SACHSEN wäre hier eine Faustdicke Überraschung gewesen. Auch wenn mit Robert Egberts und Markus Pietzsch zwei Spieler fehlten, im Radeburger Kader muss jeder ersetzbar sein. Und mit dem Selbstvertrauen wurde auch begonnen. Ein starker Sebastian Habelt im Tor, variables, schnelles Umschaltspiel, Torgefahr von allen Positionen. Kurzum, die ersten zehn Minuten liefen quasi von selbst.
Das hier keine Auszeit der Gästetrainerin kam, an dieser Stelle sehr überraschend, jedoch gab sie klare Kommandos an ihre Jungs, sie sollten sich mehr bewegen.
Doch das half nix, die offensive Radeburger Deckung hatte den Gegner jederzeit im Griff, lediglich im Angriff kam der Motor etwas zum Stocken. Das lag vor allem daran, dass Trainer Pinkert allen Spielern ihre Zeiten gab, was angesichts des doch sicheren Vorsprungs völlig richtig war. Näher als vier Tore kamen die Gäste nie heran, die Radeburger Jungs waren auch mit der zweiten Garde zu mindestens ebenbürtig. So ging es mit 17:12 in die Pause.
Die zweite Hälfte war im Prinzip ein Spiegelbild der ersten. Der Vorsprung pegelte sich bei sechs – sieben Toren ein, niemand in der Halle hatte das Gefühl, das der TSV die Punkte liegen lassen könnte. Positiv zu erwähnen sind sicherlich die Auftritte von Tony - was, den hat der mit einer Hand gefangen – Ludewig und Daniel – Killer – Jahn, die ihre starken Trainingsleistungen endlich auch mal im Spiel zeigen konnten. Selbiges galt für die Linkshandfraktion René Gründler und Jakob Schur, die das Fehlen von Markus Pietzsch wettmachten. Schön für die Jungs, dass ihre Leistungen unter der Woche auch mal am Wochenende Früchte trugen.
So siegte der TSV aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus wenig glanzvoll mit 32:25. So einfach wird es sicher nächste Woche nicht, dann muss man auswärts bei der SG Klotzsche Handball ran, das Team um den Ex-Radeburger Marcel Börner ist sicherlich heiß, dem Spitzenteam aus der Zillestadt das Leben so schwer als möglich zu machen. Wir freuen uns mit Frauen und Männern ab 14 Uhr im Gymnasium Klotzsche auf zahlreiche Unterstützung.

Für Rabu siegten:
Jahn, Küttner, Habelt im Tor,
Gründler (4), Gneuß (7/1), Eilber, Ludewig (1), Schur (3), M. Tietze (7/1), R. Tietze (4), Schütt (3), Merkwirth, Kreutze (3), Ruhland